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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 15. Februar 2018

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Der Windows-Macher aus Redmond ist der erste große IT-Riese aus den USA, der öffentlich über seine Arbeit an Blockchain spricht

Microsoft: Digitale Identitäten auf der Blockchain

 

Microsoft (Redmond) ist das erste große IT-Unternehmen aus den USA, das öffentlich über seine Arbeit an Blockchain spricht. Alex Simons, Director of Program Management der Microsoft Identity Division, hat verraten, dass Microsoft bereits seit einem Jahr an Ideen arbeitet, wie man Blockchain und andere Distributed-Ledger-Technologien dazu verwenden kann, um digitale Identitäten zu managen. Gemeinsam mit den Firmen Accenture und Avanade wurde bereits ein Prototyp auf Basis des Cloud-Dienstes Microsoft Azure erstellt. Offizielles Ziel ist, im Rahmen der ID2020 Alliance rund 1,1 Milliarden Menschen auf dem Planeten ohne staatliche Dokumente eine Möglichkeit zu Identifizierung zu geben.

Doch bei Facebook sollten die Alarmglocken schrillen. Das Social Network ist mit seinem zentralisierten System zum wichtigsten Tool für Online-Identitäten gewachsen und hat mehr als zwei Milliarden Nutzer. Ein dezentralisiertes System für digitale Identitäten würde den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben.

Po.et holt Manager der „Washington Post“

 

Die „Washington Post“ ist seit dem Kauf durch Amazon-Gründer Jeff Bezos zu einem viel beachteten Software-Unternehmen gewachsen. Seine Manager sind nun offenbar begehrte Talente. Das Blockchain-Startup Po.et hat bekannt gegeben, den ehemaligen Vice President für Innovation der „Washington Post“, Jarrod Dicker, als neuen CEO einzusetzen. Dicker war zudem auch für Time Inc. und Huffington Post tätig. Er kennt das digitale Mediengeschäft sehr gut.

Po.et geht es darum, digitale Werke wie Bilder oder Videos mit digitalen Wasserzeichen zu versehen. So sollen Urheber im Netz einfach Lizenzen vergeben und so Geld für ihre Werke verdienen können. So soll vermieden werden, dass die Werke laufend unberechtigt kopiert werden. Einen eigenen Krypto-Token gibt es dafür natürlich auch: Po.et (POE) hält derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 147 Millionen Dollar.

EZB-Chef hält Blockchain für nützlich

 

Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hält die Technologie der Blockchains für sehr vielversprechend. Sie könne verschiedene Prozesse viel schneller abbilden als früher. „Wir sind sehr an dieser Technologie interessiert, aber sie ist noch nicht sicher genug für Zentralbanken“, so Draghi. Gemeinsam mit der Bank of Japan würde man deswegen genau erforschen wollen, wie Blockchain funktioniert.

Draghi betonte zudem, dass es nicht die Aufgabe der EZB sei, Bitcoin zu bannen oder zu regulieren. Der EZB-Chef verwies aber auf die Unterschiede zwischen Euro oder Dollar und Bitcoin. Euro und Dollar wären von der EZB bzw. der Federal Reserve besichert, während niemand hinter Bitcoin stehe.

Diese Meinung machte schnell die Runde und wirkte sich gleich auf die Kurse aus: Bitcoin steht aktuell bei mehr als 9.400 USD, BCH bei 2.350 und ETH bei 910 USD.

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