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Autark

Mit Bernar Andos ins letzte Autark-Gefecht

Die Forderung der Anleger: „Hose runter, Stefan Kühn“

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Per E-Mail nimmt der ziemlich unbekannte Kundenbetreuer Bernar Andos nun Kontakt zu Vermittlern auf

Bei der Autark-Gruppe gehen jetzt wohl die Lichter aus. Vertriebschef Stefan König wurde entmachtet - wohl weil er Autark-Anlegern gegen besondere Provision ihr Geld zurückgeben wollte. Neuer Mann an der Front: Bernar Andos. Und der versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

Per E-Mail nimmt der ziemlich unbekannte Kundenbetreuer Bernar Andos, der aus dem tiefen Kasseler Autark-Sumpf stammt, nun Kontakt zu Vermittlern auf. Man bittet um Rückruf. Dann kommt die neue Story für Investoren und Anleger. Denn die leidgeprüften Autark-Vermittler sollen eben jene noch leidgeprüfteren Kunden anrufen und sie anbetteln. Das geht, wie :gerlachreport aus der Schar der letzten Autark-Vermittler erfuhr, ungefähr so: „Bitte nehmen Sie Ihre Kündigung zurück. Es haben schon so viele Kunden gekündigt. Wenn Sie Ihre Kündigung nicht zurück nehmen, bekommen Sie gar nichts mehr. Dann muss die Autark Insolvenz anmelden“. Eine andere Vertriebs-Variante steht ebenfalls zur Auswahl: „Ihr Berater/Vermittler hat Ihre werthaltige Geldanlage bei der Autark-Gruppe nur gekündigt, um Sie zu schützen. Er kann Ihnen eine Neuanlage empfehlen“. Natürlich wieder bei Autark - nur unter anderem Namen. Auf der Strecke bleiben bei dieser Lösung natürlich alle anderen „regulären“ Autark-Kunden.

Es ist das Ende der Autark-Gruppe: Die Ausrede „Sensus ist schuld“ hat wegen der engen Verflechtungen von Autark-Boss Stefan Kühn und Gerhard Schaller nicht wirklich funktioniert, der „goldene Ausweg“ über die unsägliche Heike Schneider mit ihrer Gold-Klitsche „DWL - Deutsche Wert Lager“ hat als Frischgeld-Lösung nach der Berichterstattung des :gerelachreport auch nicht funktioniert.

Bernar Andos bereitet jetzt das finale Szenario vor: Die Kunden werden schuld an der Insolvenz sein. Schlicht weil sie kündigen. Schuld sind auch die Vermittler, die das „böse Betrugssystem“ der Autark-Gruppe nicht mehr mittragen wollen und sich schlicht weigern, den täglich neu verzapften Vertriebs-Blödsinn auch noch mitzutragen.

Dabei sieht doch die Lösung der Autark ganz einfach aus: Stefan Kühn und seine willigen Helfer legen eine geprüfte Leistungsbilanz der Autark-Gruppe vor. Sie weisen ihre Investitionen nach - Euro für Euro. Es wird belegt, wo die Investitionen stecken und vor allem: Wie die Autark-Gruppe mit diesen Investitionen Geld verdienen will. Das Geld für die Anleger. Die Forderung der Anleger kann nur sein: „Hose runter, Stefan Kühn“. Wenn sie dann sehen, was sie sehen wollen, bleiben sie auch mit ihren Anlagen bei Autark. Wir vermuten nur: Der Anblick endet in einem Grausen.

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