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Autark

Exklusiv: TaM-Chefin Andrea Friedrichs gefeuert!

Die Geschichte der Theaterchefin ist sogar als Schmierenkomödie durchgefallen

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Andrea Friedrichs konnte sich an der Spitze des Theaters am Marientor nur knapp zwei Monate halten

Der letzte Vorhang für Andrea Friedrichs fiel bereits nach knapp zwei Monaten: Die Theaterchefin des Duisburger „Theater am Marientor“ (TaM) wurde gefeuert! Das erfuhr :gerlachreport exklusiv aus Theaterkreisen. Offiziell wird über die Hintergründe noch Stillschweigen gewahrt. Doch die als „Theatermatraze“ verschrieene Managerin soll „ganz tief in die Kasse gegriffen“ haben. Die Rede ist von einem hohen fünfstelligen Betrag, den Friedrichs für „alte Steuerschulden“ genutzt haben soll.

Zudem wird ihr wohl auch vorgeworfen, allzu leichtfertig mit dem geld anderer Leute umgegangen zu sein. So soll sie allein für die Kommunikationsberatung des Theaters 60.000 Euro ausgegeben haben. Die dafür eingesetzte Freundin konnte zumindest berichten, für den stolzen Lohn bei einem „Unternehmerfrühstück“ dabei gewesen zu sein, wo sie „Werbung für das Theater“ gemacht haben will.

Das Theater am Marientor spielt für die marode Autark-Gruppe eine wichtige Rolle: Das von Stefan Koscherem alias Kühn, taxierte Theater soll angeblich 30 Millionen Euro wert sein. Es soll entsprechend belastet werden, damit die Autark-Anleger dann ihre versprochenen Auszahlungen erhalten (:gerlachreport berichtete).

Wohl auch aus diesem Grunde war Kosachate, alias Kühn, mit der Autark-Gruppe in das Theater gezogen - in Dortmund wurde ihm wohl der Boden zu heiß. Immer noch stehen durch Arreste festgestellte Forderungen von nahezu fünf Millionen Euro im Raum, die die Anleger einfordern. Und das ist nur ein teil der Verbindlichkeiten.

Seit nunmehr einem Jahr werden die Anleger und Investoren mit immer neuen Versprechen hingehalten. Jetzt, so die Autark-Pläne, sollen bis Ende des Jahres Rückzahlungsvereinbarungen getroffen werden. Die betroffenen Anwälte haben dem Vernehmen nach Verhandlungsangebote der Autark „wegen der Ausssichtslosigkeit“ abgelehnt.

Im Zuge dieser Gemengelage war die „Baustelle Theater“ mit Andrea Friedrichs „nicht mehr tragbar“. Das Drama um die Theatermatraze hat kein Happy End. Es dürfte auch bei wohlwollenden Kritikern als totaler Flop in die Geschichte eingehen.

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