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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 23. März 2018

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Das ist der Stand der Cryptocurrencies um 1:15 Uhr MEZ

Google: Distributed Ledger für Transaktionen

 

Google arbeitet für seine Cloud-Dienste an einer Blockchain-basierten Technologie: Distributed Ledger. Damit sollen Kunden dieser Cloud-Services zukünftig Transaktionen verifizieren. Der Starttermin steht nicht fest. Google hatte bereits 2016 einen Test gestartet bei dem Entwickler mit Blockchain-Technologien in der Google-Cloud experimentieren konnten.

Google war laut CB Insights 2017 einer der größten Investoren in Blockchain-Technologien. Mit dem Schritt will sich der Internet-Konzern von Konkurrenten im Cloud-Geschäft wie Amazon absetzen. Google Mutter Alphabet ist Investor von Ripple, Blockchain Luxembourg, Buttercoin oder LedgerX.

Jack Dorsey glaubt an Bitcoin-Zukunft

 

Twitter- und Square-CEO Jack Dorsey glaubt, dass Bitcoin in zehn Jahren die einzige globale Währung auf dem Planeten Erde sein wird. Diese Ansicht vertrat er in einem Interview mit der britischen „The Times“. „Das Internet wird eine eigene Währung bekommen“, so Dorsey. Die Kryptowährung würde es seiner Ansicht nach schaffen, die aktuellen Probleme in punkto Volatilität und Skalierung zu lösen. Wirtschaftliches Interesse hätte Dorsey an einem Erfolg von Bitcoin – immerhin erlaubt es die Cash App seiner Firma Square seit geraumer Zeit, Bitcoin zu kaufen und zu verkaufen.

Krypto-Markt bei 350 Milliarden Dollar

 

Es war schon einmal mehr als doppelt so viel: Aktuell hält die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammen bei rund 330 Milliarden Dollar. Bitcoin ist derzeit etwas mehr als 8.600 Dollar wert, Ethereum hält bei rund 537 Dollar, Ripple bei etwa 0,65 Dollar. Nachdem bei G20-Gipfel keine konkreten Bestrebungen der führenden Industrienationen in punkto Regulierung vereinbart wurden, ging es mit dem Kurs etwas nach oben – aktuell stagniert er aber.

Bitcoin-Blockchain verteilt Kinderpornografie

 

Forscher an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen haben herausgefunden, dass bislang Unbekannte pornografische Dateien in die Bitcoin-Blockchain speichern. Die Dateien führen zu pornografischen Bilder bzw. Links zu Webseiten mit Kinderpornografie. Diese Dateien verteilen sich damit automatisch im Netzwerk. Jeder Teilnehmer des Netzwerks könnte so vor dem Problem stehen, dass auf seinem Rechner illegale Daten über die Blockchain geschrieben werden. Im Klartext bedeutet das: Besitz von Kinderpronografie. Offenbar wird über diesen Weg versucht, an die Wallets zu geraten.

Andreessen Horowitz investiert in CryptoKitties

 

Das auf Ethereum aufbauende Online-Game CryptoKitties war Ende vergangenen Jahres so populär, dass es zeitweise die Ethereum-Blockchain wegen der vielen Transaktionen lahmlegte. Jetzt haben prominente Investoren gemeinsam 12 Millionen Dollar Risikokapital in das Startup gepumpt. Angeführt wird die Runde von Andreessen Horowitz and Union Square Ventures, außerdem sind mit Naval Ravikant (CEO AngelList), Mark Pincus (Zynga), Fred Ehrsam (Ex-Gründer von Coinbase) und der Digital Currency Group eine Reihe prominenter Investoren an Bord gekommen. Das Startup rund um Mitgründer Bryce Bladon zählt derzeit eigenen Angaben zufolge rund 1,5 Millionen Nutzer. Mit dem Risikokapital will man offenbar weitere Blockchain-basierte Spiele bauen.

NSA soll Bitcoin-User gehackt haben

 

Die investigative Internetseite The Intercept berichtet, dass die National Security Agency (NSA) versucht hat, die Transaktionen von Bitcoin-Nutzern bereits seit 2013 zu prüfen und die Hintermänner ausfindig zu machen. Dieses Tracking soll auch Informationen auf den Computern der Bitcoin-Nutzer betroffen haben. Laut The Intercept hätte die NSA die Bitcoin-Transaktionen mit den jeweiligen Identifikationen der Rechner, den IP-Adressen zusammenführen können. Damit sei die Anonymität komplett verloren gegangen sein. Was die NSA mit diesen Daten tatsächlich angefangen hat, bleibt aber noch im Verborgenen.

USA verbietet Petro

 

Per Dekret hat Donald Trump seine Regierung angewiesen, allen US-Bürgern Transaktionen mit der angeblichen Kryptowährung Petro durchzuführen. Der Petro wurde von Venezuela eingeführt und soll Angaben der Regierung zufolge durch die Ölreserven des Landes gedeckt sein. Die USA sehen den Petro jedoch als Versuch der Regierung von Maduro, Sanktionen zu umgehen und so Geld auf internationalen Finanzmärkten zu generieren. Experten meinen auch, dass der Petro gar nicht durch Ölvorräte und keine echte eigene Kryptowährung ist.

G20: Krypto-Assets, keine Währungen

 

Die Riege der führenden Industrienationen G20 hat in einem Dokument festgehalten, dass Bitcoin und Co. nicht als Währungen, sondern als digitale Assets behandelt werden sollen. Das bedeutet, dass das Trading mit Coins und Tokens unter die damit fällige Umsatzsteuer fallen wird. Ilan Goldfajn, Präsident der brasilianischen Zentralbank, sagte im Rahmen des G20-Gipfels, dass Krypto-Geld weder stabil genug, noch einfach genug zu benutzen sei, um wirklich als Währung zu gelten. Es bleibt abzuwarten, ob sich die G20-Staaten auf gemeinsame Regeln im Umgang mit Bitcoin und Co einigen können, und ob daraus international geltende Regeln abgeleitet werden.

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