Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr erfahren

Börse

Finanzmärkte bin Aufruhr: Es geht abwärts

Höhere Zinsen können die Investitionsbereitschaft der Unternehmen bremsen

Zurück

Die drohende Anhebung der Leitzinsen hat die Finanzmärkte in den Abwärtstrend getrieben

Die Kurse an der Wall Street sind nach einem Tag der Beruhigung wieder stark abgerutscht. Der Leitindex Dow Jones schloss mit einem Minus von 4,16 Prozent. Auch andere Indizes verloren klar. Der Technologie-Index Nasdaq sank um 3,9 Prozent, der S&P-500-Index um 3,8 Prozent. Am US-Aktienmarkt ist der Leitindex Dow Jones Industrial erneut heftig ins Rutschen gekommen. Letztlich ging er am Donnerstag mit einem Minus von mehr als 1000 Punkten auf 23.860,45 Zähler knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief aus dem Handel. Das entsprach einem Abschlag von 4,15 Prozent.

Es war bereits das zweite Mal in dieser Woche, dass der Dow Jones mehr als tausend Punkte verlor. Die Hoffnungen, dass die Talfahrt der Kurse relativ schnell vorbei sein könnte, erhielten damit einen erheblichen Dämpfer.

Nach dem Absturz des Dow Jones am Montag um 4,6 Prozent hatte sich der Leitindex am darauf folgenden Tag wieder etwas berappelt und um 2,3 Prozent zugelegt. Am Mittwoch verzeichnete der Dow Jones dann einen nur leichten Verlust von 0,1 Prozent, bevor sich die Talfahrt am Donnerstag erneut beschleunigte.

Einer der Hauptgründe für die Nervosität an den US-Finanzmärkten ist paradoxerweise die gute Lage der heimischen Wirtschaft. Die im US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag registrierten robusten Lohnzuwächse könnten dem kursierenden Szenario zufolge die derzeit niedrige US-Inflation nach oben treiben. Dies wiederum könnte demnach den neuen US-Notenbankchef Jerome Powell dazu veranlassen, den Leitzins stärker anzuheben als bislang von der Federal Reserve geplant, um den Preisanstieg unter Kontrolle zu halten.

Zur Kehrseite höherer Zinsen aber gehört, dass sie in der Regel die Kredite verteuern und damit die Investitionsbereitschaft von Unternehmen senken – mit entsprechenden Negativeffekten für die Konjunktur.

Zurück

The next big story

Haben Sie die nächste große Geschichte?

Möchten Sie diese mit dem :gerlachreport teilen?

Wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, sich mit unseren Journalisten in Verbindung zu setzen und Materialien zu liefern. Kein Kommunikationssystem ist völlig sicher, aber unsere Möglichkeiten werden helfen, Ihre Anonymität zu schützen.

Bitte senden Sie keine Rückmeldungen, Story-Ideen, Pitches, Leserbriefe oder Pressemitteilungen über diese Kanäle.

Für eine allgemeinere Korrespondenz nutzen Sie bitte unsere regulären E-Mail-Adressen.

Ihr sicherer Kontakt

Neben unseren regulären E-Mail-Adressen haben wir für vertrauliche Nachrichten und Mitteilungen ein Postfach eingerichtet, das über Pretty Good Privacy (PGP) verfügt und absolut sicher ist:

redaktion.dta@protonmail.com

Bitte hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer. Wir rufen Sie innerhalb kürzester Zeit zurück.

E-Mails an die Redaktion oder Chefredaktions-Adresse werden durch die Sicherheitsabteilung überprüft. Es kann vorkommen, dass für die Verifizierung des Absenders ein Personennachweis angefordert wird, wenn der Verdacht einer Identitätsfälschung vorliegt oder vorliegen könnte.

Was ist ein guter Tipp?

Ein starker News-Tipp hat mehrere Komponenten.

Die Dokumentationen oder Nachweise sind wichtig.

Spekulationen können spannend sein. Verdächtigungen oder Behauptungen, die einer Überprüfung nicht standhalten, sind es nicht.

Eine guter Nachrichten-Tipp beschreibt ein klares und verständliches Problem. Die Suche nach Hilfe, weil großer Schaden oder Leid angerichtet wurden. Falsche Verdächtigungen helfen niemandem und führen nicht zu einer Veröffentlichung.

Aber lassen Sie sich nicht abschrecken. Manchmal ist ein kleiner Hinweis das fehlende Puzzlestück in einem gesamten Themenkomplex, der von uns ohnehin bearbeitet wird. Besonders wichtig: Hinterlassen Sie bitte eine Kontakt-Telefonnummer.

Gute Tipps sind:

Hier ist ein Beweis dafür, dass in einer Behörde, Organisation oder einem Verband gemauschelt, getrickst und getäuscht wird.

Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

Hier ist der Beweis, dass betrogen, unterschlagen oder veruntreut wird.

Hier ist der Beweis für Täuschung, falsche Versprechen und üble Abzocke.

Wir kontrollieren alle Nachrichten regelmäßig, können aber nicht versprechen, dass jeder Informant umgehend eine individuelle Antwort erhält.

Sämtliche Kommunikation unterliegt der strikten Vertraulichkeit.