GBE Brokers: „Das ist eine kriminelle Vereinigung“

Der Schwindel der Herren Schalter und Fürst

Mehr als 50 Millionen Euro sind von Sensus-Vermögen bei GBE gewaschen worden

Schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen GBE Brokers: Das Tradinghaus soll nicht nur Kundengelder in Millionenhöhe veruntreut haben, es soll „einen wesentlichen Teil seiner Transaktionen als Geldwäscher des Organisierten Verbrechens“ tarnen.

Dabei werden offenbar reguläre Kundenkonten für illegale Transaktionen genutzt. Jeder Kunde muss für sein Tradingkonto persönliche und hochsensible Daten und Unterlagen einreichen. Diese werden dann, so der geheime Bericht, genutzt, „um Geschäftsvorgänge darzustellen, von denen der Kunde nichts weiß. Tatsächlich werden aber Gelder aus dem kriminellen Milieu und dem Organisierten Verbrechen gewaschen“.

Dabei nutzen die Verantwortlichen von GBE Brokers Tradingsysteme, bei denen sie „beliebige Transaktionen darstellen können“. Auf gut deutsch: „Macht jemand eine Millionen Euro am Tag Verlust, ist das Geld einmal durchgewaschen und taucht am anderen Ende wieder auf. Denn Geld kann nicht verschwinden“.

Jetzt kam auch heraus: Die beiden Sensus-Bosse Gerhard Schalter und Markus Fürst haben über GBE Brokers Gelder ins Ausland geschafft. Auch andere Unternehmen, die ihr Geld sicher wähntenhaben über die GBE-Mittelsmänner Anlegergelder über Zypern transferiert. Sie haben den beiden Sensus-Machern vertraut.

Und: Die offizielle Sensus-Behauptung gegenüber Ermittlern, GBE Brokers habe das Unternehmen Sensus Vermögen betrogen ist „nach derzeitigem Ermittlungsstand schlicht falsch“. Bei diesen Darstellungen für die Anleger sollte „lediglich das Verschwinden von bis zu 50 Millionen Euro erklärt werden“. Im Geheimbericht heißt es weiter: „Die Herren Schaller und Fürst haben mit den Verantwortlichen von GBE Brokers gemeinsame Sache beim Betrug gemacht. Nennen wir das Kind beim Namen: Es handelt sich um eine kriminelle Vereinigung.“

 

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