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Aras Group

Frank Kahn und der Verrat an seinen Mandanten

Die Schattenmänner der Aras Group: Ein Haufen krimineller Betrüger und Erpresser

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Die Schattenmänner der Aras: Ihr Geschäft ist Betrug, Fälschung und Erpressung

Der unter dem Namen Frank Kahn arbeitende schwerkriminelle Chef der Aras Group (Dubai) hat systematisch Mandantenverrat betrieben. Brisante Firmenunterlagen, Personalpapiere, Ausweise und Geschäftsgeheimnisse hat er gegen Zahlung hoher Beträge verkauft. Das ergibt sich aus Unterlagen, die dem :gerlachreport vorliegen. Betroffen sind nach derzeitigem Stand mehr als 40 Unternehmen. Es darf davon ausgegangen werden, dass sämtliche Unterlagen der Kreditsuchenden so in falsche Hände gelangt sind. Schlimmer noch: Der Verlust von Geschäftsgeheminissen und vertraulichen Unterlagen dürfte nach derzeitigem Ermittlungsstand in die Millionen gehen. Die Ideen der Unternehmen haben jetzt andere - vornehmlich Mitbewerber.

Es liegt zudem umfassender Schriftverkehr des Frank Kahn vor, den er unter dem Falschnamen Sebastian Müllerberg geführt hat. Danach hat er für Unterlagen über Personen und Unternehmen im Schnitt mehr als 50.000 Euro verlangt. Wenn diese nicht gezahlt haben oder bezahlen wollten, hat er Schmutzkampagnen und Rufmord betrieben. Er macht auch vor Morddrohungen nicht halt.

Sein Ziel: Eigene Kunden und Kritiker der Aras Group mundtot zu machen. Das Geschäft mit den falschen Krediten aus Dubai ist für ihn einfach zu lohnend. So gehört es für ihn zur Selbstverständlichkeit, Verträge, Unterlagen, Ausweise und E—Mails zu fälschen - je nachdem, was er für seine Erpressungen gerade benötigt. Damit will Kahn gezielt kritische Berichte und die Aufklärung des unfassbaren Betruges seiner Kredit-Kanaillen verhindern.

Die Aras Group ist eine international tätige kriminelle Vereinigung, die sich hinter Scheinadressen, Falschnamen und angeblichen schwerreichen arabischen Scheichs, die sämtlich erfunden sind, versteckt. Sie bietet angeblich Kredite an, um so gegen Zahlung horrender Beträge an vertrauliche Unterlagen und Geschäftsgeheimnisse zu kommen. Diese werden dann teuer verkauft. Daneben ist die Aras Group eine kriminelle Abzock-Bude.

Hinter der Person Frank Kahn steckt nach Recherchen von Aras-Geschädigten ein Krimineller, der bereits vor Jahren in Dubai Schäden von mehr als 100 Millionen Euro angerichtet hat. Nach der Pleite hat er das einträgliche Geschäftsmodell der Aras Group entwickelt.

Unternehmen und Unternehmern werden mit angeblichen Millionenkrediten angelockt. Hierfür kassiert die Aras Group Beträge von bis zu 150.000 Euro, ohne dafür Leistungen zu erbringen. Für wertlose Unternehmen, die die Kreditsuchenden angeblich brauchen, kassieren die Kahn-Ganoven weitere 250.000 Euro. Alles eine brutale Aras-Abzockerei.

Kredite gibt es nicht, denn die Aras hat kein Geld. Dafür werden immer neue Unterlagen verlangt. Diese wandern dann über Frank Kahn an interessierte Personen und Mitbewerber der Kreditsuchenden. Natürlich gibt es auch eine „Geheimhaltungsvereinbarung“. Aber bei den Verbrechern um Frank Kahn ist nichts sicher. Denn sie wissen, dass sie rechtlich nur schwer angreifbar sind. Am Ende geht es um Erpressung, Nötigung, Rufmord. Kreditsuchende werden wegen angeblicher Fehler bei den Kreditanträgen mit hohen „Schadensersatzforderungen“ bombardiert.

Der Aras-Spuk hat jedoch bald ein Ende: Gleich mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln derzeit gegen den Kopf der Aras Group, Frank Kahn und seine Spießgesellen. In mehreren Ländern laufen Ermittlungen und Verfahren. Die Botschaften der Vereinigten Arabischen Emirate sind eingeschaltet und alarmiert. Derzeit ist nicht gesichert, dass der Mann mit dem rheinländischen Akzent auch tatsächlich Frank Kahn heißt. Gegen den „offiziellen“ Frank Kahn laufen in Deutschland Verfahren wegen Abgabe falscher Eidesstattlicher Versicherungen, Prozessbetrug, Urkundenfälschungen und Erpressung. 

Kreditsuchende haben Kahn und seine Ganoven in einem angemieteten Büro persönlich zur „Vertragsunterzeichnung“ getroffen. Fotografieren war strikt verboten. Kahn und Co. wollten nicht erkannt werden. Derzeit werden von Profis Phantomfotos für die Fahndungen erstellt.

In einem Fall sollte ein Kreditsuchender für Frank Kahn gleich 125.000 Euro in bar mitbringen. Kahn war mal wieder knapp bei Kasse. Dann sollte der wertlose Aras-Kreditvertrag unterzeichnet werden. Er brachte kein Geld mit. Dafür hat er natürlich, wie alle anderen, auch keins bekommen. Ein typisches Aras-Schicksal.

Denn seine Geschäftsidee war der Kreditsuchende danach auch noch los.

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