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SWM

Für 100.000 Euro darf man das falsche Gold sehen

:gerlachreport richtet TaskForce SWM für Anleger ein

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Das kriminelle Netzwerk des Michael Turgut und seiner Vermittler: Die Karte der Schande führt auch in die Schweiz und nach Österreich

Anleger der SWM AG dürfen das angebliche Gold sehen, wenn sie wenigstens 100.000 Euro investieren. Das geht aus Unterlagen hervor, der :gerlachreport vorliegen. Wer so viel nicht investiert wird mit gefälschten und wertlosen Testaten abgespeist. Eine neue Facette im SWM-Betrug. Jetzt hat der :gerlachreport für betrogene Anleger eine TaskForce SWM gebildet.

Die Geschichte des 76jährigen Rudolf Peters (Name von der Redaktion geändert)  ist exemplarisch: Er wurde gleich von zwei SWM-Vermittlern „weichgekocht“: Beide gaben sich als kompetente „Diplom-Betriebswirte“ und „zertifizierte Banken-Investmentberater“ aus. Natürlich sind das beide nicht: Ein Vermittler ist Schuster, die zweite Person ist eine arbeitslose Hausfrau, die offiziell von Hartz IV lebt und sich schwarz bezahlen lässt. Sie gehören zur Heerschar der SWM-Vermittler, die der Kriminelle Michael Turgut und sein Vertriebschef Udo Bihn in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gesammelt haben. Offiziell sind es mehr als 2.500. In 22 Direktionen mit über 250 Geschäftsstellen. es ist das kriminelle Netzwerk der „International Finance & Property Group Holding AG“ aus Liechtenstein.

Der kriminelle Chef von allem ist Michael Turgut - auf ihn warten mehr als vier Jahre Knast.

Peters wurde mit dem Argument geködert, dass die beiden fleissigen Turgut-Mitarbeiter selbst „über 100.000 Euro bei der SWM AG“ investiert hätten. Würde er dasselbe tun, so Peters, „könnte ich das Gold, das mit meinem Geld gekauft wurde, jederzeit besichtigen“. Peters, der bis zu seinem 70sten Geburtstag noch als Handwerker arbeitete, zeichnete vier Tranchen in einem Gesamtwert von 100.000 Euro. Er hat bis heute keine Ausschüttung erhalten, seinen Wunsch, „mein Gold“ zu sehen, lehnte SWM-Verwaltungsrat Dr. h.c. Rudolf Döring ab.

Verwaltungsrat Dr. Rudolf h.c. Döring fungiert als Frühstücksdirektor bei der SWM AG, die Michael Turgut gehört: Die Nachweise, dass das SWM-Gold überhaupt existiert, kann er nicht bringen. Anträge von Investoren und SWM-Anlegern, das Gold zu besichtigen, lehnt er regelmässig ab.

 

Peters fragt: „Wieso ist es möglich, dass sich ein so großer Verbrecherring mit einer EU-Zentrale in Hof über mehrere Jahre in Deutschland ohne Strafe agieren kann?“. Peters wendet sich an den :gerlachreport, fragt: „Noch wichtiger ist die Frage, was muss ich als doofer Rentner jetzt tun?“.

:gerlachreport hat die Unterlagen gesichtet. Die Vermittler sind bekannt. Hinter dem Betrug steht neben der SWM AG die auch bei der Staatsanwaltschaft längst bekannte „International Finance & Property Group Holding AG“ aus Liechtenstein. Das weitere Unternehmen des Kriminellen Michael Turgut. Denn er kassiert gerne mehrfach. Die Verträge der SWM hat sein Vasall Dr. h.c. Rudolf Döring unterschrieben.

Rudolf Peters hat mit Hilfe der Rechtsabteilung vom :gerlachreport gegen die Vermittler, Michael Turgut und Dr.h.c. Rudolf Döring Strafanzeige wegen gewerbsmässigem Betrugs, Urkundenfälschung, Unterschlagung und Veruntreuung gestellt.

Denn: Die Geschichte von Rudolf Peters ist kein Einzelfall.

:gerlachreport hat jetzt auch für die abgezockten SWM-Anleger eine TaskForce eingerichtet, die sich um die Fälle kümmert. Das Ziel ist klar definiert: Die Verantwortlichen zur Strecke bringen. SWM-Anleger wenden sich bitte an: anleger@gerlachreport.com

Als „Betreff“ geben Sie in die E-Mail bitte „SWM“ an.

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