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Bitcoin

5 Gründe warum Bitcoin am Ende scheitern wird

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Immer mehr Fachleute waren vor der Bitcoin-Blase: Sie kann nach Ansicht aktueller Untersuchungen jederzeit und vor allem kurzfristig platzen

In diesem Jahr ist der Gesamtmarktwert der Kryptowährungen um mehr als 800 Prozent gestiegen. Die Marktkapitalisierung von 160 Milliarden US-Dollar wurde dabei überschritten. Bitcoin ist die bekannteste dieser Anlageformen, die Anfang September 2017 fast 5.000 US-Dollar pro Coin erreicht hatte – Anfang 2016 lag dieser Wert noch unter 1.000 Dollar. Andere Kryptowährungen – wie etwa Ethereum – sind in den letzten zwölf Monaten sogar um mehr als 3.500 Prozent gestiegen.

Der große Zulauf der Kryptowährungen hat alles verändert, könnte aber auch zu einer Blase führen. :gerlachreport hat in zahlreichen Veröffentlichungen darauf hingewiesen. Immer mehr Fachleute warnen vor einer „Blase“, die jederzeit platzen könnte. Besonders betroffen wäre dabei Bitcoin: Die Marktkapitalisierung von Bitcoin ist von etwa drei Milliarden Dollar im Jahr 2015 auf fast 69 Milliarden Dollar hochgeschnellt.

:gerlachreport stellt fünf Faktoren vor, die für Bitcoin lebensgefährlich werden können und zur einem Platzen der Blase führen können.

1. Bitcoin verliert den Hype, Emotionen schlagen um

Bitcoin lebt von den Kleinanlegern Institutionelle Investoren lassen die Hände davon - das bedeutet, es sind zu viele Emotionen im Geschäft

Bitcoin lebt vor allem auch von Kleinanleger. Sie trauen dem Braten nicht und investieren lediglich überschaubare Summen. Damit wird Bitcoin zum Risiko - wenn die Euphorie und Begeisterung nachlässt und Gewinne mitgenommen werden, bricht der Kurs ein. Da Bitcoin als nicht-traditionelles Anlagegut gesehen wird, haben die meisten institutionellen Anleger dort nicht investiert. Daher bestimmen Privatanleger den Bitcoin-Preis. Emotionale Entscheidungen lassen hier der Logik keinen Raum: Es muss nicht viel passieren, damit die Bitcoin-Investoren Angst bekommen und sofort verkaufen.

2. Große Unternehmen wollen Bitcoin nicht

Bitcoin ist nicht akzeptiert. Wird irgendwo auf der Welt die Kryptowährung angenommen, rauscht es im Bitcoin-Blätterwald. Doch damit werden keine Erfolgsgeschichten geschrieben

Lediglich fünf große Unternehmen akzeptieren Bitcoin seit 2014, aber wenn die Volatilität der Währung zunimmt oder der Preis für Bitcoin ins Stocken gerät, könnten die Unternehmen die Krypto-Währung von einem Tag auf den anderen nicht mehr annehmen. Wenn also Unternehmen das Versprechen, Bitcoin zu akzeptieren, brechen würden, könnte die Glaubwürdigkeit der Digitalwährung und damit der Traum der Liberalisten zerstört werden. Der aktuelle Trend geht absolut in Richtung Verweigerung, nachdem jetzt sogar Zentralbanken vor Bitcoin gewarnt haben.

3. Die Bitcoin-Blockchain ist die Achillesferse

Die Bitcoin-Blockchain ist schwach - ob und wie diese Schwäche ausgebügelt werden soll, steht derzeit noch in den Sternen

Die Blase könnte auch platzen, wenn die Blockchain von Bitcoin weniger populär wäre als von den Investoren erwartet. Ethereum mehr als 150 Partnerschaften mit Organisationen, die die Blockchain für das nächste große Ding halten. Bitcoin hat vor kurzem das SegWit2X-Upgrade abgeschlossen, das die Transaktionsgebühren verringern sowie die Geschwindigkeiten und Kapazität innerhalb des Netzwerkes erhöhen soll – dieses Upgrade sorgte auch dafür, dass Bitcoin in zwei Währungen, Bitcoin und Bitcoin Cash aufgeteilt wurde. Ob das ausreichen wird, um die Akzeptanz bei Unternehmen zu erhöhen, bleibt abzuwarten. Inzwischen machen sich im Markt große Zweifel breit.

4. Bitcoin wird das Angriffsziel von Cyberattacken

Erst Wahlen, dann die Kryptowährungen: Nach Ansicht von Sicherheitsexperten wäre Bitcoin auf Cyberattacken nicht gut vorbereitet

Sie können ganze Wahlen entscheiden und Infrastrukturen lahm legen. Die größte Bitcoin-Börse Bitfinex wäre nach Ansicht von Sicherheitsexperten „gar nicht oder nur schlecht auf Cyberattacken vorbereitet“. So steht es in einer Analyse, die :gerlachreport vorliegt. Würde Bitfinex angegriffen, hätte das verheerende Folgen für Bitcoin und seine Nutzer. Aktuell verarbeite Bitfinex etwa die Hälfte der gesamten Bitcoin-Transaktionen pro Tag. Das ist schon passiert: Mt. Gox wickelte einst rund 70 Prozent des Handelsvolumens von Bitcoin ab, bevor ein Cyberangriff die Börse komplett zerstörte. Nachdem Bitcoin und Bargeld angeblich von Hackern gestohlen wurden, meldete Mt. Gox Konkurs an. Dies deutet keineswegs darauf hin, dass Bitfinex in gleichem Maße anfällig ist. Doch solch einen Angriff darf nicht unterschätzt werden, da er auch die Liquidität der Bitcoins schmälern würde.

5. Staatliche Regulierung zeigt die Grenzen auf

Staatliche Regulierungen gehören inzwischen zum Bitcoin-Tagesgeschäft. Was wie eine vereinzelte Maßnahme aussieht, könnte der Beginn einer weltweiten Kampagne der Politik und Banken sein

Weltweit regt sich der Widerstand gegen Kryptowährungen. Die Diskussion um die illegale Verwendung von Bitcoins im organisierten Verbrechen macht die derzeitige Hysterie besonders deutlich. Regulierungsbehörden in der ganzen Welt arbeiten längst an Lösungen gegen Bitcoin. Die Ankündigung der Zentralbanken, eine eigene Währung mit Börse einzurichten, wirkt dabei noch wie schale Hausmannskost. Die Regulierungsbehörden werden den Preis für Bitcoins künstlich in die Höhe treiben und dann mit einem Schlag vernichten. Aber selbst, wenn das nicht passiert: Man könnte zu Recht argumentieren, dass eine verstärkte Regulierung eine gute Sache sei, da Bitcoin damit als Währung validiert würde. Gleichzeitig würde es die falschen Leute davon abzuhalten, den Ruf der digitalen Währung zu schädigen. Andererseits könnten mehr Regulierungen schlecht für die Liberalisten sein, die absolut keine Regulierungen bei den Bitcoins wünschen. Dies könnte das Interesse an Bitcoins schmälern und somit den Kurs nach unten drücken.

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