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Immobilien

Hintergrund: Was Investoren jetzt wissen müssen

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Der Markt ist leergefegt: Vorsicht bei Angeboten. Sie sind derzeit möglicherweise überteuert oder Teil der neuen Immobilienblase

Selbst genutztes Wohneigentum hat sich im Vergleich zum dritten Quartal um rund 6,6 Prozent verteuert. Mehrfamilienhäuser um 5,8 Prozent, Büroimmobilien sogar um 10,1 Prozent. Am geringsten waren die Preissteigerungen im Einzelhandelssektor (3,1 Prozent). Auf den Wohnimmobilienmärkten in den Metropolregionen bleibt die Lage angespannt. Die Nachfrage übersteigt das vorhandene Angebot.

Die eingeführte Mietpreisbremse greift nicht. Die Neuvertragsmieten stiegen tatsächlich um vier Prozent. Die Mietspiegelmieten in ganz Deutschland stiegen im Schnitt um 1,8, Prozent. In den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg mit den teuren Metropolen München und Stuttgart sowie in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg war der Preisanstieg deutlich kräftiger. Die Entwicklung der Mietspiegelmieten wird maßgeblich von den Mieterhöhungen im Bestand bestimmt.

In der Politik wird derweil über eine Verschärfung der Mietpreisbremse nachgedacht. Die Wohnungswirtschaft verweist darauf, dass die Mietpreisbremse das Grundproblem fehlender Wohnung nicht löst. Nur mit mehr Wohnungen könne der Druck aus dem Markt genommen werden.

Bei steigenden Mieten und gleichzeitig immer noch niedrigen Zinsen versuchen viele Mieter in Eigentum zu wechseln. Die Nachfrage übersteigt auch in diesem Segment das Angebot. Das zeigt sich in den Preisen für Ein- und Zweifamilienhäuser, die sich gegenüber dem dritten Vorjahresquartal um 6,5 Prozent verteuerten. Bei den Eigentumswohnungen scheint sich die Preisdynamik etwas abzumildern. Die Preise kletterten dort um sechs Prozent. Gewerbliche Immobilien verteuerten sich um 6,4 Prozent, was vor allem auf den hohen Preisanstieg für Büroimmobilien zurückzuführen ist.

Das macht vor allem institutionellen Anlegern wie Versicherern, aber auch Offenen Immobilienfonds für Privatanleger zu schaffen. Sie finden immer weniger Objekte, die zu ihren Renditevorstellungen passen. Für Immobilieninvestoren bedeutet das: Sie müssen die Renditeerwartungen senken oder mehr Risiko in Kauf nehmen.

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