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Aras Group

Mehr als 50 Verfahren gegen das Betrugsnetzwerk

„Was ARAS macht, ist Abschaum, ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen“

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Die Original-E-Mail aus den Unterlagen, die jetzt das Bundeskriminalamt zu bearbeiten hat

Das Bundeskriminalamt in Karlsruhe führt inzwischen mehr als 50 Verfahren gegen das kriminelle Netzwerk der Aras Group in Dubai. Das erfuhr :gerlachreport exklusiv. Gleichzeitig ist in den USA von mehr als 50 Betrogenen eine Class Action (Sammelklage) gegen das angebliche Unternehmen aus Dubai eingeleitet worden. Der Verlag des :gerlachreport hat hierfür die Kosten vollständig übernommen. Ziel ist es, internationale Bankkonten und Geldvermögen der verantwortlichen einzufrieren und an die Opfer auszuschütten. Das Innenministerium in Dubai ist ebenfalls eingeschaltet, die Vertretung des Emirats in New York bei den vereinten Nationen werden laufend informiert.

Als Kopf der kriminellen Vereinigung gilt der deutsche Berufsverbrecher Frank Kahn, der sich auch Sebastian Müllerberg nennt. Kahn hatte in den vergangenen Wochen eine massive Kampagne gegen die Berichterstattungen über das Betrugsunternehmen gestartet. In Berlin hat er falsche Eidesstattliche Versicherungen abgegeben und das Landgericht getäuscht.

In rechten, faschistischen Medien, die der NPD und der AfD nahestehen, hatte er bezahlte Berichte lanciert. Tenor: Die Aras sei ein internationale tätiges Unternehmen, das die Wirtschaft fördert und bedeutende Investitionen unterstützt.

Eine geistig mittellose „Finanztest“-Reporterin von der „Stiftung Warentest“ hatte reißerisch von ihm ungeprüft gefälschte Unterlagen und Dokumente reißerisch veröffentlicht. Dafür hat sie nach internen Überprüfungen offenbar mehr als 50.000 Euro kassiert. Gelder, die die Aras abgezockt hat. Für die Kritiker der Group hatte Kahn nach eigener Lesart mehr als 100.000 Euro eingesammelt, um die Kritiker mundtot zu machen - egal mit welchen Mitteln.

Kahn, alias Müllerberg, betreibt auch zahlreiche Internetseiten, die das Ziel haben, mit Rufmord die Reputation der kritischen Medien zu zerstören. Auch dabei veröffentlich Kahn, alias Müllerberg, gefälschte Dokumente und Unterlagen. Angedruckte E-Mails hat es nie gegeben. Das haben jedenfalls amerikanische Sicherheitsbehörden festgestellt, die das E-Mail Konto des Berufsverbrechers „knacken“ konnten.

Im Zuge der Verfahren gegen das kriminelle Netzwerk werden immer weitere Details bekannt, die die Berichte des :gerlachreport sogar in den Schatten stellen und das tatsächliche Ausmaß der Brutalität der Betrüger dokumentieren.

Kein Geld von der Aras

 

Die kriminelle Aras Group gibt vor Unternehmern und Unternehmen Kredite zu beschaffen, die jedoch niemals ausgezahlt werden oder ausgezahlt worden sind. Nach Recherchen des :gerlachreport hat es in keinem der Fälle eine Auszahlung auf Kreditzusagen gegeben. Die Unternehmer udnUnternehmen müssen für die angeblichen Kredite „leasinggeselslcgften“ in Dubai kaufen, und werden mit bis zu 250.000 Euro Vorkasse ausgenommen. Die Unternehmen kosten aber tatsächlich weniger als 1.000 US-Dollar.

Aus Strafanzeigen, die :gerlachreport vorliegen, ergeben sich Zahlungen an Kahn und seine Kameltreiber in Höhe von mehreren Millionen Euro - für nichts. Gleichzeitig hat die Aras Group aber wohl ihre Helfer in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht bezahlt: Mehrere „Aras-Keuler“, die von Unternehmen und Unternehmern zusätzliche „Provisionen“ kassieren wollten und teilweise schon kassiert haben, können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Der kriminelle Schweizer Verein „Investorenvereinigung“ des vorbestraften und schwer alkoholkranken „Präsident des Vorstandes“ Marc Kölla ist nach Recherchen des :gerlachreport pleite. Die Insolvenz des Vereins steht unmittelbar bevor - weil die Aras ihre Vermittler und Kölla nicht bezahlt hat - un dass, obwohl sie illegal Millionen eingenommen hat. Die Aras-Vermittler werden strafrechtlich gesondert „behandelt“.

Frank Kahn: Ein gesuchter Berufsverbrecher

 

Der 66jährige Frank Kahn, der auch als Sebastian Müllerberg sein Unwesen treibt, ist ein gesuchter Berufsverbrecher. Recherchen des :gerlachreport haben ergeben, dass er in den vergangenen 20 Jahren Anleger und Investoren um mehr als 50 Millionen Euro betrogen hat.

Dem Zugriff der Staatsanwaltschaften ist er durch seine Flucht nach Dubai entkommen. Das Emirat liefert selbst gewerbsmässige Verbrecher wie Kahn nicht aus. Die Identität „Frank Kahn“ ist eine Fälschung - wohl auch deshalb weigert er sich beharrlich seinen abgezockten Mandanten eine Passkopie zuzuleiten.

In einer E-Mail, die Bestandteil der umfassenden Ermittlungsakten ist, wird die Vorgehensweise der Betrüger wie folgt beschrieben (der Text ist redaktionell unbearbeitet, aber korrigiert):

„Die haben mich und Weitere, die ich persönlich kenne, über Wochen und Monate hinweg verarscht. Die haben uns nach Dubai gelockt mit Versprechungen - aber auf unsere Kosten. Wer solche Hoffnungen erzeugt, spielt mit den Menschen, die vertrauen. Das ist nur noch zum Kotzen. Verzeihen Sie mir meine Ausdrucksweise. Ich erinnere mich an Verträge, Telefonate und Übereinkünfte, die allesamt erstunken und erlogen waren. Es dient nur dazu, Menschen die wohlmeinend und gut sind, abzukochen. Das Schlimme dabei ist, dass die Unternehmen aufhören weitere Investoren zu suchen, weil sie ja ARAS gefunden haben. Großes Gelächter!!!

Ich habe nichts auszusetzen, wenn ein Investor nach Prüfung eine Absage erteilt, das ist normal und ich habe das einige Male erlebt. Das tut nicht gut, man erwartet ja positive Nachrichten, jedoch wir sind alle Profis und da sind Absagen auch normal.

Das, was ARAS macht, ist Abschaum, ethisch und moralisch aber auch geschäftlich nicht zu rechtfertigen. Vollkommen emphatiefrei!!“

Diese Schilderungen setzen sich beliebig fort. Es wird Zeit, dass den Ganoven jetzt endlich das Handwerk gelegt wird. Mit den mehr als 50 Strafanzeigen und der Bündelung der Bearbeitung beim Bundeskriminalamt in Karlsruhe ist ein wichtiger Schritt getan. Die Sammelklage in den USA führt dazu, dass Opfer der Aras in Skandinavien, Australien, Neuseeland, Russland und anderen Teilen dieser Welt endlich eine Stimme bekommen.

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