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Autark

Letzte Ausfahrt für marodes Autark-Geschäft: Gold

Autark-Boss Stefan Kühn auf neuer Betrugstour

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Das ist an Frechheit nicht zu überbieten: Jetzt sollen die Kunden über die Klitsche DWL - Deutsche Wertlager GmbH abgezockt werden

Offenbar stehen die Zeichen bei der Autark-Gruppe so schlecht, dass schon in wenigen Tagen mit dem Zusammenbruch des Unternehmens gerechnet wird. Vertriebschef Stefan König bietet deshalb wagemutigen Anlegern ein sensationelles Geschäft an: Eine Goldanlage für 27 Prozent im Jahr.

Die Geschichte von Stefan Kühn, alias Koschate und Autark-Vertriebschef Stefan König grenzt ans Absurde: Weil die Autark-Gruppe kurz vor ihrem finalen Kollaps steht, sollen Autark-Anleger jetzt noch einmal richtig ausgenommen werden: Mit einem „streng vertraulichen Angebot“ der dubiosen Gold-Klische DWL - Deutscher Wertlager GmbH.

Das ist nach Augenzeugenberichten der Plan: Vermittler aus dem Autark-Vertrieb mussten zunächst zum Thema DWL Verschwiegenheits-Erklärungen unterzeichnen, bevor sie informiert wurden. Für den Fall, dass einer quatscht oder den :gerlachreport informiert, verpflichtete sich der Vermittler „100.000 Euro Strafe“ zu zahlen.

Bei einer Veranstaltung in Kassel schworen Stefan König, Jens Kuhnhenne, Falk Rogalla und Armin Dietrich die darbenden Vermittler ein: „Bei der Autark wird alles wieder gut, wenn wir jetzt DWL verkaufen“. Autark-Boss Stefan Kühn gab dafür seinen Segen und garantierte, „dass sich bei Autark alles wieder einpendelt“. Denn „jetzt hat der Vertrieb ein Produkt, mit dem schnell Geld verdient werden kann“.

Zinsen von 1,5 Prozent pro Monat und eine Bestandsprovision von 0,75 Prozent sollen das Geschäft befeuern: 27 Prozent im Jahr bei einer Anlagezeit von 3 Jahren. Einer der Teilnehmer gegenüber :gerlachreport: „In dieser Situation ist ein solches Angebot ekelhaft“. Oder auch nicht: Autark-Boss Stefan Kühn hat sich bei DWL eine fette Extra-Provision garantieren lassen.

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