Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Verbraucher

10 Tipps: Die Kunst richtig vertrauen zu können

Wahrhaftigkeit·Verlässlichkeit·Leistungsbereitschaft·Seriosität·Kompetenz·Beständigkeit

Zurück

Vertrauen ist entscheidend für ein erfolgreiches Geschäft. Das wissen sogar Bienen - und die haben ein kleines Gehirn

Vertrauen ist entscheidend für ein erfolgreiches Geschäft. Es bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit unter Kollegen, Geschäftspartner und Kunden. :gerlachreport hat zehn entscheidende Vertrauenskriterien zusammengestellt. Damit kann jeder sein Gegenüber einschätzen lernen. Und er kann herausfinden, ob das eigene Verhalten bei Vertrauensfragen stimmig ist. Oft genug geht es um Finanzen und weitreichende Entscheidungen. Und nicht immer sind Suchergebnisse im Internet der alleinige Schlüssel für die richtige Vertrauensbildung.

1. Respekt und Interesse zeigen
Das Ergebnis der Forschung ist deutlich: Damit sich Vertrauen überhaupt in einem erfolgreichen Maß entwickeln kann, muss man Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden mit aufrichtigem Respekt gegenüber treten. Respektvolles Verhalten umfasst die Akzeptanz einer Person und der Wille den anderen ernst nehmen. Wertschätzung für Leistungen gehören ebenso dazu wie die Höflichkeit im Umgang. Eine wichtige Grundlage für vertrauen ist auch das Interesse für den anderen als Person und Verständnis für den anderen und seine Situation und Probleme. Jeder hat welche. Das darf man nie vergessen.

2. Nichts vortäuschen
Eine der zentralen Fragen für die Einschätzung von Vertrauenswürdigkeit ist, ob der der mögliche Partner aktiv etwas vortäuscht oder nicht. Positiv formuliert: Sagt der andere die Wahrheit? Negativ: Ist er oder sie eine Lügnerin? Übrigens: Menschen können in der Regel Wahrheiten gut einschätzen und können mit tatsächlichen Fakten umgehen. Und wer nicht lügt, muss sich auch nicht erinnern.

3. Zusagen einhalten
Der dritte zentrale Faktor für Vertrauen ist, dass man seine Zusagen einhält und sich an Absprachen hält. Nicht immer lässt sich das komplett und vollständig umsetzen. Vertrauensförderlich ist es dann, rechtzeitig und von sich aus darüber zu informieren – und eine plausible, ehrliche Erklärung zu liefern. Die Qualität einer erfolgreichen, vertrauensvollen Zusammenarbeit ist auch die Behandlung von Fehlern. Überall, wo gearbeitet wird, sind Fehler die Regel. Nur: Wie werden die Fehler beseitigt? Ist eine Wiederholung ausgeschlossen?

4. Sympathisch erscheinen
Vertrauen heißt anzunehmen, dass der andere in meinem Sinne handelt und nicht zu meinem Nachteil. Das erscheint wahrscheinlicher, wenn er mir sympathisch ist: wenn zwischen uns „die Chemie stimmt“. Sympathie lässt sich zwar nicht beliebig herstellen. Aber öfter entdecken oder entwickeln als man denkt. Wahre Sympathie endet auch nicht mit der Unterschrift unter einem Vertrag. es ist sinnvoll, auch nach einer Vertragsunterzeichnung, möglicherweise noch in der Widerrufsfrist, nachzuhaken. Vielleicht war die Sympathie nur geheuchelt?

5. An Wissen teilhaben lassen
Könnten Sie denn jemandem vertrauen, der Ihnen wenig oder keine Informationen gibt oder stets Informationen vorenthält? Wer nicht bereit ist, an seinem Wissen und Know-how teilhaben zu lassen, schafft kein Vertrauen.

6. Ziele und Einschätzungen offen legen
Für Vertrauen ist es wichtig, dass man gegenüber einem Partner freiwillig über Ziele und Pläne berichtet. Dass Entscheidungsgrundlagen, Bewertungsmaßstäbe oder Verhandlungsspielräume offengelegt werden. Damit wird die gemeinsame Basis festgelegt. Und es besteht die direkte Möglichkeit der Abstimmung. Wichtig: Erwartungen und Einschätzungen werden klar artikuliert. Anders ausgedrückt: Man legt die Karten auf den Tisch und spielt ein offenes Spiel.

7.Kontakt pflegen und viel kommunizieren
Es fördert Vertrauen, wenn man sich aktiv um Kontaktaufbau bzw. Kontaktpflege kümmert, wenn man sich um persönlichen Kontakt bemüht und intensiv kommuniziert. In anderen Worten: wenn man „in die Beziehung investiert“ – über die konkreten Anforderungen der Zusammenarbeit hinaus.

8. Ähnlich denken und vorgehen
Was im Management Vertrauen fördert: wenn der andere in ähnlicher Weise Sachverhalte analysiert („Er denkt genau wie ich. Wir schätzen Situationen gleich ein. Wir haben dieselbe Art und Weise, Dinge zu strukturieren und zu bewerten.“) und ähnlich an Arbeitsaufgaben herangeht („Er handelt genau so, wie ich handeln würde“).

9. Fehler und Schwächen eingestehen
Fehler oder Schwächen einzusehen und einzugestehen, anstatt sie zu vertuschen, ist ein wichtiger Vertrauensgrund. Wenn der andere es zugibt, wenn er auf Schwierigkeiten stößt bzw. wenn er etwas nicht so gut hinbekommt, wie man erwarten könnte. Dieser Aspekt von Vertrauenswürdigkeit drückt sich auch darin aus, dass jemand offen über Probleme spricht, mit denen er kämpft. Dass er Unsicherheiten offenbart. Oder dass er um Rat fragt. Damit macht man gleichsam „die Deckung auf“ und gibt sich bewusst eine Blöße.

10. Helfen und unterstützen
Man kann leichter Vertrauen zu einem Kollegen, Geschäftspartner und Kunden entwickeln, wenn dieser einem aktiv beim Erreichen von Zielen oder beim Bewältigen von Problemen hilft. Dem anderen unter die Arme greift, ihm zur Seite steht, etwas für ihn tut. Ein wichtiger Vertrauensfaktor im Management ist die Hilfe auf dem eigenen Karriereweg. Was aber genauso zählt, ist die Hilfe in Notfällen. Hilft mir der andere, wenn ich ihn wirklich brauche? Spätestens hier trennt sich die Spreu von der Saat.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.