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Aras Group

Mit Unternehmergeldern den Terror finanziert

Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg und die Millionen aus den Katar Fonds

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Terror im Namen Allahs: Die in Dubai ansässige Aras Group hat den weltweiten Terrosismus und die Ausbildung von Terroristen finanziert

Die offiziell in Dubai ansässige Verbrecherorganisation Aras Group hat offenbar auch radikale islamische Gruppen finanziert. Das geht aus Unterlagen hervor, die :gerlachreport vorliegen. Die Aras Group, die auch dem weltweit operierenden Organisierten Verbrechen zugeordnet wird, hat demnach ein „umfassendes Unternehmensnetzwerk“ aufgebaut, über das Gelder des staatlichen Katar-Fonds „gewaschen“ worden sein sollen. Das hat der Kopf der Aras Group, der deutsche Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg, in Gesprächen eingeräumt.

Dabei sind nach aktuellen Recherchen Unternehmer und Unternehmen weltweit betroffen: Unter dem fadenscheinigen Versprechen Kredite in Millionenhöhe zur Verfügung zu stellen, haben Dutzende Unternehmer und Unternehmen bereitwillig hoch vertrauliche Unterlagen und Personalpapiere aus der Hand gegeben. Diese wurden nach aktuellen Recherchen dann dafür benutzt, im Ausland Konten zu eröffnen, die dann für die Terror-Finanzierung benutzt worden sind. Die Unternehmen und Unternehmer hatten davon jedoch keine Kenntnis.

Das alles unter der Federführung des Aras Teams um den Berufsverbrecher Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg und seinen angeblichen „Chef“ Hassan Najjar. In Dutzenden E-Mails, die :gerlachreport vorliegen, hatte Kahn seine enge Verbundenheit zu den Katar Fonds „und die unfassbaren Möglichkeiten der Finanzierungen“ unterstrichen.

Aus den Katar Fonds sollte nach Recherchen auch die Mehrzahl der angeblichen Finanzierungen getätigt werden. Tatsache ist: Die Aras Group hat keine eigenen Mittel, „um auch nur ein Projekt aus eigener Kraft zu stemmen“, wie ein Ermittler aus Deutschland gegenüber :gerlachreport bestätigte.

Die Unternehmer und Unternehmen hatten für die Bereitstellung der angeblichen Kredite - in der Regel zweistellige Millionenbeträge - zusätzlich bis zu 250.000 Euro für wertlose Unternehmen bezahlen müssen. Dieses Geschäft wird von der Aras Group bis heute betrieben. Und immer noch fallen darauf Unternehmen und Unternehmer herein. Andere hoffen „auf eine baldige Ausschüttung“.

Zu den Kreditauszahlungen kam es jedoch bis heute in keinem einzigen Fall: Die Aras Group und ihre angeschlossenen Unternehmen fanden immer Gründe, die Auszahlung zu verweigern. Ermittlungsbehörden in Dubai, die auf diesen Betrug frühzeitig hingewiesen wurden, drückten jedoch trotz des gewerbsmässigen Betrugs beide Augen zu. Gegen Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg, Hassan Najjar und die anderen Aras-Mitstreiter Jan Richter, Michael Hahn, Inna Churova, Andrea Rossi, Ibrahim Saadi und Vedat Yedilkaya wird jedoch inzwischen international ermittelt. Es geht um bandenmässigen Betrug und die Gründung einer kriminellen Vereinigung. Und jetzt auch noch um Terrorfinanzierung.

Für die Aras Group waren die höchst vertraulichen Unterlagen der Kreditsuchenden pures Gold: Mit den Personalpapieren der Kreditsuchenden wurden Offshore-Konten eröffnet. Nach Darstellung von Frank Kahn flossen dann über den Katar Fonds die Millionen für den weltweiten islamischen Kampf. Im Klartext: Kreditsuchende Unternehmen und Unternehmer haben ohne ihr ISIS und Co. finanziert: Völkermord, Vergewaltigung, Giftgas, Gräueltaten an Kindern - die Bilder aus Syrien haben uns alle inzwischen jahrelang verfolgt.

Die Kämpfer der ISIS (Islamischer Staat im Irak und Großsyrien) konnten mit diesen Geldern zudem internationale Terroristen ausbilden und rekrutieren. Mediale Infrastrukturen schaffen und ein islamisches Terrorsystem weltweit etablieren. Die täglichen Gefahren für westliche Demokratien bestehen weiterhin.

Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz: „Die wichtigste Quelle der Finanzierung war bisher die Unterstützung aus den Golfstaaten, allen voran Saudi-Arabien, aber auch Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate“.

Über die Nutzung ausländischer Unternehmen und Unternehmer konnte die Aras Group und ihre angeschlossenen Unternehmen so eine Schlüsselrolle bei der Terror-Finanzierung und der Ausbildung arabischer Terroristen einnehmen.

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