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Erwin Annau: Hilfe von der Scientology-Sekte

Perfide Drohungen der kriminellen Sekte

Das Betrugs-Projekt in Paraguay: Erwin und Sylvia Annau verkaufen wertlosen Land für das Zwanzigfache

Erwin Annau, der falsche Doktor, bekommt prominente Unterstützung von seiner Sekte. Annau steht im Verdacht des gewerbsmässigen Betruges. Der Scientologe steckt tief in der dubiosen Geschäften in Zypern und betreibt dort unterschiedliche Unternehmen, die deutschen Unternehmern und wohlhabenden Familien „Steueroptimierungs-Lösungen“ anbieten, die jedoch gar keine sind. 14.000 Euro kassiert Annau für eine solche wertlose Lösung. In Deutschland sind bereits mehrere Steuerstrafverfahren eingeleitet, um die dubiosen Geschäftsmethoden des Wieners zu durchleuchten.

Auf Zypern wird zudem gegen den falschen Doktor wegen Prozessbetrugs ermittelt. Das ist aber auch noch nicht alles: Erwin Annau betreibt zusammen mit seiner Ehefrau Sylvia ein Projekt in Paraguay, bei denen deutschen Investoren für horrende Summen die Gelder aus der Tasche gezogen werden. (:gerlachreport berichtete). Für wertloses Land kassiert Annau von seinen deutschen Kunden das 20fache des eigentlich üblichen Preises in Paraguay.

Erwin Annau ist zudem ein führendes Mitglied der berüchtigten Scientology-Sekte. Seine Projekte in Paraguay weisen erhebliche Parallelen zu den Strukturen und Vorgehensweisen der Sekte auf. Annau, wie seine Ehefrau Sylvia immer noch aktives Mitglied, hatte die Mitgliedschaft, wie vieles andere auch, in seinem Lebenslauf „geschönt“. So sei er schon seit vielen Jahren kein Sektenmitglied mehr behauptet der Wiener.

Perfide Drohungen der Sekte gegen den :gerlachreport

 

Gute Kontakte scheint er trotzdem noch zu haben: Die „Scientology Kirche Bayern e.V“ mit ihrer Chef-Propagandistin Uta Eilzer springt dem Betrüger aus Wien zur Seite. In einer Mail an den :gerlachreport schreibt sie:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

uns ist zur Kenntnis gekommen, dass unter gerlachachreport.com, vom 3. April 2017 ein Artikel unter der Headline: „Scientology: Die fiesen Geschäfte des Eriwn Annau“ veröffentlicht wurde.

Wir weisen darauf hin, dass Herr Erwin Annau schon im Jahre 1998 aus der Scientology Kirche ausgeschlossen wurde und mit dem Ausschluss auch alle Scientology-Zertifikate für ungültig erklärt wurden. Seitdem besteht nunmehr fast 20 Jahren keinerlei Verbindung mehr zwischen der Scientology Kirche und Herrn Annau. Die Unterstellungen des Artikels entbehren daher jeglicher Grundlage.

Darum bitten wir Sie unsere Richtigstellung im gerlachreport.com zu publizieren

Wir bitten Sie, Ihre hohen ethischen Maßstäbe, die Sie zum Schutze von Investoren und Anlegern, bei der Beurteilung von Finanzprodukten anstellen, auch bei der Richtigstellung anzulegen.

Der spirituelle Weg der Scientology Kirche verlangt ebenfalls hohe ethische und moralische Standards, die unter anderem Folgendes mit einschließen: TUN SIE NICHTS ILLEGALES; HALTEN SIE SICH AN DIE GESETZE DES LANDES; VERSUCHEN SIE, ANDEREN NICHT ETWAS ANZUTUN, WAS SIE NICHT SELBST ERFAHREN MÖCHTEN.

Sollten Sie noch Fragen haben, lassen Sie es mich wissen.

Mit freundlichen Grüßen
Uta Eilzer
Scientology Kirche Bayern e.V.

 


Wer Scientology kennt, weiß: Die vermeintlich nette E-Mail in Großbuchstaben ist eine perfide Drohung der Sekte. So agiert sie seit Jahrzehnten.

Tatsächlich dürfte es sich um eine bestellte E-Mail handelt. Eilzer und Annau sind nach Aussage von verschiedenen Scienlogy-Mitgliedern „gut bekannt“. Und was hat die Scientology Kirche Bayern e.V. mit Wien zu tun? Uta Eilzer ist auch nicht Sprecherin der kriminellen Organisation in Deutschland. Und sie kennt wohl auch nicht die tatsächlichen Hintergründe zur Person Erwin Annau.

Mehr noch: Unterlagen, die :gerlachreport vorliegen, weisen Annau immer noch als eines der führenden Mitglieder der Sekte aus. Aber vielleicht hat sich das bis nach Bayern noch nicht rumgesprochen.

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Scientology ist kriminell, menschenverachtend und steht in Deutschland unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes

11 Fakten die jeder über die Scientology-Sekte wissen muss

1. Gründer L. Ron Hubbard war Science-Fiction-Autor 

 

Angeblich 1084 Bücher verfasste der Autor L. Ron Hubbard in seiner „literarischen Karriere“ - klassische Schundliteratur. Die meisten Bücher sind Romane, in denen Außerirdische eine Rolle spielen. Wegen dieser Produktivität hält er den Weltrekord als Autor mit den meisten veröffentlichten Büchern. Dazu gehören auch vermeintliche Sachbücher, die so etwas wie die Bibel von Scientology darstellen. Auch darin geht es um Aliens. Unerträgliches Geschwafel eines durchgeknallten Autors auf Drogen.

2. Ein kleiner Kasten gehört zur Grundausstattung

 

Nichts geht bei Scientology ohne das E-Meter. Das ist ein kleiner Kasten mit zwei Elektroden an Kabeln. Damit messen Mitarbeiter der Sekte angeblich das psychische Befinden eines Testteilnehmers, der Fragen beantwortet. Für Neulinge gibt es den Test kostenlos. Der wissenschaftliche Wert: null. Wer sich später, als Mitglied, einer Überprüfung unterzieht, zahlt dafür sehr viel Geld. Das E-Meter ist einem Lügendetektor nachempfunden. Daran kann man schnell erkennen, ob ein Teilnehmer die Wahrheit sagt oder nicht.

3. Mitglieder müssen offenbaren, wie oft sie Sex haben

 

Scientology ist neugierig - und durchleuchtet seine Mitglieder bis ins kleinste Detail. Dazu gehört das Intimleben. Sex ist ein tolles Erpressungsmittel. Alles, was einen Menschen ausmacht, muss offenbart werden. In der kriminellen „Kirche“ gibt es keine Vertraulichkeit, keine Verschwiegenheit. Alle Informationen werden gnadenlos gegen den Teilnehmer verwendet. Wer der Sekte alles von sich preisgegeben hat, ist erpressbar und kann kaum aussteigen.

4. Wer nicht auf Linie ist kommt ins Umerziehungslager

 

Knallhart geht das System Scientology mit Mitgliedern um, die nach Meinung der Organisation nicht treu oder gehorsam genug sind. Aussteiger berichten von Umerziehungs- und Arbeitslagern, in dem Gefangene 30 Stunden am Stück arbeiten müssen, Reste essen und auf schmutzigen Matratzen schlafen. Körperliche Gewalt und Strafen gehören ebenso dazu wie Vergewaltigungen.

5. Es gibt gute und schlechte Menschen

 

Die „Lehre“ der Sekte beruht auf einem hierarchischen System, das sich Gründer L. Ron Hubbard selbst ausgedacht hat. Ein krankes Gehirn. Demnach sind Menschen von den Seelen der ermordeten Mitglieder einer Raumpatrouille besessen, den Thetanen. Nur durch die religiöse Betätigung könne man sich davon befreien und irgendwann zu einem völlig gereinigten Zustand aufsteigen - dem „Operierenden Thetan“ (OT). Der falsche Doktor Erwin Annau ist ein OT.

6. Die Lebenslüge des Gründers

 

Hubbard lebte von 1911 bis 1986. Der kriminelle „Religionsstifter“ gilt innerhalb der Gemeinschaft als „gereinigter Mensch“, als „Operierender Thetan“. Im wirklichen Leben war Hubbart ein duschgeknallter Drogenkonsument und alles andere als „rein und gut“. Als seine zweite Frau ihn zu verlassen drohte, hat er die gemeinsame Tochter entführt und ihren Tod vorgetäuscht. Die Akten über seine Handlungen und die seiner „Kirche“ sind allein beim amerikanischen FBI meterdick. Da aber in den USA jeder wegen der strikten Religionsfreiheit eine Kirche gründen kann, darf sich Scientology auch „Kirche“ nennen - mit steuerfreien Einnahmen.

7. Die Organisation zieht viele Promis an

 

Tom Cruise ist das prominenteste Mitglied von Scientology - und wie Hubbard und Annau ein „Operierender Thetan“. Er ist allerdings nicht der einzige: Auch Schauspielkollege John Travolta gehört dazu. Er ist angeblich nur noch Mitglied, weil die Organisation so viel über ihn weiß, dass ein Austritt etliche private Geheimnisse ans Tageslicht fördern würde. Weitere Berühmtheiten, die in der Sekte waren oder sind: Nicole Kidman, Katie Holmes, Kirstie Alley Anne Archer, Check Korea, Jenna Elfman, Juliette Lewis, Julia Migenes, Sofia Milos, Elisabeth Moss, Priscilla Presley, Michael Pena oder Edgar Winter.

8. Allzeit bereit für den Weltuntergang

 

Zentraler Bestandteil des Scientology-„Glaubens“ ist die Überzeugung, dass der Weltuntergang bevorstehe. Das hat die Sekte mit anderen Kultgemeinschaften gemein - doch keine nimmt es so ernst wie Scientology. In der Nähe von Los Angeles hat die Organisation einen Atombunker gebaut, in dem Mitglieder im Fall der Fälle angeblich Unterschlupf finden.

9. Die Sekte unterhält Arbeitslager für Kinder

 

Über den Gipfel der Niedertracht berichteten australische Medien: Demnach unterhält Scientology auf dem Kontinent ein Arbeitslager, in dem Kinder gefangen gehalten werden. Dort leben junge Menschen abgeschottet von der Außenwelt zum Zweck der Indoktrination, heißt es.

10. Scientology ist eine Geldmaschine

 

Die Aufnahme bei Scientology ist unkompliziert und kostenlos. Dann wird es teurer: Für Kurse und Prüfungen zahlen Mitglieder Geld. Wer also aufsteigen will, der muss nicht zwangsläufig rein und moralisch sein, sondern vor allem finanziell gut ausgestattet. Der Studie eines Religionswissenschaftliches kostet der Weg zum „Operierenden Thetan“ rund 270.000 Euro. Das lohnt sich für die Zentrale: Weltweit werden mehr als 100 Millionen Dollar pro Jahr erwirtschaften, wie der baden-württembergische Verfassungsschutz ermittelt hat. Ein deutsches Gerichtsurteil stufte Scientology deshalb nicht als Kirche ein. Mitglieder und Organisation werden laufend vom Staats- und Verfassungsschutz überwacht.

11. Scientology schmeißt niemanden raus

 

Führungspersonal wie Erwin Annau können die Sekte nicht freiwillig verlassen. Selbst wenn sie sich etwas zuschulden kommen lassen, werden sie nicht rausgeschmissen. Dann geht es ab ins Arbeitslager. Solange, bis der Schaden wieder gut gemacht ist. Es gibt nur einen Weg für Führungspersonal der Sekte adieu zu sagen - mit den Füßen voran. Es gibt ja genug Möglichkeiten einen finalen Unfall zu erleben.

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