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OneCoin

Kopfgeldjäger sind hinter Juha Parhiala her

„Jetzt geht es dem fetten Finnen an die Schwarte“

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Als Protzen im Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife noch angesagt war, verkündete Juha Parhiala, dass er vier Millionen Dollar im Monat verdient. Jetzt muss er sich vor Kopfgeldjägern verkriechen

Die Jagd auf die Millionen von OneCoin hat begonnen. Professionelle „Bounty-Hunter“, Kopfgeldjäger, wollen in Kambodscha der OneCoin-Ratte Juha Parhiala an den Kragen. Das erfuhr :gerlachreport aus zuverlässiger Quelle. Nach eigenen Bekenntnis hat der Finne, der zum engsten kreis der OneCoin-Führung gehört, monatlich mehr als vier Millionen US-Dollar von Investoren und Anlegern kassiert - ohne dafür auch nur einen Handschlag zu tun. „Juha Parhiala ist der führende Schmarotzer im Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife“, sagte der Auftraggeber zum :gerlachreport, „bei ihm holen wir uns, auch im Namen anderer Investoren und Anleger, unser Geld wieder“.

In der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat sich Juha Parhiala, einer der engsten Vertrauten der OneCoin-Erfinderin Dr. Ruja Ignatova, die „Sharky’s Bar“ gekauft. Er glaubt sich sicher: Die kambodschanische Polizei und das Innenministerium liefern die Finnen nicht aus. Dokumente, die :gerlachreport vorliegen, belegen, dass gegen Parhiala in Europa ebenfalls wegen „gewerbsmässigen Betrugs, Geldwäsche und Steuerhinterziehung in Millionenhöhe“ ermittelt wird.

Für rund 310.000 US-Dollar hat sich der Finne nicht nur die Staatsbürgerschaft gekauft, er hat mit dem Kauf der Bar aus OneCoin-Anlegergeldern auch einen der führenden Treffpunkte von Ganoven und Prostituierten der Hauptstadt gesichert. Hier will er das internationale Geschäft von OneCoin weiter abwickeln und sich regelmässig mit den verbleibenden Köpfen des Betrugsnetzwerkes treffen.

Die Veröffentlichungen im :gerlachreport haben jetzt Investoren auf den Plan gerufen, die „das Schicksal selbst in Hand nehmen“ wollen. Auch, weil sie davon überzeugt sind, dass die europäischen Ermittler in den jeweiligen Ländern gar nicht die Möglichkeiten und das Interesse haben, den Geschädigten zu helfen.

OneCoin-Opfer haben international tätige Kopfgeldjäger angeheuert, die sich jetzt den fetten Finnen vornehmen wollen. Ihre Methoden sind ebenso schlicht, wie erfolgreich: „Plaudert Juha Parhiala nicht aus, wo die Geld unser Kunden liegen, werden wir ein wenig nachhelfen“, sagt einer zum :gerlachreport, „wir sind sicher, dass die kambodschanische Polizei uns bei der Arbeit nicht stören wird.“

Wohl auch deshalb hofiert der fette Finne gerade führende Staatsbeamte in Phnom Penh. Offiziell heißt es, er „berate Ministerialbeamte bei der Einführung und Nutzung von Kryptowährungen“. Gerne lässt er sich dann auch mal im Büro eines Minsters fotografieren. Tatsächlich bettelt er aber um Hilfe und öffnet seinen Geldbeutel. Im Kambodscha kann man Sicherheit für Geld kaufen.

Was er wohl nicht weiß: Bei ausländischen Betrügern, die nur ins und kommen, weil sie sonst kein anderes Zuhause mehr finden, drücken die Verantwortlichen schon mal beide Augen zu und können gar nicht erkennen, was da mit dem fetten Finnen tatsächlich passieren wird.

So ist in Kambodscha schon mancher spurlos verschwunden.

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