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KryptoNews

:gerlachreport: Indien untersagt virtuelle Währungen

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Erst Verbot, dann will Indien eine eigene Kryptowährung einführen

Als nächstes asiatisches Land geht Indien gegen Kryptowährungen vor. Die Notenbank teilte am Donnerstag mit, ab sofort dürften keine von ihr regulierten Finanzinstitute Geschäfte mit individuellen oder wirtschaftlichen Einrichtungen mehr machen, die mit virtuellen Währungen handeln. Für diejenigen, die dies bereits machten, werde eine Frist bekanntgegeben, solche Geschäftsbeziehungen zu beenden. Zur Begründung gaben die Währungshüter Sorgen um Verbraucherschutz, Marktintegrität und Geldwäsche an.

Zugleich lässt die Notenbank prüfen, eine eigene Kryptowährung einzuführen. Es sei eine abteilungsübergreifende Gruppe gebildet worden. Diese solle bis Ende Juni einen Bericht erstellen, der die „Wünschbarkeit und Machbarkeit, eine Digitalwährung der Zentralbank einzuführen“, analysiert.

Auch Thailand hatte Finanzinstituten den Handel mit Kryptowährungen untersagt und in der vergangenen Woche neue Regulierungen angekündigt. Weltweit nehmen Behörden das digitale Geld immer stärker an die Kandare. Einige asiatische Länder, die zum Teil Krypto-Hochburgen sind - wie China und Südkorea -, haben sich dabei zuletzt als Vorreiter hervorgetan. Zudem haben Google, Facebook und Twitter Werbung für Kryptowährungen wie Bitcoin verbannt.

Geld für ICO-Tweets


Antivirus-Software-Pionier John McAfee hat ein neues Geschäftsmodell für seinen Twitter-Account entwickelt. Dort folgen dem Prominenten rund 800.000 Follower, die er regelmäßig auch mit Tipps zu Kryptowährungen und ICOs versorgt. Wenn eine Firma in einem Tweet Erwähnung finden will, muss sie 105.000 Dollar zahlen. McAfee gibt an, dass ein einziger Tweet von ihm einem Initial Coin Offering schon mal mehr als eine Million Dollar einbringen könnte.

Google gegen Mining-Extensions

 

James Wagner, Extensions Platform Product Manager für Googles Browser Chrome, hat in einem Blogpost verkündet, dass fortan im Chrome Web Store keine neuen Extensions mehr für Krypto-Mining zugelassen werden. Bereits gelistete Extensions werden bis spätestens Ende Juni entfernt. 90 Prozent der eingereichten Software würde die Auflagen, die Google vorgibt, nicht erfüllen. Browser-Erweiterungen zum Krypto-Mining verwenden die Rechen-Power des Computers, um damit digitale Währungen zu schürfen.

Mining von Ethereum


Die chinesische Firma Bitmain ist führend bei der Herstellung von Hardware zum Minen von Bitcoin. Jetzt hat das Unternehmen den ersten Ethereum-Miner auf Basis von ASIC-Technologie vorgestellt. Bis dato dominierten GPU (Grafikkarten) beim Schürfen nach ETH. Der „Antminer E3“ soll rund 800 Dollar kosten, wird aber nur außerhalb des Heimatmarktes China vertrieben. Ob sich die Anschaffung lohnt, kann man sich auf Vergleichsseiten wie whattomine.com ausrechnen.

Coincheck steht vor Übernahme


Die von einem Hack, bei dem 400 Millionen XEM gestohlen wurden, gebeutelte japanische Krypto-Börse Coincheck soll vor der Übernahme durch eine andere Firma stehen. Die japanische Online-Trading-Plattform Monex will übernehmen. Mit dem Kauf von Coincheck will Monex sein Portfolio für Kryptowährungen erweitern. Gerade Japan zählt zu einem wichtigen Markt für den Handel mit digitalen Währungen.

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Gute Tipps sind:

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