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Autark

Oma Adeles tolldreiste Autark-Geschäfte

Wie kann Adele Raschle etwas anbieten, wenn sie dafür gar kein Mandat hat?

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Selbst der dümmste Autark-Anleger wird richtig vermutet haben: Bei diesem Schreiben handelt es sich um schlecht gemachte Putzfrauen-Arbeit mit dem Ziel Autark-Anleger erneut aufs Kreuz zu legen

Adele Wilhelmine Rasche ist nicht die hellste Kerze auf der Geburtstagstorte. Gegen die 65jährige Autark-Putzfrau wird jetzt ermittelt. Es geht um bandenmässigen Betrug, Urkundenfälschung, Gläubigerbenachteiligung und vieles mehr. Die Ermittler interessiert insbesondere, was es auch mit der obskuren „Rahl Geschäftsbesorgungs Gesellschaft mbH“ in Extertal auf sich hat.

Das Unternehmen hat noch am 11. April 2018 in einem „Rundschreiben an die Gläubiger der Autark Invest AG“ geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir in Erfahrung bringen konnten, ist es hochqualifizierten Rechtsanwälten, die eine Vielzahl von Mandanten vertreten, gelungen, die Autark Invest AG nicht nur handlungsunfähig zu machen, sondern diese der Auflösung preis zu geben. Die Nachteile der jeweiligen Nachrangdarlehensgeber dürften erheblich sein und einen Totalverlust der Darlehenssumme zur Folge haben.

Unsere Gesellschaft beabsichtigt Forderungen Dritter gegen die Autark Invest AG käuflich zu erwerben, gerne auch Ihre Forderungen.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, bitten wir um schriftliche Kontaktaufnahme, ob Sie gegebenenfalls an einen Verkauf Ihrer Forderungen auch Interesse haben.

Sie werden dann in jedem Fall entsprechende Angebote erhalten.“

Das Schreiben ist dann nicht persönlich unterschrieben. Es wurde von Adele Raschke „gezeichnet“.

Selbst der dümmste Autark-Anleger wird richtig vermutet haben: Bei diesem Schreiben handelt es sich um schlecht gemachte Putzfrauen-Arbeit. Denn das Schreiben stammt von Autark-Boss Stefan Koschate alias Kühn, der die 65jährige Oma für seine dreckigen Geschäfte nutzt.

Mit den Schreiben wollte und will der Berufsverbrecher Stefan Kühn, alias Stefan Koschate, vertuschen, dass er und seine Ehefrau Sabine Autark-Anleger um mehr als 50 Millionen Euro betrogen haben.

Und so war es auch Oma Adeles Aufgabe, Salz in die Augen der Betroffenen zu streuen. Mit ihrem juristischen Unwissen ist sie rabiat gegen alle vorgegangen ist, die ihr Recht wollten: vor allem Anwälte, die für ihre geprellten Anleger tätig waren. Die Autark-Anleger sollten mit Omas Schwachsinn weiter ruhig gestellt werden.

Denn zu diesem Zeitpunkt war auch Oma Adele längst klar, dass die Autark-Millionen verschwunden ist. Ihr „Hinweis“ auf einen möglichen „Totalverlust“ unterstreicht zudem ihre kriminelle Energie - Adele Raschke hat ebenfalls von den Autark-Geldern in der Vergangenheit profitiert und ist eine wichtige Schaltstelle für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Untreue.

Es wird jetzt interessant, wie die Staatsanwaltschaft reagieren wird:

  • Hatte das Unternehmen jemals das Geld, um ein solches Angebot überhaupt unterbreiten zu können?
  • Wie war das Unternehmen seit seiner Gründung finanziell ausgestattet?
  • Woher stammte das Geld?
  • Warum war Oma Adele auch bei der Autark Group AG tätig?

Parallel als Geschäftsführerin der Wahl. Sie wusste frühzeitig und zu jedem Zeitpunkt, dass Kühn niemals die Autark-Anleger bezahlen will. Er hat die Millionen längst beiseite geschafft.

Die Fakten: Die „Rahl Geschäftsbesorgungs Gesellschaft mbH“ ist mittellos und hätte zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Autark-Forderung kaufen können oder eine Quotenregelung anbieten dürfen. Sie hatte dazu gar kein Recht und kann eine entsprechende Vollmacht auch gar nicht nachweisen ohne ihren Auftraggeber Stefan Kühn an den Galgen zu liefern.

Selbst wenn man Omas Putzkolonne für den Autark-Mist bis zu diesem Punkt mit einem Schmunzeln abtun könnte, so kommt es jetzt für Adele und Stefan faustdick: Die Autark Invest AG ist bereits im Januar von Stefan Kühn an einen neuen Besitzer verkauft worden. :gerlachreport liegt der entsprechende Kaufvertrag vor.

Aber: Die neuen Besitzer haben zu keinem Zeitpunkt Adele Raschke oder dem von ihr vertretenen Unternehmen ein Mandat erteilt oder eine Forderung an sie verkauft. Sie haben dem Vernehmen nach ihrerseits Strafanzeige gegen Stefan Kühn und Adele Rasche gestellt.

Wie kann Oma Adele überhaupt etwas aufkaufen, was ihr zu keinem Zeitpunkt gehört hat?

Dieser Fragenkomplex interessiert die Staatsanwaltschaft. Denn hinter Omas Putzauftrag steckte ein perfides Kalkül: Berufsverbrecher Stefan Kühn wollte damit der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Dortmund beweisen, dass er in der Sache Autark nicht untätig ist und sich um seine armen Anleger kümmert. Doch auch das war alles nur ein Lügen-Gestrüpp des Berufsverbrechers.

So hat er vermutlich schlicht „vergessen“, dass er Oma Adele gar keinen Auftrag erteilen konnte. Gesprächsunterlagen, die :gerlachreport vorliegen beweisen, dass noch im April Stefan Kühn auf diese „Ungereimtheiten“ und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen wurde. Er hat die eindringlichen Warnungen mit dem Hinweis, dass Adele Rasche „wichtig“ sei, abgetan.

Die Staatsanwaltschaft wird genau das interessieren: Warum war Oma Adele so wichtig, wenn es Allesreiniger an jeder Ecke gibt?

:gerlachreport bietet Autark-Anlegern einen besonderen Service an. Wir schreiben für sie die Strafanzeigen gegen Adele Rasche und Stefan Kühn. Kostenlos. Kontakt: redaktion@gerlachreport.com

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