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Autark

Mafia-Boss Kameraj: Schmutzarbeit für Stefan Kühn

Albaner-Mix: Einschüchterungen, Schläge, Morddrohungen, Beweise beseitigen

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Stefan Kühn: „Wenn ich ein Probleme habe, rufe ich den Mafia-Boss Hallili Kameraj an. Der kümmert sich um die Lösung meiner Aufgabenstellungen.“

Die albanische Mafia-Familie Kameraj aus Siegen erledigt die Drecksarbeit für den Berufsverbrecher Stefan Kühn. Jetzt haben Hallili, Ardian, Adnan und Jacob Kameraj die Autark-Villa in Olpe leergeräumt - wichtiges Beweismaterial ist seitdem verschwunden. Ardian Kameraj ist der Lebensgefährte von Stefan Kühns Tochter Laura. Beim Vater ist er nur der „Pate“.

Sie kamen mitten in der Nacht, zwei Sonntage hintereinander. Dann waren alle wichtigen Unterlagen aus der Autark-Villa in Olpe, In der Wüste 16, verschwunden. Zusammen mit der albanischen Mafia wurde „ganze Arbeit geleistet“, berichten Augenzeugen gegenüber :gerlachreport.

Unverständlich: Im Zuge der Autark-Razzia der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde offiziell auch dieses Büro durchsucht. Doch die wirklich wichtigen Unterlagen hatte Kühn-Tochter Laura Koschate zusammen mit Kühn-Intimus Jörg Schneider in der Villa geschickt versteckt. Offenbar war es ihnen gelungen, die ermittelnden Polizeibeamten zu täuschen.

Stefan Kühn und Jörg Schneider hatten in den vergangenen Wochen umfangreiches Beweismaterial aus Dortmund und Duisburg in die Autark-Villa geschafft. Dort hatte Laura Koschate auch ihren Arbeitsplatz und hat nach vertraulichen Informationen, die :gerlachreport zugespielt wurden, zusammen mit ihrem Vater und Jörg Schneider „systematisch und gezielt Unterlagen und Beweise vernichtet.“

Akten, Datenträger, Computerfestplatten und Informationen von und über Anleger wurden „gesondert im Haus gebunkert“. Hierbei soll es sich mehrheitlich um Material über den 50-Millionen-Euro-Betrug der Autark-Gruppe und Unterlagen des „Theaters am Marientor“ in Duisburg gehandelt haben.

Das Material war so umfangreich, dass es an zwei Sonntagen, jeweils nach 22.30 Uhr, zur Seite geschafft werden musste. „Mehrere Personen haben geholfen“, berichten Nachbarn. „Es waren die Albaner.“ Fest steht: Das Büro wurde von der albanischen Mafia-Familie Kameraj leergeräut. Sie steht nach wie vor auf der Lohnliste von Stefan Kühn, alias Stefan Koschate.

Einschüchterungen, Schläge, Morddrohungen - erst vor wenigen Wochen hatten die Kamerajs Geschäftspartner von Stefan Kühn in Hamburg derartig bedroht, dass die Hamburger Kripo gegen den Autark-Boss und seinen Schlägertrupp ein Strafverfahren eingeleitet hat. Und es sind nicht die einzigen Auftritte der Mafia-Familie: Bis heute ungesühnt ist der Angriff auf einen ehemaligen Vertriebsmitarbeiter, der von den Kamerajs so übel zugerichtet wurde, dass er wochenlang im Krankenhaus gelegen hat.

Stefan Kühn: „Wenn ich ein Probleme habe, rufe ich den Vater Hallili an. Der kümmert sich um die Lösung meiner Aufgabenstellungen.“ Nach bisherigen Erkenntnissen des Landeskriminalamtes ist die Mafia-Familie auch für massive Drohanrufe und Einschüchterungen bekannt. Als „Bauunternehmen“ in Siegen getarnt, „haben die Kamerajs ein Netz aus organisierter Kriminalität aufgebaut“, heißt es in Düsseldorf.

Wie schlagkräftig die Truppe sein kann, zeigt sich wohl auch daran, dass Berufsverbrecher Stefan Kühn eigene Bodyguards hat. Es bleibt alles in der Familie Kameraj.

Eine schlagkräftige Truppe: Jacob, Adrian, Miriam und Ardian Kameraj. Sie sind der ganze Stolz von Vater Hallili. Für viel Geld aus den Taschen der Autark-Anleger nutzt Berufsverbrecher Stefan Kühn die einzigartigen Dienste der Familie

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