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Aras Group

Jan Richter Schlüsselfigur bei Dubai-Kredit-Betrug?

Der Berliner ist der Einzige in der Aras Group bei dem zumindest der Name stimmt

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Jan Richter hat der Aras Dutzende Kunden zugeführt, die alle ausgenommen wurden oder ausgenommen werden sollten - der Versuch ist bereits strafbar

Der Berliner Kleinunternehmer Jan Richter spielt offenbar eine Schlüsselrolle bei den Kredit-Kriminellen der Aras Group aus Dubai. :gerlachreport hat in nur einem Tag hunderte Dokumente, E-Mails und Informationen über die Hintermänner und Drahtzieher der angeblich in Dubai ansässigen kriminellen Vereinigung erhalten. Das ist die Folge des großen Aufrufs im :gerlachreport. Und: Die Zahl der Opfer ist inzwischen auf nahezu einhundert gestiegen. Und das ist erst die Spitze des Eisbergs. 

Hartz IV-Empfänger Jan Richter hat bei der Anwerbung der Opfer der Aras Group offenbar eine weitaus wichtigere Rolle gespielt, als ihm möglicherweise selbst bewusst ist: Er ist nach derzeitigem Erkenntnisstand die einzige Person aus der engeren Aras-Führung, bei der zumindest der Name stimmt. Und er sitzt in Deutschland. Damit ist er unmittelbar für die Geschäfte der Aras Group haftbar - zivil- wie strafrechtlich.

Denn sämtliche Geschäfte der Aras Group sind nasch Einschätzung von Fachjuristen illegal: Die Aras Group darf weder Kredite vergeben, noch kann sie geschlossene Verträge unter Vollkaufleuten wegen angeblicher Falschangaben bei der Kreditbeantragung kündigen. Und: Dem Betrugsunternehmen stehen auch keine „Schadensersatzforderungen“ zu, weil ein Schaden gar nicht entstanden ist und die Aras Group derartige Kredite gar nicht aushändigen kann - sie ist nahezu mittellos.

Alle Beteiligten des angeblich in Dubai ansässigen Betrugsunternehmens arbeiten nach einer ersten Auswertung der Unterlagen mit Falschnamen. Das haben auch Recherchen von :gerlachreport in Dubai ergeben.

Die kriminelle Fälscher-Fassade des Betrugsnetzwerkes Aras Group bricht inzwischen nahezu stündlich weiter zusammen. Immer mehr Details und Hintergründe werden bekannt. Sie zeigen das Ausmaß eines gigantischen Betruges, der auf einen simplen Trick aufgebaut ist: Die Sorgen und Nöte von Kreditsuchenden brutal und schamlos auszunutzen. Und weil die Hilfesuchenden nicht alles verraten - und schon gar nicht, warum sie Hilfe suchen - sind sie ein gefundenes Treffen für den menschlichen Abschaum der Aras Group, die mit illegalen Mitteln Kenntnisse erschleichen, um die Betroffenen dann zu erpressen und abzukassieren.

Kopf der Verbrecherbande ist nach derzeitigem Erkenntnisstand der aus der Umgebung von Bonn stammende 66jährige Frank Kahn, dessen Name ebenso falsch ist wie sein Alias-Name Sebastian Müllerberg. Auch die Aras Personen Inna Churaova, Andrea Rossi, Hassan Najjar, Ibrahim Saadi und Verrat Yesilkaya arbeiten unter Falschnamen. Der Schaden, den diese Bande bis zum heutigen Tag angerichtet hat, geht in den hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die gute Nachricht: Jan Richter aus der Berliner Leberstrasse 67, der nach derzeitigen Erkenntnissen Hartz IV-Empfänger ist und hohe Provisionen von der Aras Group einkassiert, sitzt mitten in Deutschland. Er hat Aras-Kunden angeworben, die brutal bestohlen und betrogen wurden. Das hat er dann unter dem obskuren Namen „R & R CONSULTANTS“ gemacht, eine Unternehmung, die niemals eingetragen war.

Auch wenn er nunmehr offiziell mit seinem eigenen, jetzt eingetragenen Unternehmen VSH-Verwaltung Schmiedehalle UG mit einem Stammkapital von nur 300 Euro Geschäfte macht, ist er sowohl strafrechtlich und schadensersatzreichlich die Schlüsselfigur im Aras-Dreck. Richter hat kassiert. Ihn strafrechtlich für illegale Kreditvermittlung, gewerbsmässigem bandenmässigen Betrugs zu belangen, dürfte für die abgezockten Aras-Opfer eine besondere Genugtuung werden.

Jan Richter kann ja dann belegen, was er über das Betrugsnetzwerk des Frank Kahn und seiner Spießgesellen wirklich weiß. Seine E-Mails liegen beim :gerlachreport nahezu vollständig vor. Sie belegen seine Mitschuld an den Millionenbetrügereien. Sie belegen, was er wusste, als die Hilfesuchenden aufs Kreuz gelegt wurden. Die einzige Frage, die sich jetzt stellt: Wurde auch er von Frank Kahn und seiner Aras-Bande geleimt? Kahn kann als professioneller Lügner ja fast das Blaue vom Himmel herunterholen. Oder sollten wir richtigerweise festhalten, dass die kredit-Kanaile Frank Kahn mehr lügt als es Sandkörner in Dubai gibt.

Mit Überraschungen darf gerechnet werden.

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