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:gerlachreport

Botschafter hilft gegen Rufmord

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Der ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet

Die Drahtzieher kommen nach derzeitigen Recherchen jedoch aus Deutschland. Sie sind namentlich bekannt. Gegen die Hintermänner und Betreiber der Rufmordseite wird inzwischen bei unterschiedlichen deutschen Staatsanwaltschaften ermittelt. Am Wochenende wurden auf der Rufmordseite auch die Namen der :gerlachreport-Mitarbeiter veröffentlicht. Newsroom LLC, Betreiber der Website :gerlachreport und die betroffenen Mitarbeiter haben Strafanzeige gestellt und die ukrainische Botschaft am Standort Washington eingeschaltet. Da ein vermeintlicher Hintermann der Schmier- und Schmutzkampagnen in den USA ein Medienunternehmen betreibt, wird in New York einen Tag nach dem Martin Luther-King-Feiertag ein Criminal Complaint, eine Strafanzeige, eingereicht. Die Strafermittlungsbehörden sind eingeschaltet.

Bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart liegen unterdessen die Strafanzeigen eines Unternehmens und seiner Geschäftsleitung vor. Auf der Rufmordseite wird wissentlich wahrheitswidrig behauptet, :gerlachreport habe erpresst. In der Folge sei angeblich eine entsprechende Zahlung geleistet worden

Tatsache ist: Der :gerlachreport wird ausschließlich von dem Unternehmen Newsroom LLC finanziert.

Das Hosting-Unternehmen für die Rufmordseite, auf der auch zum Mord aufgerufen wird, heißt BlazingFast. Es ist international als Hoster (Veröffentlicher der Webseite) für kriminelle Internetseiten bekannt. Weil die Ukraine derartige kriminelle Machenschaften nicht duldet, hat sich jetzt Botschafter Andrij Melnyk eingeschaltet. Über ukrainische Ermittlungsbehörden kann festgestellt werden, wer den Hostingauftrag erteilt hat. Die Spuren führen nach Deutschland.

BlazingFast im Visier des russischen Inlandgeheimdienstes

 

BlazingFast und sein Chef Anton Onoprijtschuk stehen auch im Mittelpunkt von Ermittlungen gegen das russische Finanzsystem. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärte, dass mehrere russische Großbanken lahmgelegt werden sollten. Die „Kommandozentren“ und die dafür nötigen Server gehörten dem ukrainischen Anbieter BlazingFast und stünden unter anderem in den Niederlanden, hieß es. Dem FSB zufolge war geplant, Informationen über eine „Krise des russischen Finanzsystems“ in sozialen Netzwerken und auf Blogs zu veröffentlichen und per SMS an Bewohner dutzender russischer Städte zu verschicken. Die Falschmeldungen sollten von einer Krise im Bankensystem, Insolvenzen und dem Entzug von Lizenzen handeln. Wie der Geheimdienst weiter erklärte, wurden die „nötigen Maßnahmen“ ergriffen, um die Gefahren für die Sicherheit Russlands zu „neutralisieren“.

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