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:gerlachreport: Ignatova-Berichte keine Fake News

Wenn Ruja Ignatova tatsächlich frei ist, warum zeigt sie sich dann nicht?

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Andreas Ahlin-Lietzow als Appointed Moderator an seine gläubige OneCoin World-Gemeinde: Alles FAKE. Erstaunlich: Der Moderator zeichnet mit versteckten Freimaurer-Zeichen

Mit einer international inszenierten Hetzkampagne gegen den :gerlachreport hat das Betrugsnetzwerk OneCoin/OneLife auf die Berichte der Inhaftierung der OneCoin-Chefin Dr. Ruja Ignatova reagiert. Hauptvorwurf: Die Bericht würden nicht der Wahrheit entsprechen, Ignatova sei gar nicht verhaftet. Es handele sich um gezielte Fachinformationen, Fake News. Die Foren von OneCoin/OneLife sind in heller Aufregung. Aus gutem Grund: Jetzt geht es auch den anderen Betrügern an den Kragen, die in den Foren montalenag die Investoren und Anleger verarscht haben. Auch sie müssen jetzt mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Denn nicht erst seit der Berichterstattung vom :gerlachreport ist auch dem Dümmsten klar, dass es sich bei OneCoin/OneLife um ein internationales Betrugsnetzwerk handelt.

Tatsache ist, dass die Vorgänge auf dem Flughafen in München von mehreren Quellen bestätigt wurden. Auch die Inhaftierung im Frauenuntersuchungsgefängnis wurde gegenüber :gerlachreport bestätigt. Richtig ist auch, dass die Ermittlungsbehörden bis heute „keine offizielle Pressemitteilung“ herausgegeben haben. :gerlachreport erfuhr: Das hat „ermittlungstechnische Gründe“. Offenbar hat Dr. Ruja Ignatova - schon, um das eigene zu erwartende Strafmaß zu reduzieren - die nationalen Köpfe „ans Messer geliefert“. So soll sie schon bei ersten Vernehmungen darauf hingewiesen haben, dass „sie alles getan habe, die betrügerischen Aktivitäten und Aktionen des Vertriebes zu untersagen“. Hierbei wurden die „Dienstanweisungen“ des Betrugsnetzwerkes zitiert. Ob diese Argumentation greifen wird, bleibt fraglich.

Die Hetzkampagne gegen den :gerlachreport spiegelt sich auch in einer Flut anonymer E-Mails an die Redaktion wider. In den Foren wird wild spekuliert. Moderatoren wiegeln ab, beschwichtigen. Sie wissen: Das Betrugsnetzwerk ist längst zusammengebrochen, die Welle gegen die Verantwortlichen bis ins kleinste Vertriebsnetz wird „gewaltige Auswirkungen“ haben.

Ein „Appointed Moderator“ zum :gerlachreport: „Während des Wochenendes ist es keinem Verantwortlichen gelungen, einen wirklich Verantwortlichen zu erreichen. Alle hüllen sich in Schweigen. Die gesamte Organisation ist wie gelähmt. Es ist kaum auszuhalten, denn wir werden alle mit Fragen bombardiert.“

Es ist zu hören, dass die wichtigste Frage tatsächlich niemand beantworten kann: Wenn die Berichte im :gerlachreport tatsächlich falsch wären, also Fake News, warum wurde dann nicht umgehend offiziell dementiert? Aus den Zugriffszahlen und IP-Adressen beim :gerlachreport ergibt sich, dass die Bericht tatsächlich in mehr als 136 Staaten zugegriffen wurden. Dr. Ruja Ignatova hätte mit ihrem Handy eine tagesaktuelle Aufzeichnung bei YouTube oder aber auf der OneCoin-Webseiten veröffentlichen können. Sie hätte auch die Redaktion des :gerlachreport erreichen können. So wie die Schreiber der Droh-E-Mails.

Geht wohl nicht: Im Frauenuntersuchungsgefängnis in München-Stadelheim sind Handys für Gefangene nicht zugelassen. Wahrscheinlich hätte Ruja Ignatova in Anstaltskleidung auch nicht besonders attraktiv ausgesehen.

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