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KryptoNews

Kryptonews vom :gerlachreport - 14. Februar 2018

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Ripple baut Geschäft in VAE aus, Litecoin und Dash drängen in den Handel

IWF-Chefin: „Regulierung ist unausweichlich“

 

Christina Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), hat sich für eine Regulierung von Bitcoin ausgesprochen. Gegenüber CNN sagte Lagarde, dass dies „unausweichlich“. Und: „Das ist eindeutig ein Gebiet, in dem wir internationale Regulierung und eine ordentliche Aufsicht brauchen“, so die IWF-Chefin. Diese Regulierung solle aber nicht das Individuum treffen, sondern vor allem kriminelle Aktivitäten verhindern. Der IWF würde aktiv versuchen, zu verhindern, dass Bitcoin und Co. zu Geldwäsche oder zur Finanzierung von Terrorismus verwendet werden könne.

EU-Aufsichtsbehörden raten von Bitcoin-Kauf ab

 

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die Europäische Bankenaufsicht (EBA) und die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) haben Konsumenten gemeinsam vor dem Kauf von virtuellen Währungen gewarnt. Durch die hohe Volatilität bzw. Kurseinbrüche könnten Verbraucher schnell sehr viel Geld verlieren. Außerdem bestehe die Gefahr, dass man Bitcoin, Ether, Ripple und Co. nicht mehr in Euro zurück tauschen könne. ESMA, EBA und EIOPA wollen ihre Warnung aber nicht auf die Blockchain-Technologie ausweiten.

Island: Stromfresser Bitcoin-Mining

 

Experten des isländischen Energieversorgers Hitaveita Sudurnesja gehen davon aus, dass das Krypto-Mining im Land bald mehr Strom verbraucht als die rund 340.000 Einwohner. Island hat sich zu einem beliebten Standort für Mining-Rigs entwickelt, weil es günstige grüne Energie gibt und die niedrigen Temperaturen die Server kühlen. Das hat dann auch gleich die Politik auf den Plan gerufen. Der isländische Parlamentsabgeordnete Smári McCarthy von der Piratenpartei fordert nun, dass die Miner besteuert werden sollten – so wie alle anderen Unternehmen, die zur Wertschöpfung Islands beitragen.

Geldwäsche mit Kryptowährungen

 

Laut Europol wurden im vergangenen Jahr rund 4,5 Milliarden Euro mit Hilfe von Kryptowährungen gewaschen. Das sind etwa vier Prozent der rund 110 Milliarden Euro, die in Europa von Geldwäsche betroffen sind. Europol-Direktor Rob Wainwright sagte gegenüber der BBC auch, dass das Phänomen schnell wachse. Die Bekämpfung erweise sich als sehr schwer, weil Transaktionen und Accounts nicht bei Banken eingesehen werden könnten. Ein zusätzliches Problem: Beim Tausch von Kryptowährungen zurück in Euro würden die Kriminellen oft viele kleine Beträge beheben, was die Verfolgung erschwere.

Ripple schließt Deal mit UAE Exchange

 

Das Startup Ripple mit Hauptsitz in San Francisco hat mit der UAE Exchange aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einen neuen Partner in sein Netzwerk aufgenommen. Als Teil des RippleNet will UAE Exchange fortan internationale Transaktionen in Echtzeit abwickeln können. Die Firma, die in rund 30 Ländern der Welt operiert, wird dabei aber nicht die Kryptowährung XRP verwenden, sondern auf die zugrundeliegende Blockchain-Technologie von Ripple zugreifen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind mittlerweile ein wichtiger Markt für Ripple geworden. Erst kürzlich wurde eine Kooperation mit der Nationalbank von Abu Dhabi geschlossen. Da es in den VAE sehr viele Gastarbeiter gibt, die Geld an ihre Familien im Ausland überweisen, ist das Interesse des dortigen Finanzsektors groß, internationale Transaktionen möglichst günstig an bieten zu können. Die Financial Services Regulatory Authority (FSRA) in Abu Dhabi arbeitet aktuell an Regulierungen für Kryptowährungen und ICOs.

ADA bald auf Ledger-Wallets speicherbar

 

Die Cardano Foundation, die hinter der Kryptowährung ADA steht, will dafür sorgen, dass die Coins bald auf den Hardware-Geräten des französischen Startups Ledger speicherbar sind. Derzeit lassen sich auf den Gadgets, etwa dem Ledger Nano S, neben Bitcoin und Ethereum eine ganze Reihe an Altcoins sicher verwahren, aber eben nicht ADA.

Ledger gilt als eines der führenden Startups, die Hardware-Wallets herstellen. Ein Investoren-Konsortium rund um den Risikokapitalgeber Tim Draper hatte zuletzt 75 Millionen Dollar in die französische Firma investiert.

Litecoin will mit LitePay und LitePal in den Handel

 

Dient Litecoin abermals als Testfeld für Bitcoin-Projekte? Ab dem 26. Februar startet die neue Litecoin-Plattform Litepay. Der Service umfasst eine Multi-Signature-Wallet und eine Kreditkarte, die mit traditionellen Währungen aufgeladen werden kann. LitePay soll zur Zahlungsabwicklung verwendet werden und den gesamten Litecoin-Transaktionsprozess einfacher gestalten. Ziel ist die globale Adaption von Litecoin als Zahlungsmittel.

Der Launch von LitePal wird gegen Ende des Jahres vermutet. LitePal soll als Überbrückung zwischen Händler und Kryptowährungen fungieren. Der Service soll mit PayPal, Western Union, Litecoin und Bitcoin genutzt werden können. Sowohl für LitePay als auch LitePal gibt es mit BitPay und BitPal bereits Plattformen im ähnlich gestaltetem Bitcoin-Netzwerk.

Dash soll in Online-Shops integriert werden

 

Im vergangenen Jahr erlebte Dash einen rasanten Anstieg. Mittlerweile werden monatlich Transaktionen über insgesamt neun Milliarden Dollar abgewickelt. 2017 schloss Dash Partnerschaften mit über 50 Unternehmen ab. Jetzt steht Ryan Taylors’ Projekt vor dem nächsten größeren Schritt. Vor allem für Online-Shops und E-Commerce-Unternehmen sollen Bezahlungen mit Dash deutlich einfacher werden. Die Light Wallets auf Dash Evolution sind Browser-kompatibel, können auch in mobile Apps integriert werden und sind direkt mit den 4.500 Dash-Masternodes verbunden. Mit dem Start der Plattform wird Ende Februar gerechnet.

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