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Stephan Welk

Kai Domsgen: Der Netzwerker des Grauens

Kai Domsgen hat allein für OneCoin Millionenbeträge verschoben - steuerfrei

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Kai Domsgen: Die rechte Hand des Becker-Betrügers Stephan Welk hat gestohlene Millionenbeträge für OneCoin illegal transportiert

Kai Domsgen ist der Netzwerker des Grauens: Geldwäsche, illegale Geldtransporte, ein paar Schläge zur richtigen Zeit, kleine und große Betrügereien. Verbindungen zum Organisierten Verbrechen. Und er ist diplomatischer Mitarbeiter. Eigentlich ist Kai Domsgen eine „eierlegende Dreckssau, der hinter Gitter gehört“. Das sagt jemand, der ihn seit Jahren kennt und fürchtet.

Kai Domsgen ist die rechte Hand des Becker-Betrügers Stephan Welk. Sein „Scharfrichter“, sein „Speichellecker“, der „Hund, der getreten wird, wenn er nicht pariert“. Der 48jährige ist aber nich viel mehr: Geschäftsführer einer dubiosen Unternehmung mit dem Namen Aduno Beratungsagentur. Selbst Creditreform, auch nicht gerade die Unternehmung mit der weißen Weste, bescheinigt ihm nicht nur keinerlei Kreditwürdigkeit, sondern empfiehlt den „Verzicht auf sämtliche Geschäftsbeziehungen“.

Im Betrugsnetzwerk OneCoin war „er der Fahrer, der Geldbote, der die Drecksarbeit gemacht hat“. Im Klartext: Die ukrainischen Pässe für Dr. Ruja Ignatova, Udo Carsten Deppisch und die Steinkeller-Brüder hat er überbracht und mehr als eine Millionen Euro transportiert. Steuerfrei und illegal. Für das Betrugsnetzwerk OneCoin war er der illegale Geldbote und hat Millionenbeträge verschoben und an die Stellen gefahren, wo die Gefahr für die Betrüger nicht mehr groß war. cashcloud-Chef Moritz Hunzinger hat dann übernommen.

Die der Herr „Doktor“, „Professor“, „Diplomat“, „Hochstapler“, „Betrüger“, „Geldwäscher“, „Abzocker“ Stephan Welk zahlt auch Kai Domsgen keine Steuern. cashcloud-Chef Moritz Hunzinger, ein enger Geschäftspartner, sorgt mit seinem Unternehmen für die entsprechende Liquidität „unter falschem Namen und mit falschen Papieren“. Denn Domsgen gehört zum Führungszirkel: „Wenn der von der Polizei weggeschnappt wird und auspackt, dann geht Stephan Welk ins Gefängnis“, diktiert ein Informant :gerlachreport in den Notizblock.

Die Person Kai Domsgen ist Teil organisierten Verbrechens in Deutschland: Als ihn der Staatsschutz observierte, weil seine Verbindungen in die rechte Szene zu offensichtlich wurden, verschaffte ihm Stephan Welk einen Job in der diplomatischen Vertretung von Sao Tomé und Prínzipe. Offiziell fungiert er als „Regierungsberater/Koordinator IB & GC Ltd GmbH. Ausgestattet natürlich mit einem Diplomatenpass. Da fallen die kriminellen Tätigkeiten dann nicht mehr auf.

Domsgen ist auch Medienmann: In seiner „SachsenDepesche“, eine Hauspostille faschistischer Schmalspurpolitiker, lässt er sich dann auch feiern. Gute Presse, so sen Kalkül, hat wohl noch niemandem geschadet. Und es verwischt so schön die tatsächlichen Spuren der Illegalität.

Das liest sich dann aktuell so:

Dresden - Kai Domsgen (Jahrgang 1970) war lange Zeit der Star in der deutschen Network-Marketing Szene. „Der Mann brachte jeden Saal zum Kochen. Er hat immer Wort gehalten und jeden Vertriebspartner pünktlich ausbezahlt“, erklärt ein Szenekenner, der heute für ein Unternehmen aus dem schweizerischen Kanton Thurgau tätig ist.

Domsgen wurde im Sommer 1970 in Ebersbach in Sachsen geboren. Er konnte schon immer motivieren und für komplexe Systeme und Marken begeistern.

Aber auch Kritik gab es mal gegen Kai Domsgen. So schafften nicht alle Produkte, die er sensationell erfolgreich vermarktete, den dauerhaften Durchbruch. Es ist wohl das Problem eines jeden Vertrieblers. Am Ende ist man im Markt nur so gut wie das Produkt. Darüber weiß Kai Domsgen viel zu berichten.

Nun wird spekuliert, dass Domsgen, der über Jahre komplett aus dem Network-Marketing ausgeschieden war, wieder ins Geschäft zurückkehrt. Eben jener expansive Gassenhauer des viralen Marketing aus dem Thurgauer Städtchen Kreuzlingen, für den auch unser Informant arbeitet, soll schärfstes Interesse daran haben, Domsgen wieder in den Ring zu bekommen. In jenem Ring kämpfen auch internationale Boxsport- Profis und Eishockeystars. Man wird sehen, ob Kai Domsgen dort bald mitmischen wird.

„Domsgen soll bleiben, wo der Pfeffer wächst“, sagt eines seiner Opfer, das bis heute kein Geld bekommen hat, „der Mann ist ein Netzwerker des Grauens.“

 

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