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Autark

Warnung vor Stefan Kühn und Autark Entertainment Group

Strafanzeige der FMA Liechtenstein ist wie ein Handbuch für neuen Betrug

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Die Strafanzeige der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein liest sich wie ein Kriminalroman. Er ist ein Leitfaden für den neuen Betrug der Autark Entertainment Group unter der Regie des Berufsverbrechers Stefan Kühn

Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) hat eine Warnung vor dem Berufsverbrecher Stefan Kühn, ausgesprochen. Diese Warnung ist an alle europäischen Börsenaufsichten gegangen. Damit dürften die Pläne des Vorstands der Autark Entertainment Group AG für einen Börsengang beendet sein. Gegenüber :gerlachreport wurde in Vaduz die entsprechende Maßnahme bestätigt. Sie richtet sich auch gegen andere Personen, insbesondere den für die Autark Invest AG zuständigen Gerhard Oehri und Dr. Stefan Laternser. Laternser hat bereits in der Vergangenheit Schlüsselfunktionen in der Autark-Gruppe übernommen.

In einer Strafanzeige der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein, die :gerlachreport exklusiv veröffentlicht, werden die Methoden und Tricks aufgezeichnet, die der Berufsverbrecher Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, anwendet, um sich die Millionen der Anleger in die Tasche zu stecken. Genannt werden auch die Personen, die ihm bei dem Betrug helfen oder geholfen haben haben.

In der Strafanzeige heißt es wörtlich: "Stefan Laternser ist als Autor des "Memorandums" (Angebot für die Anleger) fallinvolviert. Für diese Dienstleistung ist er von der Autark Invest AG mit netto EUR 16.000 entschädigt worden. Er war Kapitalmanager der Autark Gruppe in der Zeit, in der die NRD (Nachrangdarlehn) in Deutschland im Strukturvertrieb eingesammelt wurden. Stefan Laternser war das Aushängeschild und sollte die Seriosität der Kapitalanlage demonstrieren. Ferner bezeichnete sich Stefan Laternser in einer von ihm übermittelten Präsentation vom 4. November 2013 als CEO der Autark-Gruppe. Auch hat er gemäß eigenere Aussage durch ursprüngliche Darlehn an Kühn den Aufbau der Autark-Gruppe erst ermöglicht."

Nach eigener Darstellung hat die Autark-Gruppe weit mehr Geld bei gutgläubigen Anlegern und Investoren eingesammelt, als bisher bekannt ist: In dem "Memorandum" von Dr. Stefan Laternser heißt es, dass mittels Nachrangdarlehn folgende Summen akquiriert werden konnten:

  • Bestand per 31. Dezember 2013, Sonderposten mit Rücklageanteil,
    EUR 9.319.520
  • Bestand per 31. Dezember 2014, Sonderposten mit Rücklageanteil,
    EUR 53.503.792
  • Bestand per 31. Dezember 2015, Sonderposten mit Rücklageanteil,
    EUR 347.265.101

Derzeit laufen noch die Ermittlungen in Liechtenstein und in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund und der nachgewiesenen kriminellen Energie, wurde jetzt die Warnung gegen Stefan Kühn und die Autark Entertainment Group AG ausgesprochen. Kühn versucht derzeit über Investoren seine Schulden aus der Vergangenheit zu bezahlen - oder auch nicht. Während er in SMS darüber schwadroniert, dass er "bald ganz Spanien kaufen kann", zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer enger.

:gerlachreport liegen weitere Unterlagen vor, wonach er, ähnlich wie in der Strafanzeige der FMA beschrieben, mit der selben Methode institutionelle Anleger und Privatinvestoren über den Tisch ziehen will.

Gegenüber Insidern hat er jetzt mitgeteilt, die Strafanzeige der FMA "sei vom Tisch". Auf gut deutsch: Die Ermittlungen seien erledigt. Ähnliches hatte er auch über die Staatsanwaltschaft Dortmund geschrieben. Aber selbst hier kann Stefan Koschate, alias Stefan Kühn, das Lügen nicht lassen: FMA und Staatsanwaltschaft Dortmund haben dementiert.

Die Strafanzeige der FMA Liechtenstein

Strafanzeige.pdf (2,0 MiB)

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