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OneCoin

Jagd auf OneCoin Mafia-Boss Gustav Mostetschnig

Sämtliche Gelder verschwinden in seinen Taschen - und die seiner Betrüger

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Österreich gilt in Europa nach wie vor als Hochburg des OneCoin-Betruges. Hier wird gerne mit der OneAcady gearbeitet - aber auch das ist nicht anderes als Betrug

Endlich: Österreichische Ermittler haben gegen den OneCoin Mafia-Boss Gustav Mostetschnig mehrere Verfahren wegen gewerbsmässigen Betrugs, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, illegale Geldgeschäfte und Erpressung eingeleitet. Auch die österreichische Finanzaufsicht führt „mehrere Verfahren“. Das erfuhr :gerlachreport jetzt aus Ermittlerkreisen. Gleichzeitig wurde auch von Behördenseite eine eindringliche Warnung ausgesprochen. Gegenüber :gerlachreport heißt es: „Jeder, der heute noch in das Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife investiert, wird sein Geld für immer verlieren. Jeder, der diesen Betrug mitträgt und daran verdient, wird strafrechtlich verfolgt.“ Und: Es wird auch mit dem Namen OneAcademy gearbeitet. Das ist nur ein anderer Name für den gewerbsmässigen Betrug. Totalverlust ist garantiert.

Recherchen des :gerlachreport haben ergeben, dass der Kärntner Gustav Mostetschnig der Kopf der OneCoin-Mafia in Österreich ist. Mostetschnig steht für tausendfachen Betrug. deshalb haben ihn jetzt auch mehrere Staatsanwaltschaften und die österrischische Finanzaufsicht im Visier. Der Kärntner, der sich hinter einer Adresse in Dubai versteckt, geht dabei brutal und skrupellos vor: Rentner, Kleinverdiener und unwissende Opfer werden systematisch abgezockt.

Besonders schlimm: Auch heute werden in Österreich immer noch, vor den Augen der Ermittler, täglich Anleger und Investoren mit leeren Versprechen betrogen. Faktum ist: Das Betrugsnetzwerkes OneCoin/OneLife ist weltweit am Ende. Unternehmen, die der angebliche Kryptowährung den Anschein ehrlicher Geschäfte vermitteln sollten kollabieren. Geschäftskonten sind geplündert. Millionengelder von Anlegern verschwunden.

Gelder verschwinden in Gustavs Taschen

 

Und schlimmer noch: Recherchen vom :gerlachreport haben ergeben, dass die von Gustav Mostetschnig und seinem OneCoin-Betrugshorde eingenommen Gelder gar nicht mehr weitergeleitet werden.

Das bedeutet im Klartext: Alle „Einnahmen“ fließen komplett in die Taschen der österreichischen Betrüger. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat inzwischen mehrere Anfragen an andere österreichische Staatsanwaltschaften gerichtet, um die jeweiligen Sachstände zu erfragen. Denn in ganz Österreich laufen die Ermittlungen gegen die OneCoin-Drücker.

Gegen den OneCoin Mafia-Boss Gustav Mostetschnig ermittelt zudem jetzt auch die österreichische Steuerfahndung. Und nicht nur gegen ihn: Die in Sofia durchgeführte Razzia hat „bedeutende und wegweisende Erkenntnisse in das österreichische Netz gebracht“, heißt es gegenüber :gerlachreport.

Gustav Mostetschnig firmiert mit einem obskuren Unternehmen „Augustus Empire FZE“ (www.augustusemp.com) von Fujairah (VAE) aus. Hier nennt er sich „Partner/Salesdirector“. Die angegebene Adresse ist ein Briefkasten. Im Angebot des Gustav Mostetschnig: Die Gründung von steueroptimierten Offshore-Unternehmen.

Die österreichische Steuerfahndung geht jetzt Hinweisen nach, wonach der Kärntner Investoren und Anlegern der wertlosen Betrugsmaschinerie für die angeblichen OneCoin-Gewinne Unternehmen verkauft haben soll, die das „ausschließliche Ziel der Steuerhinterziehung beinhalten“, wie es gegenüber :gerlachreport heißt.

Hände weg!

 

Die Berichte im :gerlachreport haben das Mafia-Netzwerk in Österreich kräftig durchgeschüttelt. In einer E-Mail an die Staatsanwaltschaft wird ein Schreiben des Mafia-Bosses veröffentlicht: Die „schädlichen, verleumderischen und lügnerischen“ Berichte des :gerlachreport hätten für „Verunsicherungen“ gesorgt: „Den Unternehmungen OneLife, OneCoin, mir und vielen loyalen und ehrlichen Geschäftspartner ist dadurch großer Schaden entstanden.“

Das hoffen wir. Denn eine entscheidende Frage hat der OneCoin Mafia-Boss bis heute nicht beantwortet: Was ist mit den Millionenschäden, die durch seine und die Lügen seiner Abzock-Betrüger entstanden sind?

Genau diese Frage wird jetzt von mehreren Behörden geklärt. Bis dahin gilt: Hände weg von Gustav Mostetschnig und seiner OneCoin/OneLife/OneAcademy-Betrugsmasche.

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