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German Pellets

250 Millionen sind "versickert"

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German Pellets war ein gutes Geschäftsmodell. Aber es wurde von den falscher Personen betrieben - sie waren einfach zu gierig

Ex-Firmenboss Peter Leipold ficht die Pleite nicht weiter an: Nachdem er bereits frühzeitig Unternehmensteile an seine Tochter veräussert hat, soll sie jetzt die drei ehemaligen Woodox-EWerke übernehmen. Die drei Pellets-Werke mit insgesamt 70 Mitarbeitern waren vor der Insolvenz von German Pellets indirekt mit German Pellets in Verbindung gestanden, German Pellets hatte die Woodox-Werke einst betrieben. Für viele betroffene Anleger von German Pellets ist es eine „unerträgliche Vorstellung“, dass die Familie rund um Peter Leibold bereits jetzt wieder auf „Einkaufstour“ geht, während die Anleger hohe Verluste zu tragen haben, heißt es aus Gläubigerkreisen. Gegen den geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer des Unternehmens, Peter Leibold (50), laufen unterdessen zahlreiche Klagen von Anlegern. Tenor: Die Emissionserlöse sollen als ungesicherte Darlehen an verbundene Unternehmen geflossen sein - auch in die USA. Damit sind die Gelder dem Zugriff des Insolvenzverwalters entzogen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Leibold und seine Familienmitglieder.

Peter Leibold (50) hat sich offenbar nur vordergründig bei German Pellets die Finger verbrannt. 250 Millionen Euro wurden offenbar geschickt verteilt - sie sollen der Familie Leipold weiterhin zur Verfügung stehen. Die Geldgeber gehen unterdessen leer aus.

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