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Finanztest

Was ist Wahrheit wert, Frau Lauenburg?

Wird die Redaktion des :gerlachreport bestochen?

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Ariane Lauenburg, Redakteurin bei Finanztest: Sie steht unter dem verdacht für die Vermittlung von Mandanten Geld kassiert zu haben

Was ist Wahrheit wert, Ariane Lauenburg? Diese Frage drängt sich auf, nachdem die Finanztest-Redakteurin unter dem Verdacht steht, illegale Provisionen kassiert zu haben. Hierüber hatte der :gerlachreport ausführlich berichtet. Konkret geht es um Zahlungen, die der Rechtsanwalt Wolfgang Benedikt-Jansen an Adriane Lauenburg und andere Redakteure des „Finanztest“ geleistet haben soll. Diese „Provisionen“ wurden fällig, nachdem die Redaktion um Ariane Lauenburg offenbar durch gezielte Des- und Falschinformationen Jagd auf Unternehmen machte. Und zwar nur solche Unternehmen, die in dem Arbeitsfeld der Redakteurin agieren: Geldanlage, Altersvorsorge, Kredite und Steuern.

Durch diese Berichterstattungen und Artikel wurden dann Unternehmen in kriminelle Ecken gestellt. Interessant waren und sind für die Redaktion offenbar nicht die tatsächlichen Fakten oder Tatsachen, sondern nur die Zahl der vermeintlich betroffenen Anleger und Investoren. Diese wurden dann für das Anwaltsnetzwerk der Abzockanwälte angeworben. Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen wurden entweder ignoriert, ins Lächerliche gezogen oder gezielt verändert.

Durch diese negativen Berichterstattungen profitierte nach Recherchen des :gerlachreport vor allem Rechtsanwalt Benedikt-Jansen. Er kann auf eine jahrelange, enge und vor allem fruchtvolle Zusammenarbeit mit Ariane Lauenburg zurückblicken. Benedikt-Jansen soll dann die vermittelten Mandanten in völlig überteuerte und aussichtslose Verfahren gelockt haben. Für ihn und sein Netzwerk ein lohnendes Geschäft - so wurde dann auch das letzte gute Geld dem angeblich schlechten hinterher geworfen.

Das ergibt sich aus Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen.

Schlimmer noch: Mit dieser Methode der negativen Berichterstattungen wurden auch gezielt Mitbewerber jener betroffenen angeblichen „Negativ-Unternehmen“ positiv in den Himmel geschrieben. Natürlich, so der Vorwurf, gegen neuerliche Zahlungen. Für die Blondine Ariane Lauenburg wohl weder ein moralisches, noch ein journalistisch ethisches Problem - solange die Gelder flossen und fließen.

Der :gerlachreport hatte verschiedene Sachverhalte korrekt und auf der Basis der Dokumentenlage veröffentlicht. Weil jedoch die Wahrheit der Ariane Lauenburg erheblich von den Tatsachen abweicht, wurden dann auf der Website der „Stiftung Warentest“ gezielt „Kommentare“ unter falschen Namen veröffentlicht. Ziel: Die Glaubwürdigkeit des :gerlachreport infrage zu stellen.

Fatal: Der Redaktion des :gerlachreport liegen auch hier die Beweise vor, wie und mit welchen Methoden fingierte „Kommentare“ über den Schreibtisch von Ariane Lauenburg in die Veröffentlichungen gerieten. Das alles wirft ein düsteres Bild auf die ehemals glaubwürdige und seriöse Berichterstattung der „Stiftung Warentest“.

In einer E-Mail an die Chefredaktion des :gerlachreport (Fristsetzung 18. August!) entblödet sich schreibende Blondine nicht, nunmehr den :gerlachreport offiziell die Frage zu stellen, ob er „negative Berichte“ gegen „Zahlung“ verbannt und für diese Form „der PR- und Öffentlichkeitsarbeit“ eine „monatliche Zahlung“ erhält. Klartext: Wird die Redaktion bestochen?

Die Redaktion des :gerlachreport ist unbestechlich. Zudem hat Ariane Lauenburg die Berichte des :gerlachreport lediglich als „unwahre Tatsachenbehauptungen“ und „frei erfunden“ abgekanzelt. Beweise, wie eine Versicherung an Eides Statt, lieferte sie wohl aus gutem Grunde nicht.

Unabhängig davon, dass derartige, von Ariane Lauenburg beschriebene journalistische „Geschäfte“ zumindest in ihrer Lesart mit dem herausgebenden Unternehmen des :gerlachreport abgewickelt werden würden, kassiert die Blondine wohl anders ab.

An „Stiftung Warentest“ vorbei. Direkt in ihre Tasche.

Wolfgang Benedikt-Jansen: Unterlagen beweisen, dass er Ariane Lauenburg Provisionen gezahlt haben soll

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