Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

EXW Wallet

Herzog und Batista: Die Ganoven greifen Daten ab

EXW-Spionagesoftware soll den Vermittlern die Kunden wegnehmen

Zurück

Benjamin Herzog: Gegen des EXW-Boss sind schwere Vorwürfe laut geworden. Er soll illegal Kundendaten abgreifen

Schwere Vorwürfe gegen die beiden EXW-Ganoven Benjamin Herzog (Foto) und Manuel Batista: In einem aktuellen Newsletter an Vermittler und Kunden des Betrugssystems EXW und EXW Wallet haben sie einen Computer-Virus versendet. Das Ziel: Alle Kundendaten abgreifen.

Der EXW-Newsletter versprach wichtige Neuigkeiten: Weil das dubiose österreichische Unternehmen (die meisten Ganoven sind in Klagenfurt anzutreffen) immer öfter medial angegriffen wird, wurde eine zwielichtige deutsche Abmahnklitsche beauftragt, Einstweilige Anordnungen zu beantragen. Die flattern den Redaktionen nahezu täglich auf den Tisch.

Darin sollen kritische Berichte, Filmbeiträge und Hintergründe untersagt werden, die das Betrugssystem EXW und EXW Wallet durchleuchten und entlarven. Denn EXW ist nichts anderes als ein OneCoin 2.0. Der Kopf des milliardenschweren OneCoin-Betrugssystem, Konstantin Ignatov, hat gerade ein vollumfängliches Geständnis abgelegt (:gerlachreport berichtete).

Bei EXW finden sich die zwielichtigen OneCoin-Drücker wieder und verhökern jetzt den EXW-Dreck. Alle Untersuchungen, Analysen und Überprüfungen haben ergeben, dass EXW Betrug ist - ein Schneeball- oder Pyramidensystem. Am Ende werden alle ihr Geld verlieren.

Es wurde auch berichtet, dass die dubiosen Köpfe des Unternehmens massive DDoS-Angriffe auf unterschiedliche Medien gestartet haben, die sich kritisch mit EXW auseinandergesetzt haben. Seit dem ersten Bericht ist auch der :gerlachreport diesen Angriffen ausgesetzt.

Das Unternehmen EXW, wo immer es sich gerade versteckt, hat sich dabei auf einen Journalisten aus Mallorca eingeschossen, dessen Kompetenz und Sachkenntnis international unbestritten ist.

Auch er wurde Opfer der Hacker- und DDoS-Angriffe von Herzog und Batista. Das hat er, wie der :gerlachreport, entsprechend veröffentlicht. Mit gefälschten Eidesstattlichen Versicherungen haben sich die EXW-Bosse dann eine Einstweilige Verfügung erschlichen, die weder rechtskräftig, noch entschieden ist. Doch das interessiert die Ganoven bei ihrem Betrug nicht.

Im Newsletter feierten sie ihren angeblichen Sieg. Plötzlich ist von "Straftätern" die Rede, "Unwahrheit" oder anderen angeblichen Verboten. Das alles ist völliger Humbug: Entscheidend ist, dass im Newsletter sowohl in englischer, wie in deutscher Sprache, die angeblichen, entsprechenden Dokumente angehängt sind, die die Empfänger durch ein Herunterladen ansehen können.

Die IT-Spezialisten vom :gerlachreport haben festgestellt, dass der Newsletter nichts anderes ist, als ein "perfider Raubzug von Daten".

 

Am Ende des newsletter können die Empfänger weitere Informationen abrufen. Eine Falle

Dieses Programm darf nicht geöffnet werden!

Dieses Programm darf man auf gar keinen Fall öffnen. Damit wird die Spionagesoftware heruntergeladen, ohne dass der Computerbesitzer das erfährt

Und das geht so: Jeder, der in Englisch oder Deutsch die entsprechende Anlage haben will, wird zunächst zu "anonfile" geführt. Diese Plattform wird hauptsächlich von Ganoven, Hackern und dem Organisierten Verbrechen benutzt.

Dort kann man dann ein .pdf herunterladen. Aber erst, wenn man ein zusätzliches Programm herunterlädt. Und das hat es in sich: "Unsere Überprüfungen haben ergeben, dass das Programm für alle Rechner und unabhängig vom Betriebsprogramm eine Schadsoftware enthält, die von normalen Virenprogrammen nicht geortet wird.", heißt es in der technischen Stellungnahme gegenüber :gerlachreport.

Und: "Diese Schadsoftware setzt ein Programm frei, mit dem alle Daten eines Computers ausgelesen werden können, ohne dass der Nutzer das erfährt."

Klartext: Benjamin Herzog und Manuel Batista greifen Computer an, um Kundendaten und Kundenlisten zu bekommen - über verschiedene SQL-Schnittstellen. SQL-Intruding ist eine der beliebtesten Angriffsflächen für Hacker.

So können sie dann die Provisionen für die Vermittler sparen, wenn sie die Kunden direkt ansprechen. Wer also das Programm geöffnet hat, um an das .pdf zu kommen, hat ein EXW-Problem.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.