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Autark

Justiz-Skandal um Berufsverbrecher Stefan Kühn

:gerlachreport will es genau wissen: 10 offene Fragen an den Staatsanwalt

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Der Leitende Oberstaatsanwalt Volker Schmerfeld-Tophof aus Dortmund steht vor einem der größten Justizskandale in Nordrhein-Westfalen. Es geht um die Ermittlungen gegen den Berufsverbrecher Stefan Kühn

Der Fall des Berufsverbrechers Stefan Kühn wird jetzt auch zu einem Justiz-Skandal in Nordrhein-Westfalen. Mittdrin: Der Dortmunder Staatsanwalt Arkadius Wyrwoll. Er sieht sich als Kopf der Ermittlungen gegen das Betrugs-Netzwerk des Stefan Kühn, alias Stefan Koschate des Vorwurfs der Strafvereitelung im Amt ausgesetzt. Schlimmer noch: Es machen sich inzwischen auch Vorwürfe der Bestechung breit. Und diese werden von Stefan Kühn geschürt.

Der mehrfach Vorbestrafte lässt keine Gelegenheit aus, seine guten Beziehungen zum Staatsanwaltschaft zu unterstreichen. „Im Fall Autark wird es nie zu einer Anklage kommen. Mir kann nichts passieren“, sagt Kühn laut Aufzeichnungen, die :gerlachreport vorliegen, „dafür sorgen meine Rechtsanwälte mit ihren guten Beziehungen zur Staatsanwaltschaft. Da wird auch mit viel Geld nachgeholfen.“

Kühns Anwälte kommen aus der Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei tdwe (Thomas, Deckers, Wehret, Elster). Dr. Johannes Zimmermann hat nach Kühns Worten die „besten Kontakte“ zu Staatsanwalt Arkadius Wyrwoll - was immer das heißen soll.

Tatsache ist, dass der leitende Staatsanwalt Volker Schmiergeld-Tophof jetzt umgehend tätig werden muss. Denn das, was dort hinter den Kulissen unter den Teppich gekehrt wird, macht den neutralen Betrachter fassungslos.

:gerlachreport fasst nach.

Die Zeit der heimlichen Absprachen und Geschäfte hinter verschlossenen Türen ist vorbei. Es ist Zeit für Antworten. Für die betrogenen Autark-Anleger. Die wehrlosen Opfer des Berufsverbrechers Stefan Kühn, alias Koschate, der sich für 475 Euro die Stunde aus dem Geld seiner Anleger die Freiheit erkauft. Um neue Straftaten zu begehen - vor den Augen und mit Wissen des Staatsanwaltes Arkadius Wyrwoll.

Dr. Johannes Zimmermann, Anwalt des Berufsverbrechers Stefan Kühn, hat nach dessen Worten hervorragende Kontakte zur Dortmunder Staatsanwaltschaft. Er soll sogar mit Geld nachhelfen, wenn es für Kühn eng wird

Stefan Kühn zieht durch Deutschland und führt den Staatsanwalt vor: Es komme „niemals“ zu einer Anklage, dröhnt der Berufsverbrecher. „Mein Rechtsanwalt Dr. Zimmermann hat die besten Kontakte zum Staatsanwalt. Und wenn es Fragen gibt, hilft er eben ein wenig nach“. Kühn lässt keinen Zweifel: „Dr. Zimmermann besticht den Staatsanwalt“.

Nur wenn das nicht stimmt: Arkadius Wyrwoll wird regelmässig umfassend von Rechtsanwälten betroffener Autark-Anleger informiert. Er bekommt laufend Unterlagen, Hinweise und handfeste Beweise, die belegen, dass der Berufsverbrecher Stefan Kühn täglich neue Betrügereien begeht. Wyrwoll weiß um die Netzwerke, mit den Straftaten begangen werden. Er sieht tatenlos zu. Oder er lässt sich verarschen. Oder er schaut weg.

Alles das sind extrem schlechte Nachrichten.

Stefan Kühn erpresst Menschen. Stefan Kühn arbeitet mit albanischen Schlägertrupps. Stefan Kühn besticht. Nicht mit Wissen oder seiner herzlichen Persönlichkeit. Mit Geld, das er anderen durch systematischen Betrug gestohlen hat.

In Dinslaken, Duisburg und Umgebung stehen nach seinen eigenen Worten „Polizisten auf meiner Gehaltsliste“. So erfährt er Details, Hintergründe und kennt viele Leichen im Keller anderer Personen.

In Leipzig hat er enge Kontakte zum „Sachsensumpf“. Er kennt die Betreiber von Kinderpornografie-Ringen und die Puffbetreiber für 14jährige Mädchen. Hier gehen Richter und Staatsanwälte ein und aus. Kühn weiß das.

In Österreich steht er in engen Kontakten zu ehemaligen Geheimdienstleuten, die für ihn die schmutzige Arbeit erledigen. Morddrohungen sind sein Tagesgeschäft. Wird er erwischt, behauptet er, er würde „erpresst“. Es ist das dreckige Spiel eines lügenden Berufsverbrechers.

Mal ehrlich, Herr Wyrwoll: Was hat Stefan Kühn gegen Sie in der Hand? Werden auch Sie bedroht, bestochen oder erpresst? Und was tun Sie für Ihre Verteidigung? Und warum haben Sie trotz dieser Fakten bis heute nichts unternommen?

In den vergangenen zwei Wochen sind mehr als 150 neue Anzeigen gegen Stefan Kühn eingegangen. Offiziell lässt Staatsanwalt Arkadius Wywoll verlauten, dass die betroffenen Anleger „einzeln“ von der Polizei vernommen werden sollen. Diese Einvernahmen ziehen sich jetzt seit mehr als einem Jahr hin? :gerlachreport kennt zahlreiche Fälle, in denen bis heute niemand vernommen worden ist.

Diese staatsanwaltliche Schlamperei ist unakzeptabel.

Und: was ist eigentlich mit den zahlreichen Anzeigen gegen Stefan Kühn, die so gar nichts mit Autark zu tun haben?

Wir wollen Antworten, Herr Staatsanwalt!

Die Unternehmensstruktur des Stefan Kühn mit seinen persönlichen handschriftlichen Anmerkungen: Das ist nur ein Teil seines Betrugsimperiums. Täglich werden Anleger und Investoren aufs Kreuz gelegt

Um es in Ihre Erinnerung zu bringen: Jedes Autark-Opfer, jedes Opfer von Stefan Kühn und seiner kriminellen Banden ist Steuerzahler. Die bezahlen auch Sie, Herr Staatsanwalt!

Warum sind Ihnen die Opfer egal? Weil Sie auch noch andere Fälle haben? Weil Sie neben Urlaub, Feier- und Brückentagen einfach nicht dazu kommen, Strafanzeigen zu bearbeiten oder existierende Fälle richtig zu koordinieren?

Sind Ihnen die Opfer egal, dass Sie es zulassen, dass die Kollateralschäden von Stefan Kühn und seinen Helfern täglich größer werden: Inco Genossenschaft, Theater am Marientor, Adele Raschke, Rahl Geschäftsbesorgung, LV-Box, GBE Brokers, Sensus, Derivest, BestCom eG, ASPV Holding, Biogaspark Deutschland GmbH, GFE GmbH, DMCC GmbH, Corrigo, Alpha GmbH, IVR (Institut für Verbraucherrechte) GmbH, Right Support GmbH, RTM Betriebsgesellschaft - das alles sind die Operationen des Berufsverbrechers Stefan Kühn. Und diese Liste ist nicht vollständig.

Fangen Sie einfach mal an zu arbeiten. Sie brauchen Hilfe: besorgen Sie sich Unterstützung. Andere Ermittlungsverfahren bei anderen Staatsanwaltschaften helfen Ihnen zudem, sich ein Gesamtbild zu verschaffen.

Der Laie staunt und der Fachmann wundert sich: Wie kann man eigentlich etwas abtreten, was einem gar nicht mehr gehört? Stefan Kühn weiß auch auf diese Frage eine Antwort: Man sucht sich eine korrupte Notarin. Die richtet den Schlamassel

Aus Unterlagen und E-Mails, die zwischen der Düsseldorfer Anwaltskanzlei tdwe und Stefan Kühn ausgetauscht wurden, ergibt sich für die Staatsanwaltschaft Dortmund ein erschütterndes Bild. Rechtsanwalt Dr. Stephan Voigtel kann dann auch seine Begeisterung über die schlechte Arbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei kaum zurückhalten: „Unterlagen hinsichtlich der jeweiligen Anlagenobjekte - Theater am Marientor, Biogas-Sparte, an den Gesellschaften ASP, DMCC u.a. - sind bislang also nicht übergeben worden.“

Und: „Da Herr KHK Heinemann darüber hinaus zunächst von sich aus keine weiteren Wünsche zur Übergabe von Unterlagen anmeldete, habe ich lediglich angeboten, weitere Unterlagen auf Wunsch der Ermittlungsbehörden bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.“

Auf gut deutsch: Die Ermittlungen sind ein Treppenwitz. Da passt es gut ins Bild, dass der Berufsverbrecher Stefan Kühn zusammen mit seinen willigen Helfern alle Hebel ins Bewegung setzt, Spuren zu verwischen, Unterlagen zu manipulieren, Vermögen zu verschieben. Schlicht, weil die Ermittlungsbehörden offenkundig gar kein Interesse an einer qualifizierten Aufklärung haben.

So konnte Stefan Kühn, der ja seine „umfassende Kooperationsbereitschaft erklärt“ hatte, denn auch am 11. Januar 2018 im Namen der Autark Invest AG ein Grundstück an die insolvente Adele Raschke von der Kühn-Firma Rahl Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH überschreiben. Natürlich fand das Notariat erst nach umfassenden Vollstreckungsmaßnahmen in Liechtenstein statt. Und dass gegen Adele Raschke wegen Kreditbetrugs ermittelt wurde, ist bei der Staatsanwaltschaft auch nicht unbekannt.

Aber Notarin Maria-Beate Hildmann aus Essen unterschreibt nach Aussage von Stefan Kühn „ohnehin alles, was ich ihr gebe. Sie bekommt von mir ja auch entsprechend viel Geld.“ Da werden Notariate beliebig gefälscht und die Daten so eingefügt und ausgelegt, dass sie für Stefan Kühn immer passen und er so seine Täuschungen perfekt umsetzen kann.

Natürlich liegt auch hier die angeblich ermittelnde Staatsanwaltschaft im Tiefschlaf.

Unser Rat: Lesen Sie den :gerlachreport

Blonde Verführung: Katharina Pietsch, Prokuristin im Theater am Marientor. Sie sorgt dafür, dass das Theater als Geldwaschanlage benutzt werden kann. Ihr Mann betrügt unterdessen mit Stefan Kühn in der Inco Genossenschaft die Anleger

Das Duisburger „Theater am Marientor“ ist von Geldern der Autark-Anleger gekauft worden. Das TaM gehört also ihnen. Stefan Kühn sagt: „Das Theater am Marientor wurde in Abstimmung zwischen Dr. Zimmermann und der Dortmunder Staatsanwaltschaft jetzt an eine neue Unternehmung übertragen.“

Das ist die dubiose Inco Genossenschaft. Während der Prüfungsverband für Genossenschaften dort bereits ermittelt (:gerlachreport berichtete), schnarcht die Staatsanwaltschaft weiter. Ermittlungen hätten nämlich ergeben, dass auch hier alles nur eine Vermögensverschiebung ist und sämtliche Geschäfte in Geldwäsche und Betrug einmünden.

Und dies nicht nur, weil der Berufsverbrecher Stefan Kühn hier neue Vertriebsmitarbeiter und Investoren über den Tisch zieht.

Bei der Inco Genossenschaft ist der bankrotte Pleitier Grischa Pietsch in leitender Funktion. Weil Pietsch seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, wird er von seinen Gläubigern gejagt. Über seine polnische Ehefrau Katharina fliessen jetzt Gelder nach Polen - und nicht nur für private Zwecke. Denn Katharina Pietsch ist längst zur Prokuristin im Theater am Marientor aufgestiegen.

Theaterchef Wolfgang de Marco ist ein verurteilter Betrüger, der gerade seine Bewährungsstrafe verbüßt hat. Stefan Kühn hat ihn nach eigenem Bekenntnis eingestellt „weil er sich nicht wehren kann“. Jetzt wird das Theater für Geldwäsche benutzt. Das klappt hervorragend. Katharina Pietsch schaut dabei als Prokuristin nicht nur dem Betrüger de Marco auf die Finger, sie sorgt zusammen mit ihrem Mann auch dafür, dass die Inco-Gelder „in die richtigen Wege“ geleitet werden und so Genossenschaftsgelder verschwinden.

Davon weiß natürlich auch der Aufsichtsratschef der Inco, Rechtsanwalt Jens Walther, der sich für kein schmutziges Geschäft schade genug ist. Inzwischen debattiert Stefan Kühn offen über die Frage, was Walther wohl macht, „wenn er kein Anwalt mehr ist“. Die Zahl der strafbaren Handlungen ist nämlich inzwischen höher als die Zahl seiner Mandate. Und die Zulassung als Anwalt dürfte er kurzfristig verlieren.

Alles das ist bei der Staatsanwaltschaft Dortmund und Staatsanwalt Arkadius Wyrwoll bekannt - getan hat er nichts.

Warum nicht?

Stefan Kühns Tochter Laura kontrolliert die kriminellen Geschäfte der Adele Raschke und koordiniert für ihn die Geldwäsche. Ihr albanischer Freund sorgt für die Schlägertruppen des Stefan Kühn und seine albanischen Bodyguards

Stefan Kühn schwimmt im Geld. Angeblich hat er in Liechtenstein noch neun Millionen Euro „vor dem Zugriff der Vollstreckung“ liegen, von GBE Brokers bekommt er angeblich 3,5 Millionen Euro und nicht zu vergessen sind auch die 16,5 Millionen Euro, die ihm die Herren Gerhard Schaller und Markus Fürst aus dem kriminellen Unternehmen Sensus/Derivest schulden.

Auch an die 100.000 Euro sei gedacht, die Stefan Kühn monatlich auf die Konten seines willigen Rechtsanwaltes Jens Walther schleust, der das Geld für ihn wäscht und unter dem Mantel des anwaltlichen Treuhandkonto so allerhand Schweinerei zulässt - insgesamt werden nach Recherche des :gerlachreport mehr als 400.000 Euro monatlich transferiert.

Und dann sind da noch die Gelder, die Stefan Kühn von denen einnimmt, die ihm Geld schulden - Vertriebsmitarbeiter, Geschäftspartner, Saufkumpane, menschliche Räder, die das Triebwerk des Stefan Kühn am Laufen halten. Vermittelte albanische Bodyguards vom Freund seiner Tochter Laura. Schlägertrupps, Erpresser. Hemmungslose Inkasso-Teams, die die leeren Kassen des Stefan Kühn füllen. Ganoven vom Schlag eines Graf von Luxbourg, der keine Diamanten, dafür aber kriminelle Geldwäsche-Systeme aus seiner S+K-Vergangenheit vermittelt.

Und die Staatsanwaltschaft? Sie schaut zu. :gerlachreport liegen Berichte vor, die belegen, dass Staatsanwalt Arkadius Wyrwoll jede Einzelheit kennt. Bis heute hat er nichts unternommen. Das ist Strafvereitelung im Amt.

Stefan Kühn torpediert die Ermittlungen (so es überhaupt welche gibt) nach allen Regeln der Kunst: Gelder und Vermögen werden verschoben. Zeugen und Mitwisser werden eingeschüchtert. Neue Unternehmen werden gegründet und verschwinden. Sein Betrug, seine Unterschlagungen sind allgegenwärtig. Seine Tochter Laura spielt eine Schlüsselrolle - schließlich soll sie Papas Ganovenstruktur übernehmen.

„Ich habe den Vorteil, dass tatsächlich niemand weiß, wie die Dinge zusammenhängen“, sagt Stefan Kühn in testierten Aufzeichnungen, die :gerlachreport vorliegen. „Die haben alle keine Ahnung. Ich kann jeden nach allen Regeln der Kunst verarschen. Bevor die Staatsanwaltschaft etwas geschnallt hat, habe ich schon wieder etwas Neues. Die bekommen mich nie.“

Über Kontakte im Ausland arbeitet der Berufsverbrecher längst an seinen Fluchtplänen: „Ich kann jederzeit abhauen. Ich habe die Mittel und Strukturen das zu organisieren. Und Dr. Zimmermann hält mir den Rücken frei. Der ruft einfach beim Staatsanwalt an. Der macht alles, was wir wollen.“

Stefan Kühn hat Gelddepots im Ausland angelegt. Seine Fluchtpläne, das weiß jeder, sind ausgearbeitet und fertig. Aber noch muss er den Zugriff nicht fürchten - er hat Dr. Zimmermann und nach eigenen Worten einen Staatsanwalt auf der Lohnliste.

Sachverhalte werden verändert. Für den Fall, dass die Ermittler tatsächlich die Sachverhalte und Hintergründe erkennen. Korrupte Notare, gescheiterten Existenzen wie Adele Raschke. Kriminelle Figuren, albanische Schläger, korrupte Rechtsanwälte - Stefan Kühn hat ein mafiöses, bandenmässiges Netzwerk gesponnen, das inzwischen nahezu unangreifbar für Ermittler geworden ist. Und das alles vor den Augen (und mit Wissen) der Staatsanwaltschaft Dortmund.

Dabei wären Lösung einfach: Folge dem Geld. Im Zuge der Ermittlungen könnte die Staatsanwaltschaft die Geldflüsse kontrollieren. Sie könnte feststellen, wer wann wie und wo welche Summen transferiert hat. Und vor allem: woher die Gelder stammen. Sie könnte die Verdunkelungen unterbinden und die Fluchtgefahr bannen.

Wenn sie es denn wollte. Aber warum will sie nicht?

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach hat ein Problem. Es ist eng mit den Namen Stefan Kühn und Arkadius Wyrwoll verbunden

Stefan Kühn ist ein mehrfach vorbestrafter Berufsverbrecher. Als Stefan Koschate wurde er in den Knast gesteckt, als Stefan Kühn bekam er Bewährung. Seine Autark-Straftaten hat er noch in der Bewährungszeit begonnen. Noch heute kann seine Bewährung widerrufen werden.

Aber es sind seine aktuellen Straftaten, die zählen: Vermögensverschiebungen, gewerbsmässiger Betrug, Bandenbetrug, Veruntreuungen, Unterschlagungen, Urkundenfälschungen - das alles reicht eigentlich, um ihn zu verhaften.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund könnte durch eine aktuelle Recherche, wenn sie wollte, die Geldflüsse und Transaktionen der handelnden Personen und Unternehmen prüfen und sie würde die unmittelbare Fluchtgefahr bestätigt finden.

Stefan Kühn gehört verhaftet. Denn der Schaden, der durch ihn und sein Netzwerk täglich neu angerichtet wird, ist unermeßlich. Das Leid der betroffenen Anleger und Investoren kaum zu beschreiben. Existenzen sind verloren gegangen, Familien wurden zerstört.

Nordrhein-Westfalen hat einen handfesten Justizskandal. Er ist mit dem Namen Stefan Kühn verbunden.

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