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Michael Turgut

106 Zeugen: Michael Turguts Genickbruch mit Ansage

Der Schleimbeutel des Kapitalschwarzmarktes kneift seinen Schwanz ein

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Michael Turgut (Bildmitte) mit seinen Rechtsanwälten. Auch in diesem Verfahren wird damit gerechnet, dass er lieber den Mund hält - so verhalten sich richtige Feiglinge

Der Berufsverbrecher Michael Turgut steht erneut in Hof vor Gericht. Fest steht: 106 Zeugen werden ihm während der 20 Verhandlungstage das Genick brechen. Die Anlageschrift, die :gerlachreport vorliegt, zeigt: Die Hofer Schwerpunktstaatsanwaltschaft hat ganze Arbeit geleistet. Turgut, Schleimbeutel des deutschen Kapitalgrau- und -schwarzmarktes, wird kaum eine Chance haben, sich mit seinen schmierigen Ausreden der Verantwortung zu entziehen.

Bis zum Januar sind 20 Verhandlungstage angesetzt. Direkt nach Verlesung der Anklageschrift hatte das Gericht den Vorstoß der Verteidigung abgeschmettert, das Verfahren erst gar nicht zu eröffnen. Michael Turgut ist einmal mehr so unschuldig, dass er gleich zwei Anwälte braucht, um sich aus den Vorwürfen zu winden. Denn auch in diesem Verfahren wird der Berufsverbrecher, dessen größtes Talent seine Lügen und Dickfressigkeit sind, lieber den Mund halten.

Turgut wird in diesem Verfahren vorgeworfen, in den Jahren 2005 und 2006 zahlreiche Anleger für das Anlagemodell Multi Advisor Fund I GbR über die tatsächliche Verwendung ihrer Anlagesummen getäuscht, sowie Zahlungen für Emissions- und andere Kosten verschwiegen zu haben. Die Anklage, die die Hofer Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte schon im Mai 2012 vorgelegt hatte, listet 76 solcher Fälle auf. Der Schaden soll sich auf fast eine halbe Million Euro belaufen.

Wie seit Jahrzehnten üblich, soll Turgut die faulen Produkte über einen von ihm selbst geschulten Strukturvertrieb an den Mann gebracht haben. Zum Teil sollen aber auch Vermittler getäuscht und geschädigt worden sein. Sollte die dritte Wirtschaftsstrafkammer unter Leitung von Vorsitzendem Richter Siegbert Übelmesser am Ende des Verfahrens auf einen besonders schweren Fall des Betrugs erkennen, droht Turgut eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Seine Verurteilung gilt nach jetzigem Stand als wahrscheinlich.

Vor über einem Jahr wurde der Berufsverbrecher Michael Turgut von einer anderen Hofer Strafkammer zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. In diesem Verfahren hat der Bundesgerichtshof noch nicht über seinen Revisionsantrag entschieden.

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