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Europa

Griechenlands Schulden sind langfristig "explosiv"

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Das griechische Dilemma wird Euro bis mindestens 2070 verfolgen - wenn es den Euro dann noch gibt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stuft Griechenlands Schuldenlast als derzeit „unhaltbar“ und langfristig „explosiv“ ein. „Selbst bei einer vollständigen Umsetzung der im (Rettungs-)Programm gebilligten Reformen werden die Staatsverschuldung und der Finanzbedarf langfristig explosiv werden“, heißt es in einem vertraulichen IWF-Bericht.

Um den Schuldenberg des Landes zu verringern, müsse die Eurozone „glaubwürdigere“ Maßnahmen ergreifen. Der Bericht zu Griechenlands Schuldentragfähigkeit soll den IWF-Mitgliedsländern in den nächsten Tagen vorgelegt werden. Der IWF macht von der langfristigen Tragfähigkeit der griechischen Schulden seine Beteiligung an dem milliardenschweren Rettungspaket für das Mittelmeerland abhängig. Wenn keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen würden, werde sich der Schuldenstand auf 275 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes (BIP) erhöhen, heißt es in dem IWF-Bericht.

Daher müssten die Zahlungsfristen und Fälligkeiten verlängert werden, sonst könne es nicht gelingen, den Schuldenstand Griechenlands auf eine „abschüssige“ Bahn zu lenken. Konkret schlägt der IWF vor, Griechenland bis 2040 von Rückzahlungsverpflichtungen auszunehmen und die Laufzeiten der Kredite bis 2070 auszudehnen. 

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