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EN Storage

Großes Betrugs-Netzwerk von Edvon Novalic entdeckt

Task Force arbeitet - deutsche Rechtsanwälte sind hilflos

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Weiterer Erfolg für die „Task Force EN Storage“: Nachdem bereits innerhalb kürzester Zeit mehr als 750.000 Euro sichergestellt werden konnten, liegt jetzt das gesamte EN Storage-Netzwerk vor. Eingeschlossen sind rund ein Dutzend Unternehmen, auf den Anlegergelder der EN Storage verschwunden sind. Diese Unternehmen sind nicht insolvent. Es handelt sich nach Erkenntnissen der Task Force um ein ausgeklügeltes Betrugs-Netzwerk.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden die Unternehmen verwendet, um Millionenbeträge der EN Storage-Anleger „umzuleiten“. Fest steht: „Unsere Task Force geht nach derzeitigen Stand davon aus, dass wir in unseren Ermittlungen weit vor den deutschen Behörden liegen, weil wir für unsere Recherchen nicht erst um Genehmigungen fragen können“, sagt der Leiter der Task Force, Robert Finkel. Er berichtet direkt an das Legal Department und an die Chefredaktion des :gerlachreport.

Unterdessen bemühen sich in Deutschland immer mehr Rechtsanwälte und Kanzleien um die Mandate von EN Storage-Anlegern. Mit aktuellen Nachrichten und Aufrufen auf einschlägigen Anwaltsseiten, wie „anwalt.de“ verbreiten sie jedoch nichts anderes als ihre eigene Unzulänglichkeit in diesem Verfahren. Die Stellungnahmen beschreiben zudem exemplarisch warum das Einschalten deutscher Rechtsanwälte zu nichts führt. Das beweist der nachfolgende Text:

„Sollte es zur Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens kommen, können die Anleger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Wie hoch die Insolvenzquote ausfällt, ist maßgeblich von der zur Verfügung stehenden Insolvenzmasse abhängig. In einem Insolvenzverfahren müssen Anleger allerdings regelmäßig mit erheblichen Verlusten rechnen. Dennoch sollten Forderungen natürlich angemeldet werden, wenn es soweit ist“, so Rechtsanwalt Mustermann*.

Neben dem Insolvenzverfahren können Anleger aber auch weitere rechtliche Maßnahmen ergreifen, um den drohenden Verlusten entgegenzutreten. Insbesondere kommt dabei die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen in Betracht. „Forderungen können in alle Richtungen geprüft werden. Anspruchsgegner können sowohl die Unternehmensverantwortlichen und Wirtschaftsprüfer als auch die Anlageberater und Vermittler sein“, erklärt Rechtsanwalt Mustermann*.

*der Name kann beliebig ausgetauscht werden

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Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

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