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Kryptowährungen

Massive Warnungen vor allen Kryptowährungen

Das Problem: Keine Kryptowährung ist tatsächlich real

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„Digitalwährungen wie Bitcoin sind viel zu teuer, ihre Bewertungen haben nichts mehr mit ihrem intrinsischen Wert zu tun“

Die Geschichte der Kryptowährungen geht so: Gehen zwei Männer, Klaus und Peter, über die Strasse. Peter sagt, dass er einen Hamster zum Verkauf hat. Hochintelligent, stubenrein. Klaus sagt: „Das ist großartig. genau das richtige Geschenk für meine Kinder. Wie viel willst du dafür haben?“. Peter schaut ihn einen Moment an und sagt dann: „Weil du es bist, geb ich dir den Hamster für eine halbe Million“. Klaus sagt: „Du bist bescheuert“. Peter und Klaus treffen sich am nächsten Tag wieder. Klaus fragt Peter: „Und, wie ist es mit deinem Hamster gegangen?“. Peter antwortet: „Sehr gut. Verkauft.“ Klaus: „Hast du deine halbe Million bekommen?“. „Aber klar“, sagt Peter. „In bar?“, fragt Klaus. Jetzt schaut ihn Peter an: „Natürlich nicht. Ich habe zwei Kanarienvögel für je 250.000 genommen.“

Damit sind wir bei BitCoin, Ether, OneCoin oder jeder anderen tatsächlichen oder scheinbaren Kryptowährung angekommen - keine ist tatsächlich real. Sie sind nach Ansicht führender Wirtschafts- und Finanzfachleute Schneeballsysteme. Andere nennen sie „Pyramidensysteme“ - alle nennen sie „nicht real“. Eine der führenden amerikanischen Anlage- und Kapitalgesellschaften in den USA, Oaktree Capital Management, hat jetzt eine eindringliche Warnung herausgegeben.

Star-Investor und Milliardär Howard Marks in seinem vertraulichen Rundbrief: „Digitalwährungen wie Bitcoin, Ether und alle anderen sind nicht real". Das Potenzial solcher „Währungen“ sei „nicht erkennbar“. Markt reiht sich damit in die Reihe prominenter Kritiker ein: Der Hype sei „eine gegenstandslose Modeerscheinung“, die einzig und allein auf Naivität und Wunschdenken von Investoren beruhe.

„Man sagt mir, Kryptowährungen seien stabil, weil sie erstens sicher seien gegen Hackerangriffe und Fälschungen und zweitens im Vergleich zu konventionellen Währungen nicht unendlich geschöpft werden können“, erklärt Marks. Dennoch sei es bisher niemandem gelungen, ihn von der Sinnhaftigkeit solcher Kryptowährungen zu überzeugen. Allenfalls für „illegale und kriminelle Vorgänge“ sei eine Kryptowährung zu gebrauchen.

Marks Fazit: Im Grunde könne man die imaginären Währungen zu nichts anderem gebrauchen, als entweder in andere virtuelle Devisen oder in Unternehmen zu investieren, die ihrerseits wiederum neue irreale Währungen produzieren. All das erinnere ihn doch sehr stark an ein schlichtes Schneeballsystem.

„Ernsthaftes Investieren bedeutet, etwas zu kaufen, weil der Preis bezogen auf den eigentlichen Wert attraktiv ist“, begründet er seine Warnung. „Spekulation tritt hingegen dann auf, wenn Menschen etwas kaufen, ohne auf den zugrundeliegenden Wert oder die Angemessenheit des Preises zu achten“. Marks geht sogar so weit, den Hype für Kryptowährungen mit der „Tulpen-Manie“ von 1637, der „Südseeblase“ von 1720 oder der geplatzten Internetblase von 1999 zu vergleichen.

Tatsächlich gibt es nahezu täglich neue Warnungen: „Digitalwährungen wie Bitcoin sind viel zu teuer, ihre Bewertungen haben nichts mehr mit ihrem intrinsischen Wert zu tun“. Intrinsische Bewertungsmethoden sind ökonomische Bewertungskonzepte, die die Entstehung der Preise von Gütern und Dienstleistungen auf ihre intrinsischen (inneren) Eigenschaften zurückführen, die im Laufe des Produktionsprozesses entstehen und das Produkt als Ganzes charakterisieren. Die Herstellung und die damit verbundenen Kosten bilden im Rahmen dieses Konzeptes also die Grundlage der tatsächlichen Preisbildung. Marks: „Alles das ist hier nicht erkennbar.“

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