Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Schufa

Kredit-Kompass zeigt Anstieg von Daten-Missbrauch

Großes Lob: „Deutschlands Verbraucher haben ihre Finanzen fest im Griff“

Zurück

Insgesamt sind über die 67,5 Millionen Verbraucher, die der Schufa bekannt sind, zu 90,4 Prozent ausschließlich positive Informationen vorhanden

Die Schufa hat ihren neuen Kredit-Kompass vorgestellt. Im Mittelpunkt steht das Online-Verhalten der Verbraucher und damit verbundene Gefahren. Besonders der Identitätsmissbrauch hat zugenommen. Der Online-Einkauf und das Bankgeschäft bergen viele Gefahren. Persönliche Daten können gestohlen und zum Identitätsmissbrauch verwendet werden – und genau das scheint schon vielen Verbrauchern passiert zu sein, wie der neue Schufa Kredit-Kompass für 2018 zeigt. Die Schufa analysiert jährlich Analysen des Kreditverhaltens der Verbraucher in Deutschland.

Zwölf Prozent der Befragten gaben an, bereits Opfer von Identitätsmissbrauch geworden zu sein. Bedeutet: Jemand hat zum Beispiel in ihrem Namen eingekauft oder sich Zugang zum Online-Banking der betroffenen Person verschafft. Rund ein Drittel der Befragten kennt zumindest jemanden in der Familie oder im Freundes- oder Bekanntenkreis, der bereits Opfer von Identitätsmissbrauch geworden ist.

Für die Zukunft sieht die Mehrheit der Befragten keine Besserung. 83 Prozent gehen davon aus, dass die Gefahren der missbräuchlichen Verwendung persönlicher Daten durch die Digitalisierung weiter steigen werden.

Neben den Zahlen zu Datenmissbräuchen liefert der Kredit-Kompass auch positive Ergebnisse. „Deutschlands Verbraucher sind sehr zuverlässige Kreditnehmer. Sie haben ihre Finanzen fest im Griff“, so Dr. Michael Freytag, Vorstandsvorsitzender der Schufa. 97,8 Prozent aller aufgenommenen Konsumentenkredite wurden 2017 reibungslos zurückgezahlt. Damit ist der Anteil der vertragsgemäß zurückgezahlten Kredite gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Besonders das Rückzahlungsverhalten der jungen Verbraucher im Alter von 18 bis 19 Jahren hat sich seit 2015 deutlich verbessert. Vor drei Jahren zahlten sie 97,3 Prozent aller Ratenkredite zuverlässig und lagen damit leicht unter dem Durchschnitt aller Altersgruppen. 2017 beglichen die jungen Verbraucher 98,2 Prozent aller Ratenkredite vertragsgemäß – ein Rückzahlungsverhalten über dem Durchschnitt. „Die aktuelle Analyse widerlegt damit das Vorurteil, junge Menschen könnten nicht mit Finanzen umgehen“, heißt es von der Schufa.

Die niedrigste Rückzahlungsquote haben Verbraucher im Alter von 25 bis 34 Jahren. Sie begleichen 97,2 Prozent ihrer Kredite zuverlässig. Menschen in den Dreißigern haben außerdem die häufigsten weichen und harten Negativmerkmale bei der Schufa gespeichert.

Insgesamt haben sich die Verbraucher laut der Studie vom Zinstief nicht zu übermäßigen Schulden verführen lassen. Nach Angaben der Schufa stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ratenkredite 2017 um 4,4 Prozent auf erstmals mehr als 8 Millionen. Im Schnitt waren es 10.272 Euro pro Kredit und damit nur 47 Euro mehr als im Jahr zuvor. „Auch in der Tiefzinsphase haben Verbraucher ihre Finanzen fest im Griff und verschulden sich mit Augenmaß“, weiß Freytag.

Insgesamt sind über die 67,5 Millionen Verbraucher, die der Schufa bekannt sind, zu 90,4 Prozent ausschließlich positive Informationen vorhanden. Auch in den letzten Jahren lag der Anteil von Personen ohne negative Merkmale bei 90,3 Prozent (2016) und 90,4 Prozent (2015).

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.