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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 23. Februar 2018

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So können die Token Finanzinstrumente im Sinne des Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sein. Sie könne aber auch ein Anteil an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches oder eine Vermögensanlage darstellen

Es geht wieder abwärts


In der Nacht von Donnerstag zu Freitag (23. Februar) hat sich der Abwärtstrend wieder fortgesetzt: Bitcoin (BTC) gaben um rund 9 Prozent auf 9.600 USD nach, BCH mit knapp 11 Prozent auf 1.150 und ETH um 6,7 Prozent auf knapp 800 USD.

Telegram will zweiten Pre-Sale machen


Die Macher der Messaging-App Telegram wollen im Rahmen des ICOs einen zweiten Pre-Sale für ausgewählte Investoren durchführen. In einem ersten Durchgang konnten bereits durch 81 akkreditierte Risikokapitalgeber wie Sequoia oder Benchmark mehr als 850 Millionen Dollar eingesammelt werden. In einer zweiten privaten Runde werden weitere 750 Millionen Dollar angestrebt. Sind dann 1,6 Milliarden Dollar zusammen, will Telegram den öffentlichen ICO starten.

Ziel des Telegram-ICOs ist die Schaffung des Telegram Open Network (TON), das auf einer sehr schnellen Blockchain basieren soll. Mit einer eigenen Kryptowährung namens GRAM sollen Nutzer künftig Transaktionen durchführen oder für Apps oder Web-Dienste zahlen können.

Transferwise: „Nicht das ganz große Ding“


In einem Interview hat sich Taavet Hinrikus, einer der Gründer von Transferwise, zum Thema neue Technologien geäußert. Blockchain-Technologien sind nach seiner Meinung gar nicht das nächste große Ding für FinTechs. Zwar gäbe es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten auch für Unternehmen. „Aber die Blockchain ist schon einige Jahre alt und bis heute gibt es nichts, das im Leben der Kunden durch sie besser geworden ist“, so Hinrikus. „Ich würde die Blockchain nicht das ganz große Ding nennen.“ Dezentrale Systeme seien oft komplizierter, langsamer und teurer im Vergleich zu zentralen. Sein Startup Transferwise hätte keinen Nutzen von Blockchain.

PayPal: „Bitcoin erfolgreich“


PayPal-CFO John Rainey hat sich zum Thema Kryptowährungen geäußert: Zwar würden Bitcoin und Co derzeit wegen der hohen Volatilität noch nicht als Zahlungsmittel für den Massenmarkt taugen. Doch die Technologie hätte großes Potenzial. In einigen Jahren sei die Chance groß, dass es dafür eine breite Akzeptanz als Zahlungsmittel gebe. PayPal selbst sei Kryptowährungen gegenüber immer freundlich eingestellt. Bereits 2015 hat die Bezahl-Plattform es Händlern erlaubt, Bezahlungen in Bitcoin anzunehmen.

Sharpay.io: Social Shares mit Token belohnt

Das Startup Sharpay.io will Webseiten mit einem Share-Button ausstatten, der Nutzer belohnen kann. Wenn ein User den Button klickt, um etwa Content an seine Kontakte weiterzuleiten, soll er dafür belohnt werden. Für die Idee hat das Startup rund um CEO Anton Solodikov in einem Pre-Sale bereits 2.400 ETH (aktuell ca. 2 Millionen Dollar) eingesammelt. Damit Webseitenbetreiber Sharpay nutzen können, müssen sie sich Token bei der Firma kaufen.

Bitcoin-Versicherung: Was Anbieter planen


Der Bitcoin-Boom scheint trotz erheblicher Verlustrisiken ungebrochen. Nicht nur heftige Kursschwankungen sind eine Gefahr. Auch Hacker-Angriffe und defekte Speichermedien. Marktanalysten schätzen den Schaden auf inzwischen bis zu 23 Prozent der in Umlauf befindlichen Bitcoins. Sie sind „umverteilt“.

Versicherer wittern in diesem Verlust ein Geschäft: Sie wollen Inhaberrechte an Krypto-Münzen absichern – nicht aber die Gefahren, sein Erspartes einzubüßen. Erste Anbieter aus den USA und Japan versuchen sich bereits an entsprechenden Produkten. Kursschwankungen lassen sich grundsätzlich nicht versichern.

Der Verlust eines USB-Sticks oder einer Festplatte, auf der Bitcoins oder andere digitale Münzen gespeichert sind, lässt sich bislang nicht versichern, ebenso wenig der Verlust der Daten selbst. Elektronische Speichermedien können auch durch herstellerverursachte Fehlfunktionen Verluste hervorufen.

Produkte, die den Verlust von Bitcoins auf einem externen Speichermedium absichern, könnten aber in naher Zukunft kommen. Weil der Krypto-Markt in den USA deutlich größer ist als in Europa, beschäftigt sich derzeit vor allem die US-Assekuranz mit diesem Thema.

Krypto-Börsengänge: Vorsicht BaFin


Bei der Bafin landen vermehrt Anfragen, ob die bei Initial Coin Offerings (ICO) vergebenen Token echte Finanzinstrumente sind. Die Behörde gibt darauf keine pauschale Antwort und prüft jeden Fall einzeln. Kapitalerhöhungen auf Basis von Krypto-Währungen – sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) – beschäftigen die Bafin schon seit geraumer Zeit. Zu einem grundsätzlichen Verbot sah die Finanzaufsicht bislang keinen Grund. Dennoch hat sie nun eine aufsichtsrechtliche Einordnung von ICOs veröffentlicht.

Konkret geht es um die Frage, ob Kryptowährungs-Einheiten oder sogenannte Token, die Kunden im Gegenzug für eine Beteiligung erhalten, als Finanzinstrumente gelten und damit durch die Aufsicht reguliert werden. So können die Token Finanzinstrumente im Sinne des Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sein. Sie könne aber auch ein Anteil an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches oder eine Vermögensanlage darstellen.

Marktteilnehmer, die Dienstleistungen in Bezug auf Token erbringen, mit Token handeln oder Token öffentlich anbieten, sind daher gehalten, genau zu prüfen, ob ein reguliertes Instrument vorliegt, um etwaige gesetzliche Anforderungen lückenlos zu erfüllen.

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