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Eventus eG

Geistheilerin Dorothe Zopp will Genossenschaft retten

Ist die Frau eigentlich von allen guten Geistern verlassen?

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Die 51jährige Geistheilerin Dorothee Elisabeth Zopp aus Stuttgart will die insolvente Eventus eG retten: Ist sie von allen guten Geistern verlassen?

Die 51jährige Geistheilerin Dorothee Elisabeth Zopp aus Stuttgart will die insolvente Eventus eG retten: Mit ihrer „Interessengemeinschaft“ will sie angeblich geschädigte Anleger vor dem Totalverlust bewahren. Gleichzeitig hat sie in der Genossenschaft einen bezahlten Aufsichtsratsposten übernommen. Und viele fragen sich: Ist die Frau von allen guten Geistern verlassen?

Die Aufklärung um die Sachverhalte und möglichen strafbaren Handlungen in der „Eventus eG - Die Wohnungsgenossenschaft“ stehen erst ganz am Anfang. Der ehemalige Vorstand Marco Terracciano und seine Ehefrau Yvonne Lüer-Terracciano sind in einer Nacht- und Nebelaktion von dem halbseidenen Seidentuchhändler Edwin Mailänder und dem Prokuristen Husein Gneidieh ausgebootet worden, das Unternehmen wurde durch die Piraten gekapert (:gerlachreport berichtete). Mailänder war erst wenige Wochen vor seinen Aktionen als Vorstand berufen worden - Terrracciano hatte ihm blind vertraut.

Marco Terracciano und seine Ehefrau Yvonne werden von den Piraten und der Geistheilerin „Betrug, Veruntreuungen, Urkundenfälschungen, Verstöße gegen das Gesetz über Vermögensanlagen, gegen Bilanzierungsvorschriften u.ä“ vorgeworfen. Beide sollen sich an den rund 10 Millionen Euro Anlegergeldern illegal bedient haben. Terracciano weist die Vorwürfe gegenüber :gerlachreport zurück: „Meine Anwälte haben bereits in der vergangenen Woche umfassend Stellung zu den Vorwürfen genommen. Wir warten jetzt die weitere rechtliche Würdigung ab. Weder meine Frau noch ich haben uns irgendetwas vorzuwerfen. Die Anlegergelder sind wirtschaftlich und ertragreich in zahlreichen Projekten investiert. Genauso, wie wir das versprochen haben.“

Geistheilerin Zopp, die selbst 20.000 Euro in die Genossenschaft investiert hat: „Ich will eine lückenlose Aufklärung erreichen und versuchen, an Geld zu retten was zu retten ist. Da Fachanwälte sehr teuer sind und man nicht weiß, ob man überhaupt einen Teil seines Geldes wiedersieht und Wirtschaftsstrafsachen sehr lange dauern können. Fachleute sprechen von bis zu zehn Jahren und mehr. Meiner Ansicht nach bringt nur ein Zusammenschluss der Anleger etwas, das man als große starke Gemeinschaft auftreten kann und auch mit den Anwälten über Honorare verhandeln kann. Deshalb habe ich mich für die Gründung einer Interessengemeinschaft entschieden.“

Ihre „lückenlose Aufklärung“ garniert sie dann mit Vorwürfen, die das dubiose Gespann Mailänder/Gneidieh zusammengeschustert haben. In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Anwaltskanzlei „Gleiss Lutz“, die mal eben einen fünfstelligen Betrag einkassiert haben. Keiner dieser Vorwürfe ist belegt. Und schlimmer noch: Offenbar wurden „Beweise“ manipuliert - Mailänder ist in Abwesenheit von Terraccioano einfach in sein Büro eingebrochen und hat alle Akten gestohlen. Damit waren möglichen Fälschungen Tür und Tor geöffnet.

Und noch etwas ist mehr als dubios: Geistheilerin Kopp, die inzwischen vom Dieb Mailänder für ihre „hervorragende Arbeit“ mit einem Aufsichtsratsposten bei der Eventus eG belohnt wurde, hat sich bis heute nicht die Mühe gemacht, einfach die Betroffenen Terracciano um Aufklärung zu bitten. Mit ihrer „Interessengemeinschaft“ leistet sie einen wichtigen Beitrag für die Piraten Mailänder und Gneidieh. Sie verschafft ihren kriminellen Handlungen eine scheinbare Legitimation.

Die Geister hätten sie als schlichtes Gemüt eigentlich vor einer derartigen Dreistigkeit warnen müssen.

Die seltsamen Methoden der Geistheilerin Zopp

In einer wütenden Stellungnahme hat die Geistheilerin und Aufsichtsrätin der Eventus eG auf die Berichterstattung des :gerlachreport reagiert. Sie schreibt (der Beitrag ist vom :gerlachreport nicht bearbeitet worden):


GERLACHREPORT RUNIERT DEN RUF VON UNBESCHOLTENEN MENSCHEN UND DECKT VERMUTLICH POTENZIELLEN BETRÜGER

Heute morgen fand ich den Artikel des Gerlachreports. Ich schrieb eine höfliche Email, wo ich meine Verwunderung ausdrückte.

Daraufhin erhielt ich eine E-Mail mit Fragen wo man mir noch unterstellte ich würde mit der IG Geld verdienen.

Ich beantwortete die Fragen wunschgemäss und ehrlich.

Daraufhin fragte ich nach wann das telefonische Interview erfolgen sollte dann, erhielt ich die Antwort es sei schon ein Artikel geschrieben worden.

Ich werde dabei in den Dreck gezogen.

So nicht Herr Faber. Ich bezweifle ich ihre Unabhängigkeit. Ich vermute der erste Artikel entstammt der Feder von Herrn Terracianno. Wieviel Geld haben Sie für die Veröffentlichung dieses Artikels bekommen?

Im übrigen habe ich Herrn Terracianno mehrmals per Mail und telefonisch um eine Stellungnahme gebeten. Erst heute morgen wieder in einem Telefongespräch.

Das dokumentiert ist.

Für mich sind Sie Herr Faber weder unabhängig noch seriös.

 

Die Redaktion des :gerlachreport stellt hierzu fest:

Die Betreiberin der Internetseite www.ig-eventus.de, Frau Dorothee Zopp, Stirnenweg 5, 70378 Stuttgart, Telefon: 0711-879149, hat insgesamt einen Fragenkatalog über acht Fragen erhalten und dabei auf die entsprechende Internetpräsenz verwiesen. Darauf hat der :gerlachreport Bezug genommen. Ein Telefonat hat sich nach der Lektüre erübrigt.

Gleichzeitig betreibt Frau Dorothee Zopp die Internetseite www.geistheilung-stuttgart.com. Sie beschreibt sich darauf selbst als „Geistheilerin“. Genau das hat :gerlachreport auch geschrieben.

:gerlachreport „ruiniert“ auch nicht „den Ruf unbescholtener Menschen“. Das tun diese schon selbst. Dorothee Zopp hat mit der Berichterstattung der von ihr inszenierten „Interessengemeinschaft“ vorsätzlich und willentlich Rufmord betrieben und tut dieses immer noch. Das wird schon durch die Überschrift ihres Beitrages deutlich - Unschuldsvermutungen kennt die Geistheilerin nicht.

Zivilrechtliche Ansprüche oder strafrechtliche Würdigungen werden in einem Rechtsstaat immer noch von dafür eingesetzten Gremien, Behörden und Ermittlern durchgeführt. Nicht von Betreibern dubioser Internetseiten, die sich hinter dem Begriff „Interessengemeinschaft“ verstecken. Diese Wild-West-Methoden sollte Dorothee Zopp eigentlich nicht benutzen, wo sie doch als eine ihrer Kernkompetenzen „psychologische Beratung“ anbietet.

:gerlachreport hat ein einziges Telefonat mit Marco Terracciano geführt, der darin seine Sicht der Dinge geschildert hat. Es gibt keinerlei geschäftliche Verbindung zu Marco Terracciano oder seiner Ehefrau. Insbesondere ist der :gerlachreport auch nicht käuflich. Der :gerlachreport hat für die Darstellung der Unheuerlichkeiten der gekaperten Genossenschaft und das Netzwerk Mailänder, Zopp & Co. auch kein Geld erhalten und würde ein solches auch nicht annehmen.

Die Chefredaktion hat gegen die „Interessengemeinschaft“, Frau Dorothee Zopp und die Eventus eG, deren Aufsichtsrätin Frau Zopp ist, inzwischen strafrechtliche Schritte eingeleitet, da Frau Zopp in verschiedenen E-Mails versucht hat, die Redaktion zu erpressen.

Dem betroffenen Ehepaar Terracciano kann nur empfohlen werden, mit einer derart unseriösen und inkompetenten Aufsichtsrätin und Betreiberin einer Rufmord-Internetseite kein Gespräch zu suchen, zumal sich schon aus rechtlichen Gründen ein solches Gespräch wegen der Tätigkeit als Aufsichtsrätin grundsätzlich verbietet.

Die Meinung von Frau Zopp, dass die Chefredaktion „weder unabhängig noch seriös“ sei, kann in der Unverschämtheit ihrer Form so an die Geistheilerin Dorothee Zopp zurückgegeben werden.

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