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OneCoin: Anton Federspiel & Co. haben ausgespielt

OneCoin kann WB21 den Hals brechen

Werbung mit Logo für WB21: Die Verantwortlichen von OneCoin dürften schlicht zu früh gejubelt haben

Während nahezu europaweit gegen OneCoin ermittelt wird, lachen sich die Ganoven ins Fäustchen: Über den Finanzdiensztleister WB21 wickeln sie inzwischen ihre schmutzigen Geschäfte ab. Verantwortlich: Anton Federspiel und seine kriminellen Kumpane.

Unter dem Titel „Anton hat es geschafft“ wird in der OneCoin-Community gejubelt. Das Problem: In Deutschland sind die zwielichtigen Geschäfte des Betrugsnetzwerkes untersagt. In einer Krisensitzung hatten Aron Steinkeller („Steinkeller Brothers“), Ralf Paulick, Udo Carsten Deppisch, Thomas Pfeiffer und Anton Federspiel nach Lösungen gesucht, um „den Euro weiter rollen“ zu lassen. OneCoin verfügt über kein Bankkonto mehr. Jede Einzahlung kann sofort eingefroren und beschlagnahmt werden. Anton Federspiel und seine kriminellen Kumpane gelten als „Köpfe des OneCoin-Betrugs im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.“

Das Ergebnis: „Toni Federspiel hat X-Stunden und einige Flüge investiert für diese geniale Lösung: ein e-Wallet. Jeder kann sich jetzt da ein Konto eröffnen und dieses von seinem Konto bei der Bank bestücken. Dann in Echtzeit Online Education buchen und die Giftcodes innerhalb von 24h erhalten. Lasst uns das Feier und vor allem NUTZEN!!!

Das Feiern dürfte indes bald beendet sein: Der Finanzdienstleister „WB21 banking redefined“ hat inzwischen seinen Hauptsitz nach Berlin verlegt und will eine Banklizenz, um das weltweite Geschäft unter einer richtigen Flagge zu gestalten. Damit will WB21 von seinem schlechten Image weg. Das Unternehmen steht im Verdacht der Geldwäsche und illegaler Finanzaktivitäten ohne dafür die entsprechenden Lizenzen zu besitzen.

OneCoin könnte dem Unternehmen zumindest in Europa den Hals brechen: Denn WB21 nimmt trotz Verbot der deutschen BaFin, der österreichischen FMA und anderer europäischer Kontrollbehörden täglich Gelder von Anlegern und Investoren der OneCoin entgegen. Damit macht sich der Finanzdienstleister der Beihilfe zum gewerbsmässigen Betrug schuldig. OneCoin wirbt sogar mit dem Namen und Logo des Unternehmens.  So wird das mit der Banklizenz wohl nichts werden.

Mehr noch: OneCoin steht offenbar kurz vor dem Ende. Einbrechende Umsätze, gewarnte Anleger und eine breite Öffentlichkeit lassen den Geldstrom versiegen - insbesondere, wenn niemand mehr weiß, wie und wohin er sein Geld überweisen soll. Zahlungsanweisungen nach Asien können gleich als Totalverlust gebucht werden.

Aber vielleicht macht sich Anton Federspiel dann wieder auf den Weg. Nach neuen Lösungen suchen. Es könnte aber auch sein, dass die verantwortlichen Personen sehr schnell Besuch von der Polizei bekommen.

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