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Ducatus

Finanzaufsicht warnt vor Geschäften mit Ducatus

Schweizer Finma will Dukatenscheissern das Toilettenpapier wegnehmen

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Das Management-Team von Ducatus: „Ducatus - Building The World’s Most Popular Cryptocurrency“ Dem Plan hat die Finanzaufsicht jetzt erst einmal einen Riegel vorgeschoben

Die Schweizer Finanzaufsicht Finma hat das obskure Ducatus-Projekt auf die Warnliste gesetzt „Die Swissmine und deren Webseiten www.swissmine.world und www.swissmine.club haben nichts mit der SwissMine AG zu tun.“ Die Warnung ist angebracht. Denn inzwischen tönt der Abzocker: „Ducatus - Building The World’s Most Popular Cryptocurrency“. Auf deutsch: Ducatus wird die populärste Kryptowährrung der Welt. Das sehen die Schweizer anders.

Auf der eigenen Website wird dann kräftig getrommelt:  „Es gehört zu dem Privilegien, dass das Unternehmen Dustin Trammell zusammenzuarbeitet. Einem Pionier und weltweit anerkannten Marktführer in diesem Bereich. Dustin Trammell und sein Unternehmen Trammell Ventures sind Berater des Unternehmens in den Bereichen Kryptowährung und Informationssicherheit.“

:gerlachreport hat in Texas nachrecherchiert. Im Hauptquartier von Trammell Ventures in Austin spielt man die Hintergründe der angeblichen Zusammenarbeit mit Ducatus herunter: „Wir haben eine Entwicklungsplattform aufgesetzt und etwas herumgespielt“, heißt es, „da ist nichts marktfertig oder einsatzbereit.“

Nach eigenem Verständnis arbeitet „Ducatus sehr ähnlich wie Bitcoin“. Bitcoin ist ein Protokoll für den Austausch oder die Übertragung von Daten zwischen Geräten und der Blockchain. Die Geräte verwenden eine spezielle Software, um verschiedene Funktionen auszuführen, einschließlich Mining, Überprüfung der Blockchain und Ausführung von Transaktionen. Jede Betriebskopie dieser Software stellt einen „Knoten“ im Netzwerk dar.

Bei der Prüfung der Blockchain kann der Benutzer mit seiner Wallet-Software feststellen, ob und wie viele Bitcoins eine Gegenpartei besitzt. Wenn die Software feststellt, dass die Regeln in dieser Version der Blockchain verletzt sind, sucht das Gerät automatisch nach einer früheren Version der Blockchain, die den Regeln entspricht und auf die man sich daher verlassen kann.

Ducatus: „Wir werden ein nahezu identisches Regelwerk verwenden und wir werden unsere eigene Software auf E-Wallets betreiben, um eine eigene dezentrale Blockchain aufzubauen, zu pflegen und zu verwalten.“

Und: „Das Ducatus-Protokoll sowie die Software, die von Geräten für die Arbeit innerhalb des Ducatus-Systems verwendet wird, wird öffentlich verfügbar sein und unter einer Open-Source-Softwarelizenz entwickelt. Die ersten Versionen der Ducatus-Blockchain und unserer Web-Wallet-Software werden noch in diesem Jahr veröffentlicht.“

Oder auch nicht: Die Warnungen der Schweizer Finanzaufsicht kann der gesamten Operation den Hals brechen.

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