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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 20. Februar 2018

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Wenn man sich nach den Preisstürzen seit Anfang des Jahres schon keinen echten Lamborghini kaufen kann, dann wenigstens einen virtuellen „Etherlambo“

Krypto-Märkte stagnieren


Ein leichtes Plus hier ein leichtes Minus da: Nach dem Aufwärts-Trend am Ende vergangener Woche starten die Krypto-Märkte ohne große Veränderungen in die neue Woche. Bitcoin (BTC) hält bei rund 11.300 Dollar, Ethereum bei 950 Dollar, Bitcoin Cash bei etwas mehr als 1.500 Dollar. NEM ist aus den Top 10 in Sachen Marktkapitalisierung gefallen, während sich die Privacy-Coins Dash und Monero weiter nach oben im Ranking gearbeitet haben.

Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammen ist wieder leicht unter die 500-Milliarden-Dollar-Marke gefallen. Dass Bitcoin nach wie vor das Zugpferd der gesamten Branche ist, zeigt der leichte Anstieg seines Marktanteils – rund 37 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung geht auf BTC zurück.

Neues Krypto-Game auf Ethereum


Wenn man sich nach den Preisstürzen seit Anfang des Jahres schon keinen echten Lamborghini kaufen kann, dann wenigstens einen virtuellen „Etherlambo“. Ein neues Projekt unter Etherlambos.io versucht dem 2017er-Hit CryptoKitties nachzueifern und hat ein Spiel auf der Ethereum-Blockchain entwickelt, bei dem man virtuelle Autos kaufen, handeln und tunen kann. Ab 0,15 ETH (ca. 140 Dollar) ist man dabei und kann sich eines der Modelle „Vitalik“, „Satoshi“ oder „Monera“ schnappen. Später sollen weitere Modelle dazukommen und gehandelt werden können. Ob Etherlambos ein Hit wie KryptoKitties wird, bleibt abzuwarten.

Der Erfolg von KryptoKitties hat eine ganze Reihe an weiteren Ethereum-Games nach sich gezogen – etwa auch „CryptoCountries“, „CryptoCelebrities“ oder „EtherBots“.

Zwei Drittel der Deutschen kennen Bitcoin

 

Eine neue Studie des Branchenverbands Bitkom hat ergeben, dass sich die Bekanntheit von Bitcoin in Deutschland gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt hat. Waren es 2017 36 Prozent der deutschen Bundesbürger, die mit dem Begriff Bitcoin etwas anfangen konnte, sind es 2018 bereits 64 Prozent. Außerdem hat jeder fünfte Deutsche der Umfrage zufolge Interesse am Einsatz von Kryptowährungen. Neugier und Unzufriedenheit mit der Geldpolitik der Zentralbanken sind die wichtigsten Motive, nur sechs Prozent hoffen auf Kursgewinne beim Bitcoin-Kauf.

Ethereum-Gründer rät zu „traditionellen Assets“

 

Auf Bitcoin, Ethereum und Co zum Zwecke der Altersvorsorge sollte man nicht unbedingt setzen. Das hat jetzt auch Ethereum-Mastermind Vitalik Buterin gesagt. Kryptowährungen seien extrem volatil und würden zur Wertanlage nicht taugen. Sie könnten auf fast Null fallen, warnt Buterin. Wer seine Ersparnisse anlegen wolle, solle besser auf traditionelle Assets setzen. Lesen Sie hierzu auch unsere umfassende Berichterstattung.

Telegram: Pre-Sale bringt 850 Mio. Dollar

 

Die Messaging-App Telegram von Gründer Pavel Durov hat den ersten Schritt zu seiner Kryptowährung und kommenden Blockchain-Plattform geschafft. Wie aus einem bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingegangenen Dokument hervorgeht, hat Telegram in einem Pre-Sale seines ICO (Initial Coin Offering) 850 Millionen Dollar eingesammelt. Investoren wurden zu dem Pre-Sale der kommenden GRAM-Token eingeladen und bekamen dafür Rabatt.

In einem nächsten Schritt wird dann beim öffentlichen ICO (noch kein genaues Startdatum) versucht, die Gesamtsumme auf satte zwei Milliarden Dollar zu treiben. Geplant ist, dass Nutzer später mit der eigenen Kryptowährung GRAM Transaktionen machen können. Dafür soll eine Blockchain entwickelt werden, die um ein Vielfaches schneller ist als jene von Bitcoin oder Ethereum (Trending Topics berichtete). Schon jetzt ist der ICO von Telegram der bisher größte aller Zeiten.

Schweiz: Klare Regeln für ICOs

Die Schweiz hat das Bestreben, zur „Krypto-Nation“ und Heimat weltweit wichtiger Blockchain-Firmen zu werden. Diesem Ziel will man jetzt mit neuen, klaren Richtlinien für Initial Coin Offerings (ICOs) nachkommen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat aufgrund vieler anstehender ICOs im Land eine Wegleitung herausgegeben, wie sie auf Basis des bestehenden Finanzmarktrechts mit Unterstellungsanfragen zu Initial Coin Offerings umgehen wird.

Jeder ICO wird künftig einzeln behandelt, dabei wird unter anderem zwischen Zahlungs-Token (reine Kryptowährungen ohne weitere Funktionalitäten oder Projekte), Nutzungs-Token (Zugang zu einer digitalen Nutzung oder Dienstleistung) und Anlage-Token (repräsentieren Vermögenswerte wie Anteile an Realwerten, Unternehmen, Erträgen oder Anspruch auf Dividenden oder Zinszahlungen) unterschieden, wobei aber auch Mischformen möglich sind.

Startups gründen „Ethereum Community Fund“

 

Eine Reihe von Krypto-Projekten und Startups, die allesamt auf Ethereum basieren, haben sich zusammen getan und den Ethereum Community Fund (ECF) ins Leben gerufen. Zu den Beratern des Fonds gehört unter anderem auch Ethereum-Gründer Vitalik Buterin. Ziel ist, Projekte finanziell und mit Netzwerken zu unterstützen. So soll die Blockchain-Technologie schneller in den Mainstream begracht werden. Zu den Gründungsmitgliedern des ECF gehören OmiseGo, Cosmos, Golem, Maker, Global Brain Blockchain Labs und Raiden.

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