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EN Storage

EN Storage: „Ein Netz von üblen Gesetzesbrechern“

Wie Finanz-Chef Lutz Beier die BaFin leimte

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Täuschen, tarnen, betrügen: Finanz-Chef Lutz Beier wird jetzt viele unangenehme Fragen beantworten müssen

Unfassbar: Trotz einer klaren Anweisung durch die BaFin haben Lutz Beier und Edvin Novalic bei der insolventen EN Storage die Anweisungen der Rückabwicklung vorsätzlich ignoriert. Bei diesem Gesetzesbruch wurden sie durch die Vermittler des Direktinvestments unterstützt. Das Ganze „ein Netz von Gesetzesbrechern“. Sie müssen jetzt mit Strafverfolgung rechnen.

EN Storage war der Finanzaufsicht BaFin lange ein Dorn im Auge: Das Geschäftsmodell der Direktinvestments entpuppte sich bei genauerem Hinschauen als „illegales Einlagengeschäft“. Die BaFin ordnete die Rückabwicklung an. Monatelang bearbeiteten daraufhin Vermittler und Anlageberater ihre Kunden. Denn die Anweisung der BaFin war klar: Mehr als 30 Millionen Euro Anlegergelder mussten bis Ende 2014 ausbezahlt werden. Geld, das die EN Storage GmbH längst nicht mehr hatte. Schon da drohte die Pleite, jetzt muss die Insolvenzverschleppung geprüft werden. Finanz-Chef Lutz Beier hatte einen rettenden Plan: Urkunden wurden gefälscht, Anleger falsch beraten und vorsätzlich betrogen. Angeblich „waren nur Vertragstexte falsch“, berichtet ein Anleger. Der „Vertragsgegenstand jedoch wurde als richtig dargestellt“, sagt ein EN Storage-Opfer. „Offiziell“ wurden die Gelder zurückbezahlt, quittiert und „gleich wieder reinvestiert, ohne dass auch nur ein Euro geflossen ist“. Alles, so die Vermittler „sei nur proforma“. Tatsächlich ist das ein bis dato einzigartiger Betrugsfall, wie er auch bei der BaFin „nicht oft vorkommt“. Und: „Das Geschäft hätte auf diese Art und Weise nie fortgesetzt werden dürfen“, sagt die BaFin heute. Zu spät. Und die Vermittler: Sie berufen sich nach :gerlachreport-Informationen auf eine entsprechende Anweisung von Lutz Beier.

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Hier ist der Beweis dafür, dass Anlegergelder falsch oder illegal benutzt werden.

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