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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 22. Februar 2018

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Der US-Senat und das Repräsentantenhaus wollen eine neue Gesetzgebung für Kryptowährungen und deren Handel in den USA

Bitcoin bricht wieder ein

 

Um mehr als zehn Prozent ist der Wert von Bitcoin in den vergangenen 24 Stunden eingebrochen. Aktuell liegt der Wert bei knapp 10.400 USD (21. Februar 2018, 21 Uhr MEZ), BCH gibt ebenfalls um mehr als zwölf Prozent nach und liegt bei 1.340 USD. Auch ETH verliert: Um rund zehn Prozent auf 830 USD.

US-Kongress erwägt Regulierung


Der US-Senat und das Repräsentantenhaus (zusammen der Kongress) wollen eine neue Gesetzgebung für Kryptowährungen und deren Handel in den USA. Demokraten und Republikaner meinen, dass der spekulative Boom sich zu einer Gefahr für die US-Wirtschaft entwickeln kann. Die entsprechenden Gesetze und Regelungen für Bitcoin und Co können noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Kryptowährungen und ICOs fallen derzeit in einen rechtlichen Graubereich. Die Zuständigkeiten müssen zwischen Securities and Exchange Commission (SEC), Commodity Futures Trading Commission (CFTC), dem Treasury Department, der Federal Reserve und den Bundesstaaten geregelt werden - 50 Bundesstaaten können eigene Regeln beschließen. Das sieht das föderale recht der USA vor.

Tezos-Plattform soll bald starten


Tezos ist einer der größten ICOs mit einem Volumen von rund 230 Millionen Dollar. Allerdings kam es im Vorjahr zu rechtlichen Streitereien zwischen dem Gründerpaar Kathleen und Arthur Breitman und der Tezos Foundation aus der Schweiz, über die er ICO abgewickelt wurde. Unklar ist bis heute, ob Token, die an US-Investoren verkauft wurden wie Wertpapiere zu behandeln sind – dazu hätte der ICO bei der US-Börsenaufsicht SEC gemeldet werden müssen.

Trotz all dieser Probleme sagte Kathleen Breitman, dass man nun endlich bald die Plattform starten wolle, auf die die Investoren schon seit längerem warten. Außerdem sollen trotz der ungeklärten rechtlichen Fragen die „Tezzies“ (XTZ), wie die Token auch genannt werden, veröffentlicht werden.

Israel: Steuer für virtuelle Währungen

 

Die israelische Steuerbehörde hat in einem Rundschreiben angekündigt, dass sie Steuern auf Bitcoin und Co erheben will. Kryptowährungen sollen in dem kleinen Land, in dem zahlreiche ICOs platziert werden, als immaterielle Vermögenswerte und nicht als Währung angesehen werden. Damit sind künftig auf Wertzuwächse Steuern in der Höhe von 20 bis 25 Prozent fällig. Alle, die Unternehmen Bitcoin und Konsorten minen lassen oder auf deren Börsen handeln, sollen die Mehrwertsteuer in Höhe von 17 Prozent bezahlen.

Venezuela: 735 Mio. Dollar „Petro“


Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat mitgeteilt, dass das wirtschaftlich und politisch zerrüttete Land beim Pre-Sale seiner Kryptowährung „Petro“ rund 735 Millionen Dollar eingenommen hat. Das schrieb Maduro auf Twitter. Jeder Petro ist mit jeweils einem Barrel Öl besichert. Insgesamt werden während dem Token-Sale, der bis 19. März laufen soll, 100 Millionen Petros zu jeweils rund 60 Dollar verkauft. Sollten alle Coins verkauft werden, würde die Kryptowährung Venezuelas vom Start weg in den Top 10 der Krypto-Charts landen.

US-Senatoren sind wenig begeistert von der Idee des südamerikanischen Landes. Sie meinen, dass der Token-Sale ein Weg für Venezuela wäre, Sanktionen zu umgehen und sich so Geld am internationalen Markt zu besorgen. Welche Investoren bereits Dollar in den „Petro“ gesteckt haben, ist nicht bekannt.

ICO brachten bereits fast 2 Mrd. Dollar


1,51 Mrd. Dollar im Januar, 431 Millionen Dollar im Februar, der noch nicht zu Ende ist: Einer Analyse von TokenData.io zufolge wurden dieses Jahr bereits Kryptowährungen im Gegenwert von knapp 2 Milliarden Dollar von Investoren in Initial Coin Offerings (ICOs) gesteckt. 1,63 Milliarden Dollar wurden bei privaten Runden oder Pre-Sales investiert. Für ausgewählte Gruppe gab es attraktive Boni. Oft werden Coins oder Token von Startups zu Rabatten verkauft.

Der größte Pre-Sale dieses Jahr ist der von Telegram. Die Messaging-App des russischen Brüderpaars Nikolai und Pawel Durow hat im Vorverkauf nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC rund 850 Millionen Dollar eingenommen.

Coinbase und Bitfinex stellen um


Die Krypto-Börse Bitfines hat angekündigt, die Adressen für Einzahlungen und Behebungen von Bitcoin seiner Nutzer auf „Segregated Witness“ (kurz SegWit) umzustellen. Das verspricht, dass BTC-Transaktionen um rund 15 Prozent günstiger und außerdem auch schneller werden sollen. Die Umstellung gilt aber nicht für Bitcoin Cash. Bitfinex warnt seine Nutzer davor, zu versuchen, BCH an ein Bitcoin-Deposit zu senden – die BCH würden dann unweigerlich verloren gehen.

Auch Coinbase ist eigenen Angaben zufolge damit fertig, SegWit zu testen. Sämtliche Nutzer sollen im Laufe der nächsten Woche auf das Update für Bitcoin umgestellt werden.

Zentralbank untersucht Bankera-ICO

 

Unter dem Slogan „Banking for the Blockchain Era“ hat das FinTech-Startup Bankera Ende 2017 einen ICO gestartet, bei dem der Token BNK verkauft wurde. Im Zuge des Initial Coin Offerings wurden Kryptowährungen im Gegenwert von rund 108 Millionen Euro eingenommen. Jetzt hat aber die litauische Zentralbank angekündigt, Bankera prüfen zu wollen. Dabei geht es um die Frage, ob die BNK-Token als Wertpapiere gelten, und wie der ICO auf den Nachrichten-Portalen lzinios.lt und lrytas.lt beworben wurde.

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