Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Aras Group

Jan Widum: Der kriminelle dänische Aras-Lockvogel

Wie die skandinavischen Wikinger für die Aras Group Beute machen

Zurück

Berufslügner Jan Winum fischt im Internet für die Aras Group die Opfer ab: Dringende Vorsicht ist geboten

Für die beiden kriminellen Aras-Kanaillen Hassan Najjar und Frank Kahn ist der Däne Jan Winum genau der Richtige: Er lockt die gutgläubigen Aras-Opfer an. Winum gibt sich dabei als Unternehmer aus, der anderen Unternehmern auf vielfältigste Weise helfen möchte: In Netzwerken, mit Expertise, mit Kontakten für noch bessere Geschäfte und natürlich für noch mehr Geld. Was der Däne verschweigt: Das Geld wird natürlich nie kommen. Denn die Aras hat gar kein Geld, das sie als Kredit an Unternehmen vergeben könnte. Die Aras Group ist ein international tätiges Betrugsunternehmen.

Winum und seine kameltreibenden Partner Frank Kahn und Hassan Najjar zocken ab. Bis zu eine dreiviertel Million Euro wollen sie vorab von Unternehmern - für jeden Kredit. Dabei schwankt diese Summe. Je größer der Kredit, umso mehr ist zu zahlen. Da geht es um 50, 70, 100 Millionen. Keine Smarties. In der Regel um Euros. Für das dicke Betrugsgeld bieten Kahn und Najjar wertlose Firmenmäntel an, über die angeblich die Kreditzahlung der Aras erfolgen soll. Das nennen sie dann „Leasing“ oder so. Und die Kanaille Kahn mimt den Rückversicherer, den in der Branche bei seriösen Unternehmen jedoch niemand kennt.

Sind die kreditsuchenden Unternehmer erst einmal abgezockt, finden Kahn und der pädophile Najjar ausreichend Gründe, die unterschriebenen Kreditverträge unter Vorspiegelung falscher Tatsachen fristlos zu kündigen - natürlich werden die eingezahlten Gelder einbehalten. Wegen „Schadensersatzforderungen“. Diese Methode wird gewerbsmässig betrieben. Sie ist rechtlich unhaltbar. Aber wer sich beschwert, wird wahlweise von Kahn oder Najjar, bei dem wahrscheinlich auch der Name eine Fälschung ist, niedergeschrieen. :gerlachreport liegt umfassender Schriftverkehr der Betrüger vor, der jede Form eines professionellen Miteinanders vermissen lässt. Pöbeleien, Erpressungen, Nötigung, Beleidigungen und persönliche Angriffe sind das Repertoire der Betrüger.

Das ist echte Aras-Kultur.

Die Aras Group aus Dubai ist Teil des Organisierten Verbrechens. Ihr wird neben Geldwäsche auch die Unterstützung terroristischer Organisationen vorgeworfen. Gegen Frank Kahn, alias Sebastian Müllerberg, Hassan Najjar und die anderen Aras-Mitstreiter Jan Richter, Michael Hahn, Inna Churova, Andrea Rossi, Ibrahim Saadi und Vedat Yedilkaya wird international ermittelt. Es geht um bandenmässigen Betrug und die Gründung einer kriminellen Vereinigung. (:gerlachreport berichtete).

Von den abgezockten Geldern kassieren Jan Winum, der wiederum ein eigenes Wikinger-Netzwerk betreibt, ihre fetten Provisionen. Winum ist Spezialist für das Durchforsten von Internet-Informationen. So findet er in den unterschiedlichen professionellen Netzwerken auch die Opfer, die auf der Suche nach Geld sind. Nach dem Prinzip, dass jeder Unternehmer Geld gebrauchen kann, ist natürlich auch jeder ein gefundenes Fressen für den Dänen und seine Aras-Wikinger.

Sein Motto: „Tue Gutes“ stellt er dabei gerne auf den Kopf: Wenn die schmutzigen Aras-Gelder winken, ist er für jede Schweinerei zu haben. Keine Lüge ist groß genug, als dass sie nicht in das Aras-Konzept passen würde. So steht Winum auch unter Verdacht für die Aras Group Dinge zu tun, die im Internet unter den Oberbegriff „Cybercrime“ fallen. Der Online-Einbruch in Unternehmen gehört dabei wohl zu seinen leichtesten Übungen.

Winum „fischt sogar Unternehmen und Unternehmer heraus, die gar kein Geld benötigen. Es geht ihm dann nur um die Geschäftsidee und wie er geschickt daran kommt“, berichtet ein Winum/Aras-Opfer gegenüber :gerlachreport. „Weil gute Ideen immer eine Finanzierung benötigen, kommen viele dann auch auf die Idee, dass eine Finanzierung aus Arabien, wo die Milliarden im Wüstensand liegen, gar nicht schlecht sind für die weitere unternehmerische Entwicklung. Und natürlich lässt sich eine gute Idee auch gut weiterverkaufen.“

Und so beginnt der leidvolle Kreislauf im Betrugssystem der Aras: Vertrauliche Daten, Dokumente, Ausweispapiere und Zahlen werden herausgegeben. Sie verschwinden im schmutzigen Netzwerk der Kriminellen. Winum bezeichnet sich als „Innovator“. Er hat immer neue Betrugs-Ideen. Seine jüngste: Unternehmen und Unternehmer für eine Ansiedlung auf dem Land zu gewinnen. Es geht um die Förderung von Infrastrukturen und die „unbegrenzten Möglichkeiten“.

Hierfür hat er in den vergangenen drei Monaten die Internetseite „rural.rocks“ an den Start gebracht. Jetzt faselt der „Innovator“ von Crowdfunding. Auch über diesen Weg ist es besonders einfach, Aras-Opfer zu generieren. Die dänischen Aufsichtsbehörden warnen vor dem Unternehmen. Trotz aller Vorsicht von Jan Winum: „Er versteht sich als Tippgeber und reicht die Interessenten dann an Berater weiter.“ Dieser Dienst am Kunden ist Teil der Tarnung: Diese Berater gehören zum skandinavischen Betrugsnetzwerk. Wohl auch deshalb wird inzwischen gegen Winum und seine Wikinger ermittelt.

Jan Winum geht es nicht ums Crowdfunding. Davon hat er auch gar keine Ahnung. Es geht ihm um Unternehmen. Und darum diese ins Netz der kriminellen Aras-Kanaillen zu locken. Denn Geld „kann man immer gebrauchen“.

Diese Weisheit wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.