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Donald Trump

Wie er sich selbst geschickt finanziert

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Die Liste der Zahlungen an die Trump-Firmen zeigt: Der Mann hat nichts aus eigener Tasche gezahlt

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich schamlos aus der Kasse bedient. Jetzt wurde in Washington bekannt, dass er sich mehr als 12,8 Millionen Dollar auf die Konten seiner Unternehmen überwiesen hat. Das Geld stammt aus seinem Wahlkampf-Fonds. Trump hatte immer getönt, er könne als Milliardär den Wahlkampf aus eigener Tasche finanzieren. Hat er aber nicht.

Tatsächlich stellt sich jetzt heraus, dass der gesamte Wahlkampf eine geschickte Geldspritze für seine eigenen Unternehmen darstellte. Das hat die „Federal Election Commission“, das Überwachungsorgan des Wahlkampfes jetzt in Washington bestätigt. Allein für die Miete in seinem „Trump Tower“ an der 5th Avenue in New York kassierte die Trump-Firma „Trump Tower Commercial LLC“ mehr als zwei Millionen Dollar. Zur selben Zeit kosteten die New Yorker Steuerzahler die Sicherungsmassnahmen für den neu gewählten Präsidenten mehr als 40 Millionen.

Aus den jetzt veröffentlichten Zahlen ergibt sich auch, dass Donald Trump auch Mitarbeiter abgerechnet hat, die eigentlich gar nichts mit seinem Wahlkampf zu tun hatten - sie wurden einfach zu einem Teil seiner Kampagne, weil er die Infrastruktur seiner Unternehmen genutzt hat. Während Hillary Clinton mit einem gecharterten Flugzeug preiswert unterwegs war, nutzte Trump sein eigenes Flugzeug - das schlug mit mehr als 8,7 Millionen Dollar zu Buche.

Für seinen Privatsitz in „Mar-A-Lago“ in Florida wurden mehr als 435.000 Dollar erstattet, etwas weniger für die „Trump Hotels“, 398.000 Dollar aber immerhin für die Pressekonferenzen in seinen „Trump Golf Clubs“. Und Sohn Eric Trump durfte sich über 32.000 Dollar für Wein aus der familieneigenen Weinkellerei freuen. Das geht dann so weiter. Der Milliardär ließ sich am Ende sogar 94 Dollar erstatten. Der Beleg stammt aus seinem eigenen „Trump Café“.

Bei soviel Griffen in fremde Kassen wird wohl jetzt die Frage aufgeworfen werden, ob Donald Trump die Präsidentschaft nur deshalb angestrebt hat, weil er so seine maroden Unternehmen besser sanieren kann. Was kaum einer weiß: In den USA gibt es derzeit keine amerikanische Bank, die dem Milliardär auch nur einen Dollar leiht. Größter Geldgeber sind die Deutschen: Trump Hausbank ist die Deutsche Bank. Aber der geht es ja auch nicht so gut. Vielleicht wird der Donald das dann aber regeln. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.

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