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Gerlachreport

Netter Besuch vom Chaos Computer Club

Der Besuch war ein Test der Sicherheit des :gerlachreport

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Das Protokoll des Angriffs: In der Redaktion des :gerlachreport geht man von einer wohlwollenden Aktion aus

Der :gerlachreport wird viel und gerne gelesen. Nicht jeder ist mit der Berichterstattung zufrieden. Da werden dann auch schon unlautere Mittel an gewendet, um die Berichterstattung zu unterbrechen. Jetzt bekam der :gerlachreport Besuch von Chaos Computer Club - ein Hackerangriff.

20. Februar, 21.27 Uhr: Beim :gerlachreport schrillen die Alarmglocken. Auf das System der Website wird ein Angriff gefahren. Er kommt aus Deutschland. Die Angreifer sitzen in Berlin und hinterlassen Spuren. Die IP-Adresse 217.115.10.132 gehört zum Chaos Computer Club e.V. Insgesamt sind dem Verein in Hamburg-Altona sämtliche IP-Adressen von 217.115.10.128 bis 217.115.10.143 zugewiesen. Über das Kontrollsystem einer US-amerikanischen Sicherheitsbehörde erfährt die Redaktion des :gerlachreport, dass „der Netzblock zur Erforschung von Anonymisierungsdiensten genutzt wird und Endnutzern eine TOR-Exitinstanz bereitstellt“. Angriffe sind dabei nicht vorgesehen. Jan Faber, Mitglied der Chefredaktion beim :gerlachreport:Wir überprüfen den Vorgang. Vielleicht wollte ja auch nur jemand austesten, wie sicher unser System ist“.

 

 

Der Chaos Computer Club ist als kompetente Instanz ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um die Frage von Sicherheit im Internet geht. In der Eigenwerbung heißt es: „Der Chaos Computer Club e.V. (CCC) ist die größte europäische Hackervereinigung und seit über dreißig Jahren Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen. Die Aktivitäten des Clubs reichen von technischer Forschung und Erkundung am Rande des Technologieuniversums über Kampagnen, Veranstaltungen, Politikberatung, Pressemitteilungen und Publikationen bis zum Betrieb von Anonymisierungsdiensten und Kommunikationsmitteln. Der Club besteht aus einer Reihe dezentraler lokaler Vereine und Gruppen. Diese organisieren regelmäßige Veranstaltungen und Treffen in vielen Städten des deutschsprachigen Raums. Der CCC vermittelt seine Anliegen über vielfältige Publikationswege und sucht stets das Gespräch mit technisch und sozial Interessierten und Gleichgesinnten. Außerdem fordert und fördert er den Spaß am Gerät und lebt damit die Grundsätze der Hackerethik“.

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Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

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