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OneCoin/OneLife

Finnland: Polizei macht Jagd auf OneCoin-Betrüger

55jähriger wegen Steuerhinterziehung und OneCoin-Betrug in Haft

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Während in einigen europäischen Ländern immer noch illegale OneCoin-Geschäfte gemacht werden und der Glaube an einen angeblichen Börsengang ungebrochen ist, gegeben die skandinavischen Sicherheitsbehörden in aller Schärfe gegen die OneCoin-Betrüger vor

Ein 55jähriger finnischer Unternehmer ist im Zuge weitreichender strafrechtlicher Ermittlungen in der Nähe von Vaasa in der westfinnischen Region Österbotten verhaftet worden. Ihm werden illegale OneCoin-Geschäfte und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Das Regionalgericht hat zudem seine Vermögenswerte eingefroren. Darunter: 179.000 Euro, die von OneCoin-Anlegern eingesammelt worden sind.

Während in einigen europäischen Ländern immer noch illegale OneCoin-Geschäfte gemacht werden und der Glaube an einen angeblichen Börsengang ungebrochen ist, gehen die skandinavischen Sicherheitsbehörden in aller Schärfe gegen die OneCoin-Betrüger vor.

Da vielfach die Geschäfte mit Schwarzgeld abgewickelt wurden und die Einzahlungen aus schwarzen Kassen stammten, wird als Hauptermittlungsgrund Steuerhinterziehung angeführt - hier liegen die Strafen höher als bei Betrug und Abzockerei.

Der Unternehmer soll nach Informationen des Regionalgerichts sein Unternehmen „als Schaltstelle“ für illegale OneCoin-Geschäfte genutzt haben. So soll er hier Kunden und Lieferanten in das kriminelle Pyramidensystem eingeworben haben.

Das zuständige Gericht wollte nach der Festnahme nicht mitteilen, ob der Unternehmer im Zuge steuerrechtlicher Ermittlungen aufgefallen war, oder ob es sich um eine Strafanzeige eines betrogenen Kunden handelte.

In Skandinavien gilt der Besitz von Kryptowährungen als „chic“. Allein in Finnland halten nach offiziellen Mitteilungen mehr als 30.000 Finnen Wallets mit Bitcoins.

Der Unternehmer gab bei seiner Haftprüfung an, dass das gefundene Geld nicht ihm gehöre und dass er das Geld lediglich „für einen OneCoin-Chef“ aufbewahrt habe. Den Namen wollte er jedoch nicht nennen. Für das Gericht ein klarer Fall von illegaler Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Er wurde in den Knast eingewiesen.

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