Oliver Hagen: Ein „hanseatischer Un-Kaufmann“

Hagens hanseatische Kaufmannstugend: Betrug

Der Betrugs-Clan des Wirtschaftskontors Rotherbaum aus Hamburg: Leonel Da Costa, Oliver M. Hagen, Isabel Overdiek, Heiko Penshorn und Philipp Webler - sie alle sind auf der aktuellen Website verschwunden

In einer verzweifelten Aktion hat der Hamburger Oliver Hagen aus seiner Abzockbude „Wirtschaftskontor Rotherbaum“ jetzt eine Bürogemeinschaft gemacht. Der Boden ist ihm zu heiß geworden. Und die Strafermittler sind hinter den Köpfen des Kontors her.

Der :gerlachreport hatte erst vor wenigen Wochen über den Mitarbeiter Philipp Weber berichtet: Er hatte gegenüber Medienvertretern gedroht, weitere negative Berichterstattungen über die Drückerbude mit Schlägertrupps zu beantworten. Das „Wirtschaftskontor Rotherbaum“ ist die zentrale Drückerbude des kriminellen Gold-Netzwerkes um die SWM AG.

Kurz nach der Berichterstattung durch den :gerlachreport soll es in Hamburg in der Feldbrunnenstrasse 24 „kräftig geknallt“ haben. Der Chef des Wirtschaftskontors, Oliver Hagen, hatte nicht Eiligeres zu tun, das Unternehmen in eine „Bürogemeinschaft“ zu ändern.

Das bedeutet juristisch, dass er immer behaupten kann, mit den kriminellen Machenschaften der anderen Mitarbeiter des Kontors nichts zu tun zu haben.

Da sind insbesondere die betrügerischen Geschäfte des Mitarbeiter Jens Vogt zu nennen, der gerne hanseatische Rentner ausnimmt. Kaltblütig hatte Vogt in Absprache mit Oliver Hagen 700.000 Euro abgezockt. Bis heute ist das Geld weder von Jens Vogt noch von Oliver Hagen zurückgezahlt - die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt auch hier.

Die Veränderung der Abzockbude kommt möglicherweise auch für Oliver Hagen zu spät: Auch gegen ihn wird wegen „gewerbsmässigen Betrugs“ und „Steuerhinterziehung“ ermittelt - erfuhr jetzt :gerlachreport. Damit ist seine aufgesetzte Fassade als ehrenwerter hanseatischer Kaufmann endlich zerbröckelt.

Er macht jetzt Karriere als Un-Kaufmann.

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