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Mehmet Göker

Viel von Adolf Hitler gelernt

Göker ein Faschist - die Versicherungen wissen das

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Mehmet Göker hat die Arme verschränkt - eine typische Hitlerpose. Der Ex-MEG-Chef ist ein glühender Anhänger des Massenmörders

Die Szene könnte aus jedem Film stammen: Mehmet Göker ist auf einem Zwischenstopp nach Las Vegas auf dem New Yorker Flughafen J.F. Kennedy. Man hat Wartezeit. Erst wenig später wird der internationale Haftbefehl gegen den ehemaligen MEG-Chef aktiv sein. Im Wartebereich sitzen orthodoxe Juden. Schwarze Kleidung, weiße Hemden, die Kippa unter dem Hut. Alle tragen einen Bart. Charedim. Die Pajess, die Schläfenlocken, sind unrasiert. Im 3. Buch Mose steht, dass man sich die Kopfhaare nicht rundherum scheren soll.

Mehmet Göker steht auf, setzt sich ungefragt an den Tisch der orthodoxen Juden. Er nimmt ein Buch von Adolf Hitler in die Hand. Jeder kann das Abbild des Mannes sehen, der für die größte Judenvernichtung der Geschichte verantwortlich ist. Göker feixt, Mitarbeiter, die ihn begleiten, sind fassungslos. Genauso, wie die Juden, die aufstehen und sich einen anderen Platz suchen.

„Ich bin ein Freund von Adolf Hitler“, sagt Göker später. Der Mann, die Millionen mit seinen Ansichten manipulierte, bedrohte, ins Unheil führte, ist für den MEG-Boss ein Vorbild. Jeder, der Göker kennt, weiß um seine Nähe zu den Faschisten. Göker ist heute auch ein glühender Anhänger von Erdogan und den rechten Bewegungen. Das passt alles irgendwie zusammen.

Was nicht passt: Nahezu alle großen deutschen Versicherungsunternehmen in der privaten Krankenkasse (PKV) arbeiten auch nach dem Zusammenbruch der MEG mit Mehmet Göker zusammen und lassen sich durch die Tarnunternehmen die neuen Verträge zuleiten. Es ist ihnen egal, ob sich hinter Namen wie „Quantas“, „Wirtschaftskontor Ludewig“ oder anderen Hirngespinsten, die Drücker des Mehmet Göker verbergen.

Schlimmer noch: Den Versicherungen „ist allen bekannt, dass Göker ein Faschist ist“, heißt es in einem Bericht an einen der großen Versicherer, der :gerlachreport vorliegt. Wie das bei den Kunden ankommt, ist ihnen offenbar egal.

Hitler-Fan Mehmet Göker schuldet gleichzeitig den selben Versicherern, mit denen er heute seine Geschäfte macht, mehr als 87 Millionen Euro. So viel Geld haben sie als Vorschuss gezahlt oder ist inzwischen an Storno-Gebühren angefallen. Stellt sich die Frage, wer eigentlich die Preissteigerungen in der PKV tatsächlich bezahlt. Und warum. Gökers Privatschulden werden aktuell auf 23,7 Millionen Euro geschätzt.

Er wird in diesem Leben diese Schulden nicht mehr bezahlen können.

Wohl auch deshalb verkündet der Ex-Boss aktuell auf Facebook: „Liebe Freunde, Lesen ist Bildung und Bildung ist alles. Du kannst im Leben alles verlieren, man kann dir alles nehmen aber niemals dein Wissen und deine Erfahrung!“

Und nicht vergessen: Da gibt es immer noch die Geschichte vom Führer. Aber die ist ja, wie wir wissen, nicht gut ausgegangen.

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