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Autark

Laura Koschate: Vom Vater zur Mafia-Braut gemacht

Laura Koschate kennt die Geheimnisse und weiß, wo die Gelder versteckt sind

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Laura Koschate und Adrian Kameraj: Sie liebt ihren „Paten“ aus „vollem Herzen“ und weiß nach eigenem Bekunden auch andere Qualitäten zu schätzen

Laura Koschate ist das entscheidende Bindeglied zwischen ihrem Vater Stefan Kühn und der Siegener Mafia-Familie Kameraj. Durch das Verhältnis der 26jährigen mit Adrian Kameraj entstand der Kontakt zum Vater, der als Autark-Boss extreme Probleme und Sorgen hat. Mit Anlegern, Vertriebspartner, Geschäftsfreunden und seinen Gläubigern. Stefan Kühn, alias Koschate ist hochverschuldet. Nicht nur die Autark-Gruppe schuldet den Anlegern Gelder in einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro. Auch Stefan Kühn plagen Millionenschulden.

Da traf es sich gut, dass Tochter Laura den als „Pasten“ bezeichneten Adrian Kameraj nicht nur in ihrem Bett hat, sondern gleich eine ganze Mafia-Familie: Aus Polizeiakten ergibt sich, dass die Kamerajs wegen Erpressung, Betrug, Nötigung, Körperverletzung, Bedrohung, Diebstahl, Autoschiebereien und anderen Straftaten aufgefallen und verurteilt worden sind. Für die Siegener Polizei ist die Sache klar: „Die Kamerajs sind eine Mafia-Familie“, hieß es gegenüber :gerlachreport.

Das ist das kriminelle Kaliber an zwielichtigen Personen, die Berufsverbrecher Stefan Kühn für sein Überleben braucht. Während Tochter Laura Koschate im Büro zusammen mit der Autark-Oma Adele Raschke Anleger und Partner bedrohte, Rechtsanwälte bei Anwaltskammern anschwärzte und in Massenaussendungen Drohbriefe verschickte, sorgten Adrian, Adnan, Jacob und Hallili Kamaraj für die Drecksarbeit. Schlagende Argumente halfen bei Vertriebspartnern und ehemaligen Geschäftsfreunden, damit die ihren Mund halten. Andere bezahlten Gelder, die sie gar nicht schuldeten.

Nach vorliegenden Informationen wurde sogar Stefan Kühn Opfer der Erpressungen der Kameraj-Familie. Sie verlangte für die Drecksarbeit, dass der Autark-Boss jeden der Familie für ein monatliches Gehalt von 5.000 Euro fest anstellt. Hallili Kameraj sorgte dann für den Paukenschlag, als er 600.000 Euro von Kühn haben wollte. Andernfalls drohte er „mit weitreichenden Folgen“.

Da kam es zumindest offiziell gelegen, dass Adnan Kamaraj bei „einem Einsatz“ gegen einen Kühn-Gegner durch eine Überwachungskamera ermittelt werden konnte. Adnan, der auch gerne als Bodyguard für Stefan Kühn arbeitet, war dumm genug, sich bei einer Körperverletzung filmen zu lassen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Nicht nur gegen die Kamerajs, sondern auch gegen Stefan Kühn.

Offiziell sagte sich der Vater dann von der Mafia-Familie und seiner Tochter los. Er wollte während der laufenden Verfahren der Staatsanwalschaft Dortmund nicht auch noch auf diesem Feld auffallen. Abrauchen ist allzu gerne seine Devise.

Inoffiziell ging das kriminelle Treiben munter weiter: Auf Veranlassung von Stefan Kühn wurden wichtige Beweismittel aus der Autark-Gruppe und von anderen Unternehmen von Laura und den Kamarajs entsorgt. In Nacht und Nebel-Aktionen wurden Büros leer geräumt und Dokumente, Akten und Datenträger beiseite geschafft.

„Es herrscht eine Mischung aus Angst und Schrecken“, sagt ein Vertriebsmitarbeiter zum :gerlachreport. „Laura Koschate steckt ganz tief im Betrugssumpf und wird bereits jetzt von ihrem Vater auf die Zeit vorbereitet, wenn er vielleicht nicht mehr in Freiheit ist. Sie kennt die Geheimnisse und weiß, wo die Autark-Gelder tatsächlich versteckt sind. Aber es sind diese unterschwelligen Drohungen mit der albanischen Mafia vor denen jeder Angst hat.“ Das alles mit Wissen von Laura Koschate, die ihren „Paten“ aus „vollem Herzen liebt“ und auch andere Qualitäten an ihm zu schätzen weiß.

Die Frage ist vielleicht gar nicht, wie tief Laura Koschate in der Siegener Albaner-Mafia Kameraj steckt. Möglicherweeise muss die Frage nur andersherum gestellt werden.

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