OneCoin: Alle Fakten über den Millionen-Skandal

400 Millionen verschwunden - BaFin sperrt die Konten

Anleger von OneCoin stehen mit leeren Händen da: Ihre Anlagen sind weg

400 Millionen Euro sind bei OneCoin verschwunden. Betroffen sind mehrere tausend Anleger in Deutschland, die auf das Geschäft mit der angeblichen Kryptowährung reingefallen sind. Jetzt hat die BaFin einen zusätzlichen Riegel vorgeschoben. Die Hintermänner werden gesucht. Bei dem Geschäft mit der Kryptowährung handelt es sich um „einen flächendeckenden Anlagebetrug“, heißt es in einer Ermittlungsakte. Und: „Da nicht festgestellt werden kann, wo das Geld ist und wer es vereinnahmt hat, gehen wir von einem Schaden von mindestens 400 Millionen Euro aus“, heißt es in Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen. Die Spuren führen ins Münsterland, nach Greven: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Kontensperren gegen die IMS International Marketing Services GmbH verhängt.

 

IMS ist nur die Spitze vom Eisberg

 

IMS International Marketing Services GmbH wurde zugleich das Finanztransfergeschäft verboten. IMS arbeitet für die Dubaier Onecoin Ltd, einem internationalen Betrugs-Syndikat. Dieses hat über ein Netzwerk von internationalen Gesellschaften ein mehrstufiges Vertriebssystem aufgebaut und die als Kryptowährung deklarierte virtuelle Werteinheiten vertrieben. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Abzock-Maschinerie deutscher Vermittler aus dem Kapitalgrau- und Schwarzmarkt. Die eingesammelten Gelder wurden dann über eine Vielzahl unterschiedlicher Bankkonten verschiedener deutscher Kreditinstitute insbesondere auch an dritte Personen im Ausland verschoben. Die Anleger haben damit ihr Geld nahezu unwiederbringlich verloren.

Ein gigantisches Betrugssystem hat zu einem Schaden von mehr als 400 Millionen Euro geführt - wahrscheinlich ist die Dunkelziffer noch sehr viel größer.

 

IMS International Marketing Services GmbH hat im Zeitraum zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 mehr als 360 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt. Knapp 30 Millionen hiervon lägen noch auf den momentan gesperrten Konten. Tatsächlich liegt der Schaden jedoch „jenseits der 400 Millionen Euro Grenze“.

 

Die Finanzrevolution ist ein riesiges Betrugssystem

 

OneCoin propagiert auf seinen Webseiten die Kryprowährung als „Finanzrevolution“. Von Transparenz und Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit, Verantwortung und Innovation ist die Rede. Und von einer obskuren Dr. Ruja Ignatova, angeblich "OneCoin-Gründerin und Visionärin“. Diese Person gibt es nach Recherchen von :gerlachreport nicht. Alle Informationen um die Kryptowährung verlaufen sich am Ende ins Nirgendwo. Damit wird es für die Anleger besonders schwer, wieder an ihr Geld zu kommen - sie sind Opfer einer internationalen Betrugs-Mafia.

Die IMS International Marketing Services GmbH, eingetragen im Handelsregister Steinfurt wird von Manon Hübenthal geleitet. Sie hieß vorher Manon Wißmann. OneCoin steht seit Monaten in dringendem Verdacht des Betruges. Vom Schneeballsystem bis zum Ponzi-Scheme findet sich alles, was der Markt an „finanztechnischen Abscheulichkeiten“ anbietet.

 

So wird es kommen: Die Vermittler werden haften

 

Aufgrund der Unübersichtlichkeit stellt sich hier die unmittelbare Haftungsfrage für die Vermittler. Wegen des internationalen Geflechts besteht in Deutschland und im deutschsprachigen Raum nur die Möglichkeit der direkten Inanspruchnahme der Vermittler. :gerlachreport hat hierfür ebenfalls eine TaskForce eingerichtet. Sie haben Forderungen gegen OneCoin? Schreiben Sie uns: redaktion@gerlachreport.com

Polizei plant Einsatz gegen illegale OneCoin-Veranstaltung

Der OneCoin-Betrug geht unvermindert weiter

Die unglaublichen Hintergründe zum OneCoin-Betrug

Packen Sie alles in diese Tasse: Frust, Freude, Tränen

Machen Sie Dr. Ruja Ignatova Dampf unter dem Hintern: Mit heißem Kaffee oder Tee. Wenn Ihnen das Blut gefriert: Sie können auch jedes Kaltgetränk einfüllen. Es fängt sogar die Tränen der gebeutelten OneCoin-Verlierer. Oder die Lachtränen der Vermittler, die wieder ein paar Dumme hereingelegt haben.

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OneCoin gehört komplett der Drogen-Mafia

Hristoforos Amanatidis, genannt TAKI, mit seinen Bodyguards in Bukarest. Die Fahndung von Interpol lief ins Nichts

Über Hristoforos Amanatidis, genannt TAKI, zu schreiben, kann für Journalisten lebensgefährlich sein. Der Mann, der von Interpol gesucht wird, ist einer der führenden Köpfe im internationalen Drogengeschäft. selbst die Ermittler in Bukarest schauen sich mehrfach um, wenn sie über den Mann reden, dem nicht nur Drogengeschäfte, sondern auch Tötungsdelikte nachgesagt werden.

 

Mit Hilfe der mafiösen Strukturen in der Politik verschwand ganz plötzlich auch der öffentliche Fahndungsaufruf für TAKI

 

Die Geschäfte in den Drogenkartellen sind rau. Sie liegen komplett in russischen, bulgarischen, serbischen, mazedonischen und kroatischen Händen. Führer ist der mit den besten Kontakten. 

In der Drogenszene werden unglaubliche Umsätze erzielt. Gelder, die gewaschen werden müssen. Das geht heute über verdeckte Unternehmen, Immobiliengeschäfte oder OneCoin.

Das geht auch über den Schutz, den Politiker garantieren können. Der bulgarische Staatspräsident Ruben Radew steht in dringendem Verdacht, nicht nur für diesen Schutz zu sorgen, sondern in den mafiösen Strukturen entscheidend mitzureden. Radew hat, das belegen Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen, über OneCoin kräftig kassiert. Seine Freundin Dr. Ruja Ignatova steht unter seinem persönlichen Schutz und konnte ihr Vermögen, als es eng wurde, mit ministerieller Hilfe verschieben - natürlich gegen entsprechende Zahlungen aus dem schier unerschöpflichen OneCoin-Topf.

 

Drogenboss Hristoforos Amanatidis, genannt TAKI, ist der Kopf von OneCoin Ltd. in Dubai

 

TAKI ist übrigens auf Veranlassung bulgarischer Stellen aus der offiziellen Interpol-Fahndungsliste gestrichen und bewegt sich frei, geschützt von seinen Bodyguards, in Bukarest, wo er seinen Drogengeschäften nachgeht. Vielleicht macht er sogar noch mehr: Beispielsweise das Immobilienvermögen von Dr. Ruja Igantova zu schützen. Das hatte sie durch Überschreibung an einen bulgarischen Minister vor dem Zugriff internationaler Fahnder versteckt. Im Gegenzug kontrolliert die angebliche OneCoin-Erfinderin und „enge Freundin“ von Staatspräsident Radew dann die Geschäfte in Dubai.

Die OneCoin Ltd. in Dubai gehört nämlich niemanden anderes als Drogenboss Hristoforos Amanatidis, genannt TAKI. der wäscht über die Firma seine und die Drogengelder der Mafia.

Bulgariens Präsident kassiert bei OneCoin kräftig ab

Rumen Radew ist der Staatspräsident von Bulgarien. Der Generalmajor der Reserve ist aber wohl noch mehr: „Ein sehr enger Freund“ der angeblichen OneCoin-Erfinderin und in Deutschland zum Knast verurteilten Dr. Ruja Ignatova. Die beiden soll viel mehr verbinden, als die Öffentlichkeit ahnt. Tatsache ist, dass auf „persönliche Veranlassung des Präsidenten Radew“, so ein enger Mitarbeiter, „Ruja Ignatova aus Bulgarien fliehen konnte, als die Polizei sie auf Anforderung von Interpol schnappen wollte“. Nach jüngsten Berichten tauchte die Freundin des Präsidenten erneut nach Dubai ab, „steht dem Präsidenten aber jederzeit zur Verfügung“.

Das Ganze würde niemanden zu interessieren, würden nicht mehrere hundert Millionen Euro oder Dollar auf dem Spiel stehen. Ingnatova, die vor dem Amtsgericht in Augsburg im vergangenen Jahr wegen Betrugs zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt wurde, hatte bereits während des Termins in Deutschland ein beträchtliches Vermögen angehäuft. Vor Gericht hatte sie behauptet nichts zu besitzen. Die angebliche Erfinderin der OneCoin-Betrugsmasche gehörte zum Zeitpunkt des Verfahrens in Bulgarien zu einer der größten Immobilien-Besitzerin mit einem zweistelligen Millionenvermögen.

 

Auch dieses Haus mit der OneCoin-beschriftung, das für internationale Täuschungen der OneCoin-Investoren herhalten musste, wechselte den Besitzer. Mit dem Haus wollte die OneCoin-Führung Geschäftstätigkeiten nachweisen, die es bis heute gar nicht gibt.

 

Aus den Unterlagen ergibt sich, dass sie die Immobilien in einem dreistelligen Euro-Millionenwert aus Kontenbeständen von OneCoin angeschafft hat“, sagt ein Finanzermittler in Bukarest gegenüber :gerlachreport. Als die Ermittler den illegalen Besitz auf internationalen Druck konfiszieren wollten, griff offenbar Präsident Rumen Radew persönlich ein: Er soll dafür gesorgt haben, dass „das gesamte Immobilien-Vermögen von Dr. Ruja Ignatova an einen bulgarischen Minister überschrieben wurde, der dem Präsidenten eng verbunden ist“.

Diesen Dienst ließ sich der Staatspräsident dann „auch mit OneCoin-Geldern fürstlich bezahlen“, heißt es in Bukarest. Nachdem das Immobiliengeschäft abgewickelt war, entschwand Ruja Richtung Dubai. Nicht ohne vorher auch noch an anderer Stelle für Ordnung zu sorgen: Als Mitbesitzerin einer Bank ist Dr. Ruja Ignatova auch in internationale Geldwäsche für Drogen-Kartelle verwickelt. Es kann aber sein, dass sie auch dort nur als „Strohpuppe“ für andere fungiert.

Die Verflechtungen von Politik, Drogen, Geldwäsche und internationales Organisiertes Verbrechen ist in Bulgarien legendär. Die Verwicklung der bulgarischen Regierung und Staatsführung in den OneCoin-Skandal jetzt wohl nachgewiesen. Mehr noch: Seit mehr als acht Jahren wird gegen den heutigen Staatspräsidenten ermittelt. Er steht in dringendem Verdacht, der Kopf eines wichtigen Mafia-Zweigs im ehemaligen Ostblock zu sein.

Kari Wahlroos: In Lettland auf der Flucht

Kari Wahlroos auf einem Foto verdeckter Ermittler am Flughafen im lettischen Riga. Der „Ambassador“ des Betrugs-Kartells OneCoin ist im Baltikum mit OneCoin-Millionen abgetaucht. In protziger Shell-Jacke fährt er seinen neuen Ferrari 488 GBT Mansory 4XX Siracusa durch die Stadt. Solange er es noch kann.

Das Auto ist bereits zwei Wochen nach der Vorstellung als erstes Auto dieser Art im Baltikum verkauft worden. Das Standeszeichen reicher Zuhälter, Betrüger, Drogenbosse und Menschenhändler. Unterlagen, die :gerlachreport aus Riga erhalten hat, zeigen: Kari Wahlroos hat das 790 PS-starke Gefährt mit Geldern der OneCoin-Anleger und geprellten Investoren bezahlt. Listenpreis: 420.644 Euro mit Aufschlägen, um überhaupt auf die Käuferliste zu kommen.

Das Auto kann dem „Ambassador“, der auch einer der Chefs des OneCoin-Betrugssystems ist, den Hals brechen: Denn die Zulassungen des Auto haben Spuren hinterlassen, die jetzt von den Ermittlern aufgedeckt werden. Der Wagen wurde zunächst in Lettland zugelassen, dann nach Estland transferiert. So konnte der fleissige Kari erst einmal die Mehrwertsteuer abkassieren. Das ist aber noch nicht alles: An der angegebenen Zulassungsadresse „residieren“ 738 Unternehmen, die dem OneCoin-Imperium zugerechnet werden. Hier werden die abgezockten Gelder auf Nimmerwiedersehen so verteilt, dass keine Ermittlungsbehörde am Ende des Tages die Spuren nachverfolgen kann.

Kari Wahlroos hat sich jedenfalls erst einmal nach den Berichten im :gerlachreport, die auch dort von den Medien aufgegriffen wurden, aus dem Staub gemacht und alle weiteren Auftritte in Europa abgesagt - das Pflaster ist ihm schlicht zu heiß. Aber man kann, ist die Polizei erst einmal richtig geschmiert, mit den OneCoin-Millionen auch in Lettland ruhig bis zum Ende aller Tage leben.

 

 

Das Verbrecher-Duo Kari Wahlroos und Dr. Ruja Ingnatova: Beide sind auf der Flucht vor Staatsanwaltschaft, Polizei und geprellten Anlegern

Italien: Sofortiges OneCoin-Verbot verhängt

Schlechte Nachrichten für die betrügerischen Steinkeller-Brüder: OneCoin ist in Italien offiziell verboten

Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat das Verfahren in Bezug auf die Kryptowährung OneCoin auf die Firmen Onelife Network Ltd und Easy Life Srl ausgedehnt; im Anschluss daran hat sie für die Firma Onelife Network Ltd die vorsorgliche Aussetzung der Vermarktung der Kryptowährung in Italien verfügt. Easy Life hat hingegen mitgeteilt, die Geschäfte unterbrochen zu haben. Aus den von der Behörde erfassten Informationen ginge nämlich hervor, dass auch diese beiden Firmen am Vertrieb des Verkaufs- und Verteilungsprogramms der Krpytowährung OneCoin und den damit verbundenen Weiterbildungspaketen beteiligt seien.

Die AGCM hatte ein Verfahren gegen die Firma One Network Services Ltd und drei physische Personen in ihrer Eigenschaft als registars von Internet-Domains eingeleitet (onecoinsuedtirol.it, onecoinitaliaofficial.it und onecoinitalia.com), und einen vorsorglichen Stopp der Aktivitäten in Italien in Bezug auf die Kryptowährung verhängt.

Der Großteil der Einkünfte, so die AGCM, käme nicht aus dem Verkauf des virtuellen Gelds OneCoin, sondern vielmehr aus den Quoten, die die VerbraucherInnen beim Eintritt ins System bezahlen; dieselben Investoren müssten dann, um ihrerseits Gewinne erzielen zu können, weitere Dumme finden

Diese Art des Vorgehens ist typisch für ein Pyramidensystem.

Steinkeller in St. Leonard bei Brixen gesichtet

Sehr geehrtes Redaktionsteam,
ich fand ihren Artikel sehr interessant. Vor allem, weil ich im gleichen Dorf wie die Steinkellers wohne. Gerade eben, als ich mit meiner Frau einen Spaziergang Richtung St. Leonhard (ein kleiner Weiler oberhalb von Brixen - von dort stammt die Familie) unternommen habe, ist einer der Brüder mit einem großen Mercedes mit Münchner Kennzeichen an uns vorbeigefahren. Die Information, dass sie in Italien nicht mehr einreisen dürfen, dürfte also nicht ganz der Wahrheit entsprechen.

Anmerkung der Redaktion: Doch, die Informationen stimmen. Es ist jedoch so, dass viele entsprechende Haftbefehle oder Anordnungen nur dann vollstreckt werden, wenn ein Gesuchter ins Netz geht. Sonst müsste ja vor jedem Haus ständig die Fahndung stehen. Wir haben die Polizei in Bozen informiert.

DHL: Keine Akzeptanz für OneCoin

Bei der DHL werden keine OneCoins als Zahlungsmittel zugelassen.

Die DHL akzeptierte keine OneCoin. Damit nimmt das Unternehmen auf Anfrage von :gerlachreport Stellung zu netzgerechten, wonach das Speditions- und Frachtunternehmen die betrügerische Kryptowährung akzeptiert. Das Argument, dass DHLdie wertlosen Coins annehmen kann, diente in jüngster Vergangenheit auch als „Verkaufsargument“ der OneCoin-Vertriebs-Betrüger. Da es private DHL-Agenturen gibt, die lediglich mit einer Lizenz arbeiten, werden Hinweise für die Verwendung von OneCoin gesucht. Ein Nachweis wird zum „unmittelbaren Verlust der Agenturlizenz führen“, hieß es in der DHL-Zentrale in Bonn.

Danke.

Die Redaktion vom :gerlachreport ist in den vergangenen Tagen teilweise auf übelste Art beschimpft und bedroht worden. Das finden wir zwar nicht immer gut. Aber es ist der Beweis dafür, dass wir richtig liegen und vielleicht auch gute Arbeit abliefern. Denn sonst würde man uns nicht mit dem Tode bedrohen.

Natürlich können wir viele Details und Hintergründe noch nicht kennen. Aber wir erfahren täglich mehr. Durch Ihre Hilfe. Durch unsere Leserinnen und Leser. Wie groß das Interesse an der Berichterstattung ist wird auch an den vielen guten und verwertbaren Informationen deutlich, die wir erhalten.

Für uns ist es erschreckend, dass gerade im MLM-Bereich europa- und weltweit derartige Schwarzzonen mit derartigen kriminellen Figuren und Vorgehensweisen existieren. Das ist Organisiertes Verbrechen in Reinkultur.

Wir möchten uns für die Hilfe der Leserinnen und Leser bedanken. Wir versprechen: Wir helfen.

Lassen Sie uns gemeinsam die Betrüger, Abzocker, geldgeilen Verbrecher zur Strecke bringen. Das Böse hat noch nie gesiegt. Dabei ist es egal, wie groß die Schuld des Einzelnen sein mag. Entscheidend ist, dass er Teil eines Systems ist, das durch Menschenverachtung, Gier und Maßlosigkeit jede Form von Anstand verloren hat.

Die Redaktion :gerlachreport

„Betrug, Täuschung, Lügen, Hintergehung in jeder Form“

Der chinesische Markt ist der derzeit große der Welt - in Peking werden aber bereits Maßnahmen gegen OneCoin/OneLife ergriffen

Es ist vielleicht eines der bedeutendsten Papiere, die jemals über OneCoin und OneLife erarbeitet wurden. Islamische Rechtsgelehrte haben sich umfassen mit dem Thema befasst. Sie haben analysiert, geprüft und am Ende geurteilt. Diese Ausarbeitung wird alle Kritiker zum Schweigen bringen, die auch heute noch glauben, dass OneCoin kein Betrugsunternehmen ist. Das Dokument kann sehr schnell über gängige Übersetzungsprogramme übersetzt werden - für den Fall, dass nicht jeder Englisch beherrscht.

Das Ergebnis der Untersuchung:

„Unsere Ausarbeitung hat ein erstaunliches Maß an Betrug und Täuschung, gebrochene Versprechen, verborgene Lügen, die schlechte Geschichte der Gründer und Führer, schlechtes Verhalten, Inkompetenz, wirtschaftliche Unwahrheiten und Beweise dokumentiert und bewiesen. OneCoin ist keine echte Krypto-Währung. Ohne einen tatsächlichen Wärungs- oder Tauschkurs gibt es keinen tatsächlichen (oder sehr wenig) Wert, der einen Kaufpreis in jeder Form rechtfertigen würde. Bemerkenswert ist auch die Fülle an Inkompetenz der beteiligten Personen und deren Hintergründe, die eine Tätigkeit für ein solches Produkt ausschließen“.

Das abschließend gültige Urteil für den Islam: „Betrug, Täuschung, Lügen, Hintergehung in jeder Form sind im Islam verurteilt. Dies bedeutet auch, dass der Reichtum eines Menschen nicht unrechtmäßig beschädigt werden darf“.

Nachfolgend das Original-Dokument als .pdf (Acrobat Reader wird benötigt). Es enthält auch eine der derzeit größten Ansammlung von Links zu Veröffentlichungen über OneCoin/OneLife.

Darum ist es ein Betrug

Die Redaktion ist von engagierten OneCoin-Kämpfern darauf hingewiesen worden, dass das Geschäftskonzept auf „Schulungsprogrammen“ aufgebaut wurde und dadurch möglicherweise ein Strafbarkeit nicht vorliegen würde. Zur Klarstellung: Die Strafanzeige kann niemals gegen den Antragsteller verwendet werden. Es sei denn, es wäre eine falsche Strafanzeige. Das ist nicht der Fall.

Allein die Ergebnisse der BaFin sind ausreichend, um den Anfangsverdacht des gewerbsmässigen Betruges zu erfüllen. Wenn nämlich tatsächlich nur „Schulungsprogramme“ angeboten worden wären, dann stellt sich natürlich die Frage, woher das ganze Geld stammt.

Tatsächlich handelt es sich um ein Täuschungsdelikt. Das ist für die strafrechtliche Bewertung ausreichend. Und nur darum geht es.

In Deutschland Knast - in der Welt die Supermaus

Das Mafia-Betrugssystem in aller Kürze und Knappheit erklärt.

Ihre Strafanzeige: Dieses Muster sollten Sie verwenden

Immer mehr Leserinnen und Leser stellen die gleichen Fragen: „Ich habe in OneCoin investiert und bin betrogen worden. Was muss ich jetzt tun?“. Da es sich bei OneCoin um ein ausgefeiltes Betrugssystem handelt, muss man die einfachste Lösung finden. Und die sieht so aus:

1. Stellen Sie fest, wer Sie zu einer Teilnahme oder Investition verleitet oder überredet hat.

2. Besorgen Sie den entsprechenden Zahlungsbeleg.

3. Schreiben Sie an Ihre zuständige Staatsanwaltschaft (nicht Polizei - dann geht es schneller) eine Strafanzeige. Ihre zuständige Staatsanwaltschaft finden Sie auf dem in Ihrer Stadt oder Landkreis zuständigen Seite des Landesjustizministeriums.

4. Schreiben Sie kurz und knapp. Ein Muster:

 

Ihre Muster-Strafanzeige gegen OneCoin und seine Helfer

 

Name:
Anschrift


An die
Staatsanwaltschaft
Adresse


Strafanzeige

Hiermit stelle ich Strafanzeige wegen des dringenden Tatverdachts des einzelnen oder gemeinschaftlichen gewerbsmässigen Betruges sowie alle infrage kommenden strafbaren Handlungen.

1. Gegen das Unternehmen OneCoin Ltd, sämtliche angeschlossenen Unternehmen sowie deren verantwortliche Vertreter.

2. Gegen den Vermittler (Name des Vermittlers)

3. die Bank, die die Zahlung entgegen genommen hat (Adresse und Vorstand finden Sie im Internet. Das hat den Vorteil, dass die Bank umgehend sämtliche Zahlungsvorgänge stoppt. So wird das Konzept OneCoin ausgetrocknet. Bei einer Strafanzeige kündigt die Bank die Konten).

Begründung:

Ich habe am (Datum) den in der Anlage beigefügten (Vertrag/Vereinbahrung etc.) geschlossen. In Vertragserfüllung habe ich am (Datum) den Betrag in Höhe von (bitte genauen Betrag. Es ist unerheblich, wie groß oder klein der war, da der Vorgang ohnehin durch die Landeskriminalämter oder das Bundeskriminalamt aufgeklärt werden wird) überwiesen. Zahlungsbeleg anbei.

Aufgrund der mir versicherten Sachverhalte und Beweismittel habe ich mich für eine Beteiligung/Investition entschieden. Hierbei bin ich weder über die Risiken, noch über die tatsächlichen Sachverhalte aufgeklärt worden.

Die mir zur Verfügung gestellten Informationen beinhalteten auch Links zu Videos der angeblichen Erfinderin Dr. Ruja Ignatova, die die Sicherheit und den Erfolg der Anlage propagiert. Ich habe jetzt erfahren, dass die angebliche OneCoin-Erfinderin vor dem Amtsgericht Augsburg zur einer Haftstrafe auf Bewährung wegen Betrugs verurteilt wurde. Die Bewährungszeit ist noch nicht abgelaufen.

Ich habe bis heute die mir zugesagten Ausschüttungen und wirtschaftlichen Ergebnisse nicht erzielt. Ich wurde nach Kenntnis sämtlicher derzeit vorliegenden Veröffentlichungen betrogen und bin einem gemeinschaftlich begangenen gewerbsmässigen Betrug zum Opfer gefallen. Sämtliche mir zugeleiteten Informationen sind oder waren falsch.

Ich stelle hiermit Strafanzeige und bitte um zeitnahe Übersendung des Geschäftszeichens (das ist wichtig, damit Sie wissen, dass der Vorgang bearbeitet wird, wer zuständig ist und wie das Verfahren im weiteren Verlauf gehandhabt werden wird).

Mit freundlichem Gruß

Unterschrift


Anlagen


Mit dieser schlichten aber doch effizienten Strafanzeige können Sie sofort, schnell und kostengünstig „die Atombombe des kleinen Mannes“ zünden. Der Erfolg ist garantiert. Informieren Sie in einem nächsten Schritt (nach der Stellung der Strafanzeige) Ihren Vermittler oder die Person, die Sie zu dieser Investition oder Beteiligung überredet hat. Zahlt er Ihnen Ihr Geld zurück, teilen Sie dieses der Staatsanwaltschaft (unter Beifügung des dann vorliegenden Geschäftszeichens) mit.

Die Strafermittlungen werden in der Regel eingestellt, wenn der Verursacher den Schaden wieder gut macht. So holen Sie sich Ihr Geld zurück.

Dr. Ruja Ignatova: Und so etwas erfindet OneCoin?

Dr. Ruja Ignatova als Verfechterin von OneCoin. Tatsächlich steckt sie in der Mafia-Falle

Dr. Ruja Ignatova steckt in der Mafia-Falle: Die angebliche „Erfinderin“ des OneCoin-Betrugskonzeptes hat sich verpflichtet, ihren Namen und ihr Gesicht für das internationale Organisierte Verbrechen zur Verfügung zu stellen. In Gegenzug wurden Unterlagen und belastendes Material bewusst zurückgehalten, damit die OneCoin-Gallionsfigur nicht ins Gefängnis musste. Mit einer Verurteilung wäre bereits im April 2016 das gesamte Betrugssystem OneCoin zusammengebrochen. Mit mehr als 400 Millionen Euro Schaden gehört OneCoin zu den größten Pleiten in diesem Jahr. Mehr als 25.000 Anleger sind betroffen. Insbesondere die Hinternämmer des Multi-Level-Marketing (MLM) werden gesucht. Ihre Namen sind bekannt. Mehrere Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften haben die Ermittlungen aufgenommen. Interpol hat zudem Dr. Ruja Ignatova zur Fahndung ausgeschrieben.

:gerlachreport hatte in den vergangenen Tagen in Ansprache die Existenz der angeblichen OneCoin-Erfinderin infrage gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass Ruja Ignatova ihre juristische Dissertation mit dem Titel: „Art. 5 Nr. 1 EuGVO – Chancen und Perspektiven der Reform des Gerichtsstands am Erfüllungsort“ an der Uni Konstanz erfolgreich abgeliefert hatte. Gleichzeitig stellte sich die Frage, was die Juristin in einem Betrugssystem OneCoin tatsächlich für eine Rolle spielt.

Dadurch war es möglich, dass zahlreiche Leserinnen und Leser mit ihren Zuschriften an die Redaktion einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Ermittlung leisten konnten. So ist jetzt bekannt, dass sich die Gallionsfigur Ignatova in Dubai aufhält - Interpol ist entsprechend informiert, das Innenministerium des Staates eingeschaltet.

 

Das Gusswerk Waltenhofen war eine exzellente Möglichkeit Gelder zu waschen. Am Ende verloren 100 Familien ihr Einkommen und die angebliche OneCoin-Erfinderin kam bei Gericht mit einer Bewährungsstrafe davon - schlicht, weil Staatsanwaltschaft und Amtsrichterin Elke Bethge nicht clever genug waren.

 

Dr. Ruja Ignatova ist eine Kriminelle. Als Teil eines osteuropäischen Mafia-Netzwerkes hatten sie und ihr Vater das Gusswerk Waltenhofen im Oberallgäu zunächst übernommen und dann bewusst in die Pleite geführt. Das Unternehmen wurde für gezielte Geldwäsche genutzt. Das Gusswerk Waltenhofen fertigte seit 1947 hochwertige Gussteile für den Werkzeug- und Maschinenbau, sowie die Automobilindustrie. Nach einer Insolvenz im Jahre 2009 traten Dr. Ruja Ignatova und deren Vater Plamen Ignatov als Retter auf und kauften mit Mafia-Geldern das Unternehmen.

Im Januar 2012 wurden von der Belegschaft jedoch Vorbereitungen zum Abtransport von wertvollen Maschinen nach Bulgarien festgestellt. Am 13. Januar 2012 verkauften die Ignatovs die Firma an einen Strohmann, der vier Tage später Insolvenz anmeldete. Angeblich wußte er um die wahre Lage der Firma nicht Bescheid. Nach zwei Wochen ging er in Urlaub und tauchte seither nie wieder auf. Über drei Jahre nach der Pleite des Waltenhofener Unternehmens wurden Dr. Ruja Ignatova und deren Vater Plamen Ignatov vor dem Amtsgericht in Augsburg verurteil: Ein Jahr und zwei Monate auf Bewährung. Dazu eine Geldstrafe von 18.000 Euro an den Staat. Der ebenfalls angeklagte Vater erhielt einen Strafbefehl über 12.000 Euro. Er nahm wegen einer angeblichen Krankheit nicht am Verfahren teil.

Vertreter von Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht trafen eine Absprache: eine Strafe zwischen einem Jahr und zwei Monaten sowie einem Jahr und zehn Monaten, wenn die 35-jährige Angeklagte gesteht. Sie gestand. Heute wissen wir, dass das alles nur Theater war und das Amtsgericht in Augsburg kräftig verschaukelt wurde. Ebenso die Staatsanwaltschaft, die jetzt prüfen muss, ob die zur Bewährung ausgesprochene Strafe widerrufen werden muss.

Für sie und ihren Vater ging es letztlich um Insolvenzverschleppung, 24 Fälle des Betrugs von Lieferanten sowie um Verletzung der Buchhaltungspflicht. Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt waren ebenfalls Bestandteil der Anklage. Bei knapp 430.000 Euro lag der Schaden, der Lieferanten entstand. Nur für sich selbst und weitere von ihnen im Ausland geführte Firmen zahlten sie die Rechnungen. Beispielsweise für Beratertätigkeiten. Das Gericht und die Staatsanwaltschaft hatten nicht erkannt, was dort für ein dicker Fisch in in ihren Netzen saß.

Vor Gericht wurde dann auch ein Stück „wahre“ Ruja sichtbar: Die gebürtige Bulgarin kam mit ihrer Familie 1990 zunächst in den Schwarzwald. Nach dem Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften arbeitete sie für eine Unternehmensberatung. Im Frühjahr 2010 kaufte sie das Gusswerk, dem sie anfangs gute Chancen eingeräumt habe. Doch als die finanziellen Probleme kamen, sei ihr die Sache „schlicht über den Kopf gewachsen“. Im Januar 2012 war das Gusswerk endgültig pleite. 80 Mitarbeiter verloren ihre Jobs.

Und so etwas erfindet OneCoin?

Nach der Pleite floh Dr. Ruja Ignatova nach London zu ihrem angeblich damaligen Ehemann, von dem sie heute getrennt ist. Aktuell, so ließ ihr Anwalt verlauten, lebt sie von 3500 Euro netto im Monat in Dubai, wo sie angeblich Existenzgründer berät.

Zahl der OneCoin-Opfer steigt täglich

Die Zahl der OneCoin-Opfer allein in Deutschland steigt täglich. Einen Tag vor Karfreitag gingen Ermittler und Rechercheure nach dem derzeitigen Stand davon aus, dass „allein in Deutschland mindestens 25.000 Personen Opfer des OneCoin-Betruges geworden sind“. Die Dunkelziffer ist enorm: Recherchen des :gerlachreport ergaben, dass in „vielen Fällen eher geringe Beträge bis 2.000 Euro“ verloren sind. Viele Betroffene wenden sich „aus Scham“ nicht an die Öffentlichkeit. Das ist falsch. Tatsächlich sollten alle Betroffene umgehend Strafanzeige gegen die Vermittler stellen. Dieses kann auch mit der Aufforderung verbunden sein, den angerichteten Schaden binnen einer (kurzen) Zeitfrist wieder gut zu machen. Vermittler sind zur Rückzahlung verpflichtet - da sie im MLM ohnehin in einer Stufenprovision liegen, können sie sich ja dann an die Verantwortlichen in der nächsten Stufe halten. Es ist keine Erpressung oder strafbare Handlung, wenn man einen Schaden unter Fristsetzung reguliert haben möchte. Das kann selbstverständlich mit der Androhung einer Strafanzeige verbunden sein.

OneCoin ist eine Entwicklung der Mafia

OneCoin ist eine Entwicklung aus der „Organisierten Kriminalität“. Das hat :gerlachreport bei einem vertraulichen Gespräch erfahren. Derzeit gehen die Ermittler von einer „Achse der bulgarischen und russischen Mafia“ aus, die im Bereich der „Multilevel-Marketing“-Strukturen erfolgreich war. Besonders der deutsche Kapitalgrau- und Schwarzmarkt und die damit verbundenen Vermittler „sind ein gefundenes Fressen für kriminelle Strukturen. Ihre Gier und Masslosigkeit der vergangenen Jahre setzt sich hier lückenlos fort“. Das Problem: Viele Vermittler sind Privatpersonen, die eigentlich gar keine Finanzprodukte vermitteln dürfen und auch gar nicht entsprechend ausgebildet sind. „Die nahezu familiären Verbindungen und Netzwerke haben die Beteiligten in eine scheinbare Sicherheit gewogen. Jetzt wird das Ausmaß der gesamten kriminellen Machenschaften erst einmal deutlich“. Während die BaFin von einem Betrag von 360 Millionen Euro ausgegangen war und dieses auch von „Fachanwälten“ weiter publiziert wurde, gehen die Ermittler inzwischen davon aus, „dass wir es mit einem Schaden weit jenseits der 400 Millionen Euro zu tun haben“. OneCoin ist nicht nur ein Schneeballsystem, es ist eines „der gefährlichsten Geldspiele der vergangenen Jahre“. Faktum ist: Hinter jedem OneCoin stand „außer einem Versprechen nichts“.

Dr. Ruja Ignatova: Die Frau, die es nicht gibt

Dr. Ruja Ignatova ist abgetaucht, auf der Flucht. Ermittler sagen, sie sei eine Kunstfigur, eine Erfindung

Natürlich gibt es eine Frau, die aussieht wie Dr. Ruja Ignatova. Ansonsten: Alles Fälschung. das jedenfalls ist das erste Ergebnis der Recherchen des :gerlachreport. Die Fakten: Sämtliche Angaben der angeblichen Erfinderin des OneCoin-Systems in ihrem eigenen Lebenslauf konnten nicht verifiziert werden. An der Universität in Oxford hieß es: „Wir kennen eine solche Frau nicht. Eine Person mit dem Namen hat bei uns nie studiert“. Anfragen bei der Redaktion von „Forbes“, wo die gewichtige Unternehmerin auf dem Titelbild zu finden ist, ergaben keine Bestätigung. Die zuständige Fotoredaktion: „Wir haben alle Titelbilder kontrolliert, das von Ihnen vorgelegte Titelbild kennen wir nicht“. Diese mysteriösen Fakten und Halbwahrheiten setzen sich beliebig fort: Bei angeblichen Seminaren, Symposien, Fachgesprächen und Präsentationen ist die angebliche Ruja Ignatova unbekannt: „Diese Frau hat bei uns nie teilgenommen“. Teilnehmerlisten, die :gerlachreport im Rahmen der Recherchen einsehen konnte, ergeben ein ähnliches Bild. Interpol, die gegen OneCoin ermittelt, ließ vielsagend ausrichten: „Wir haben die Frau schon einmal gesehen. Ihre tatsächliche Identität können wir nicht bestätigen. Sie ist wohl eine Kunstfigur, eine Erfindung“.

Mehr als 351.000 Zugriffe auf den :gerlachreport

Die IT-Sicherheitsabteilung vom :gerlachreport hat um Mitternacht 13./14. April für die vergangenen 24 Stunden mehr als 315.000 Zugriffe gemeldet

Die Berichterstattung über OneCoin hat beim :gerlachreport zu einem neuen Rekordzugriff geführt: Bis Mitternacht zum Karfreitag, 18 Uhr Ortszeit in Washington, gab es in nur 24 Stunden 351.317 Zugriffe auf die journalistischen Inhalte. Damit ist der 13. April 2017 der erfolgreichste Tag der redaktion seit dem Start des :gerlachreport am 3. Oktober. Chefredakteurin Milla Korjus: „Wir können uns den Anstieg an Zugriffen auf die Seite selbst noch nicht erklären. Wir gehen davon aus, dass die Sozialen Medien und Blogs aus dem Multilevel-Marketing auch zu unseren Zugriffszahlen geführt haben. Die Redaktion hat jedenfalls beschlossen, den Skandal um OneCoin täglich aktuell fortzuschreiben. Das sind wir auch den hunderten Leserinnen und Lesern schuldig, die uns geschrieben haben“.


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